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VfB Stuttgart

 - 

Bayern München

 

2:0 (2:0)

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VfB Stuttgart
Bayern München
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








München verpasst die Chance, VfB zu überholen

Cacau schockt die Bayern

Den "Süd-Gipfel" bzw. das so genannte "Champions-League-Finale" entschied der VfB Stuttgart völlig verdient zu seinen Gunsten. Durch diesen Erfolg haben die Schwaben jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Bayern und Platz vier. Nach einer schwachen Leistung muss München nach elf Jahren erstmals um die Teilnahme an der Königsklasse bangen, während sich Stuttgart nach einem starken Auftritt Hoffnungen auf mehr machen kann.

Cacau
Mann des Tages in Stuttgart: Cacau erzielte beide Treffer gegen München.
© dpaZoomansicht

Beim VfB stand Trainer Armin Veh im Vergleich zum 1:0 in Wolfsburg im Halbfinale des DFB-Pokals Hitzlsperger wieder zur Verfügung, so dass für da Silva nur die Bank blieb. In der Offensive ersetzte Lauth Streller.

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld vertraute auch mangels Alternativen wieder der Mannschaft die zuletzt 2:1 gegen Leverkusen gewinnen konnte.

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Der "Süd-Gipfel" im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion stand ganz im Zeichen des Duells um den umkämpften Platz drei. Bereits die erste Minute ließ ein spannendes Spiel erwarten. Nach einem Freistoß von Hitzlsperger war es nach Kopfballvorlage von Khedira Lauth, der aus kurzer Distanz über das Tor zielte (1.). Dieser erste Eindruck täuschte nicht, denn in der Anfangsphase hatten die Hausherren leichte Vorteile.

Die Bayern brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach einer Ecke schließlich auch die erste gute Möglichkeit: Lahm flankte von der linken Strafraumecke vors Tor, wo Salihamidzic jedoch den Ball nicht kontrolliert bekam und so die Chance vergab (18.). Das war jedoch zu wenig, anders die Veh-Elf, die jetzt Fahrt aufnahm. Hitzlsperger und Hilbert scheiterten noch an Torhüter Kahn bzw. der Zielgenauigkeit (21., 23.).

Podolski und Delpierre
Abgeblockt: Für Podolski war gegen Delpierre kein Durchkommen.
© dpa

Die abwartende Spielweise der Bayern wurde bestraft. Nachdem sich die Münchner nicht aus der Defensive befreien konnten, folgte die Führung: Ein Flanke von Osorio klärte Lell unglücklich genau zu Cacau, der aus kurzer Distanz das Tor nicht mehr verfehlen konnte (23.). Der Jubel war noch nicht verklungen, als erneut Cacau nachlegte. Die Viererkette der Gäste völlig indisponiert, durfte Khedira von der rechten Außenbahn flanken. Cacau war zur Stelle und ließ Keeper Kahn keine Abwehrchance (25.).

Nur vier Minuten später hatte der Brasilianer gar seinen dritten Treffer auf dem Fuß, schoss allerdings knapp am Pfosten vorbei. In der 32. Minute näherte er sich weiter an, aber diesmal verhinderte der Pfosten das dritte Tor. München hinkte in der ersten Hälfte weit hinter den eigenen Ansprüchen hinterher und konnte die Stuttgarter nicht in Verlegenheit bringen. Zudem waren die Zuspiele in die Offensive zu ungenau und die Schwaben konnten den Ball ein ums andere Mal erobern.

Ottmar Hitzfeld reagierte zur Pause und brachte mit Pizarro an Stelle von Podolski einen frischen Offensivspieler. Mit deutlich mehr Engagement kamen die Münchner aus der Kabine. Der VfB ließ sich in dieser Phase zurückdrängen und die Bayern suchten den Abschluss, mussten sich jedoch aus der Distanz versuchen: Aber sowohl Pizarro (knapp vorbei) als auch van Bommel (gehalten) verpassten den Anschlusstreffer (50., 52.). Der direkte Konter des VfB brachte fast schon die Vorentscheidung. Cacau hatte Hilbert den Ball in den Strafraum gelegt, doch der Ex-Fürther schoss knapp am Tor vorbei, Kahn war bereits geschlagen (52.).

Die Hitzfeld-Elf zeigte sich im Vergleich zur ersten Hälfte zwar verbessert, die letzte Konsequenz in ihren Aktionen fehlte allerdings. Spätestens am eigenen Strafraum ging Stuttgart konsequent dazwischen und stoppte die Offensivbemühungen des Gegners erfolgreich.

Gegen die aufgerückten Münchner hatte der VfB viel Platz zum Kontern, ließ dabei jedoch die Kaltschnäuzigkeit vermissen, um die Partie schon früher zu seinen Gunsten zu entscheiden. München blieb vieles schuldig und brachte Stuttgart bis zum Abpfiff nicht mehr in Bedrängnis.

Am nächsten Spieltag führt der Weg der Stuttgarter zum Schlusslicht nach Mönchengladbach. Bayern München empfängt zu Hause den Hamburger SV.

21.04.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (2,5) - 
Osorio (3) , 
Delpierre (1) , 
Magnin (3) - 
Pardo (2) - 
Khedira (2) , 
Hitzlsperger (2,5) - 
Hilbert (2)   
Lauth (4)   
Cacau (1)           

Einwechslungen:
61. da Silva für Lauth
77. Beck für Hilbert
86. Streller für Cacau

Trainer:
Veh
Bayern München
Aufstellung:
Kahn (2,5)   
Lell (6) , 
Lucio (5,5) , 
van Buyten (6) , 
Lahm (5) - 
van Bommel (5)   
Hargreaves (3) - 
Salihamidzic (5)   
R. Santa Cruz (6)   
Podolski (5,5)      
Makaay (5)

Einwechslungen:
46. Pizarro (3,5) für Podolski
73. Görlitz für R. Santa Cruz
84. Karimi für Salihamidzic

Trainer:
Hitzfeld

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cacau (23., Kopfball)
2:0
Cacau (25., Rechtsschuss, Khedira)
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
Bayern:
Kahn
(4. Gelbe Karte)
,
Podolski
(1.)
,
van Bommel
(9.)

Spielinfo

Anstoß:
21.04.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion
Zuschauer:
56000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 5
ohne Linie, übersah van Bommels versuchten Ellbogencheck gegen Pardo (59.), bewertete die gelbwürdigen Tritte von Hargreaves gegen Hilbert (30.) und Podolski gegen Magnin (41.) falsch, indem er keine persönlichen Strafen aussprach.
Spieler des Spiels:
Cacau
Immer unterwegs, schnell, anspielbar, torgefährlich und durchsetzungsstark. Zwei Treffer, ein Schuss gegen die Latte ? prima!
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