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Werder Bremen

Werder Bremen

3
:
1

Halbzeitstand
0:1
Alemannia Aachen

Alemannia Aachen


WERDER BREMEN
ALEMANNIA AACHEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Diego trifft aus der eigenen Hälfte

Schaafs Joker stachen

Dank eines hochverdienten 3:1-Erfolges gegen Alemannia Aachen bleibt Werder Bremen ein heißer Titelkandidat. Der vierte Pflichtspielsieg in Folge stand gegen die abstiegsbedrohten Gäste aber mehr als eine Halbzeit auf der Kippe. Pinto brachte die Alemannia schon nach zwei Minuten in Front, ehe die dominanten Bremer mit ihrer Chancenverwertung zu kämpfen hatten. Nachdem die eingewechselten Jensen und Rosenberg die Partie gedreht hatten, setzte Diego per Traumtor in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

Rosenberg (li.) und Jensen
Thomas Schaaf wechselte mit Markus Rosenberg (li.) und Daniel Jensen, die mit ihren Toren das Spiel drehten, den Sieg ein.
© dpaZoomansicht

Werders Coach Thomas Schaaf änderte die Startformation seiner Elf im Vergleich zum 2:0-Sieg in Dortmund auf einer Position. Für den erneut verletzten Borowski lief Baumann erstmals wieder von Beginn an auf. Aachens Trainer Michael Frontzeck musste sein Team auf zwei Positionen umbauen. Verglichen mit dem 0:1 in Nürnberg ersetzten Heidrich und Ebbers die gesperrten Rösler (Gelb-Rot) und Reghecampf (5. Gelbe Karte).

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nachdem eine Freistoß-Flanke von Frings früh für Verwirrung im Aachener Strafraum gesorgt hatte, holte die Alemannia zum Gegenschlag aus. Ebbers startete auf der rechten Seite durch, bekam den Ball und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Pinto. Aus kurzer Distanz hatte der Aachener die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am hervorragend parierenden Wiese, der das Leder allerdings nicht festhalten konnte. Den Abpraller drückte Pinto dann über die Linie (2.).

Beinahe im Gegenzug hätte Klose den Rückstand fast egalisiert, bereits vorbei am Gäste-Keeper Nicht schob der Nationalstürmer das Leder aus 16 Metern aber nur ans Außennetz. Bremen ließ sich vom Rückstand nicht beirren, schlug ein hohes Tempo an und setzte Aachen unter Druck. Die quirligen Gäste konnten sich allerdings wiederholt geschickt befreien und fuhren über Ebbers, Pinto und Schlaudraff einige gefährliche Konter. Mit zunehmender Spieldauer wurde Werder sicherer und unterband die schnellen Gegenangriffe. Stattdessen häuften sich nun die Chancen der Schaaf-Elf.

Frings, Diego und Owomoyela schlugen permanent Flanken in den Aachener Strafraum, Klose, Hunt oder auch Baumann gelang es aber nicht, den Ball ins Tor zu köpfen. Auch mit Distanzschüssen sorgte Werder durchweg für Gefahr, Diego (18., 43., 45.), Frings (25.) und Baumann (41.) zielten aber zu ungenau. Auch Klose hatte eine große Möglichkeit, als ihm in Folge eines Eckballs der Ball vor die Füße fiel, aber auch der Nationalstürmer setzte das Leder knapp neben den Pfosten (26.). Permanent im Vorwärtsgang schien der Ausgleich nur eine Frage der Zeit, mit etwas Glück rettete die Alemannia die knappe Führung aber in die Pause.

Schaaf reagierte zur Pause, brachte Rosenberg und Jensen für Baumann und Vranjes und bewies damit ein glückliches Händchen. Klose und Diego scheiterten kurz nach der Pause für die weiter offensiv spielenden Bremer noch, doch dann schlugen Schaafs "Joker" zu. Von Klose bedient ließ zunächst Jensen Nicht aus neun Metern keine Chance (50.), ehe Jensen mit einem langen Pass Rosenberg bediente, der sich erst gegen Klitzpera durchsetzte und dann auch Nicht das Nachsehen gab (56.).

Heidrich (Mi.)
Aachens Heidrich (Mi.) jubelt über Pintos (re.) frühes 1:0.
© dpa

Bremen, das sich die Führung redlich verdient hatte, setzte nach und drängte auf die vorzeitige Entscheidung. Die beste Möglichkeit zum 3:1 vergab der agile Owomoyela, als er sich aus 25 Metern ein Herz fasste, Nicht das Leder mit den Fingerspitzen aber an die Latte lenken konnte (61.). Aachen befand sich im zweiten Durchgang fast ausnahmslos in der Defensive und hatte gehörige Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. In der Schlussphase bot sich erst Diego nach einer tollen Kombination über Frings und Rosenberg die Chance zum 3:1 (76.), dann scheiterte Klose am Pfosten (79.). Als Aachen, das durch Schlaudraff den Ausgleich auf dem Fuß hatte (88.), alles nach vorne warf und auch Keeper Nicht nicht mehr im eigenen Tor blieb, fiel die endgültige Entscheidung. Diego kam in der eigenen Hälfte an den Ball, versuchte es und traf ins verlassene Aachener Gehäuse zum 3:1.

Bevor für Bremen der Endspurt um den Titel eingeläutet wird, steht am Donnerstag zunächst das Halbfinal-Hinspiel im UEFA-Cup bei Espanyol Barcelona an, ehe es am Sonntag in Bielefeld wieder um Bundesligapunkte geht. Aachen erwartet am Samstag Hertha BSC Berlin.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2,5) - 
Fritz (3) , 
Pasanen (3) , 
Naldo (3) , 
Owomoyela (3) - 
Baumann (3)    
Vranjes (4)    
Frings (2,5)    
Diego (1)    
Klose (3) , 
Hunt (3,5)        

Einwechslungen:
46. D. Jensen (1,5)     für Baumann
46. Rosenberg (2)     für Vranjes
90. + 3 Hugo Almeida für Hunt

Trainer:
Schaaf
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Nicht (2,5) - 
Stehle (4)        
Klitzpera (4,5) , 
N. Herzig (3,5) , 
Leiwakabessy (3,5) - 
M. Lehmann (3,5)    
Heidrich (4)    
Fiel (4) - 
da Silva Pinto (3)    
Schlaudraff (3) - 
Ebbers (4)    

Einwechslungen:
62. Dum für Heidrich
81. Casper für Ebbers
90. Quotschalla für Stehle

Reservebank:
Hesse (Tor)
,
Sichone

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
da Silva Pinto (2., Rechtsschuss, Ebbers)
1:1
D. Jensen (50., Rechtsschuss, Klose)
2:1
Rosenberg (55., Rechtsschuss, D. Jensen)
3:1
Diego (90. + 3, Rechtsschuss, D. Jensen)
Gelbe Karten
Bremen:
Frings
(9. Gelbe Karte)
,
Hunt
(4.)
Aachen:
Stehle
(3. Gelbe Karte)
,
M. Lehmann
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
20.04.2007 20:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
40300
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
16:3
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 4,5
sorgte mit vielen kleinen Fehlern in der Zweikampfbewertung und Vorteilsauslegung für Hektik.
Spieler des Spiels:
Diego
Bremens Schwungrad. Ständig im Einsatz, ständig bemüht. Vergab zunächst einige Chancen, erzielte dann das „Wundertor“ zum 3:1.

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