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1. FSV Mainz 05

 - 

FC Schalke 04

 

0:3 (0:2)

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1. FSV Mainz 05
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Mainz verliert zum vierten Mal in Folge - Asamoah trifft erneut

Kuranyi top, Lincoln zaubert

Ein glänzend aufgelegter Kevin Kuranyi war der Sieggarant für Schalke. Der Angreifer war an allen drei Treffern beteiligt. Mainz entwickelte nur in den Anfangsminuten den nötigen Druck, um den Tabellenführer in Verlegenheit zu bringen. Besonders die Abwehr der Rheinhessen wirkte wackelig und unsicher. Die Gelsenkirchener nutzten deren Fehler konsequent aus.

Friedrich gegen Kuranyi
Szene vor dem 0:1: Kuranyi nimmt das Leder an und gewinnt den Zweikampf gegen Friedrich.
© dpaZoomansicht

Mainz-Trainer Jürgen Klopp änderte seine Mannschaft nach dem 2:3 in Wolfsburg auf zwei Positionen: Azauouagh (nach grippalem Infekt) und Ruman liefen für Pekovic und Szabics auf. Bei Schalke kehrten im Vergleich zum 2:0 gegen Mönchengladbach Ernst und Lincoln nach ihren Sperren ins Team zurück, Kobiashvili und Bajramovic fanden sich dafür auf der Bank wieder.

Mainz zeigte in den Anfangsminuten den Willen, um gegen den Tabellenführer zu bestehen. Angepeitscht vom laustarken Anhang spielten die Rheinhessen nach vorne, aus der Feldüberlegenheit resultierte jedoch keine Torgefährlichkeit. Den Schalkern fehlte die Flüssigkeit im Kombinationsspiel, Spielmacher Lincoln fehlte zunächst die Bindung nach fünf Spielen Pause, er war beim von Schalke an Mainz ausgeliehenen Azaouagh in guten Händen.

Dass die Gelsenkirchener dennoch in Führung gingen, war einer Einzelaktion von Kuranyi und auch ein wenig Referee Weiner zu verdanken. Nach einem Pass von Bordon über 70 Meter nahm Kuranyi das Leder an und spielte mit Friedrich Billiard. Gleich zweimal schoss er den Mainzer an, beim zweiten Mal sprang dem Schalker der Ball an den Arm. Weiner erkannte aber keine Absicht und ließ weiterspielen. So traf Kuranyi aus elf Metern flach ins kurze Eck (10.).

Zwar steckten die Mainzer nicht auf, brachten aber die gut gestaffelte Defensive der Schalker nicht in Verlegenheit. Eine Unachtsamkeit von Krstajic hätte aber doch beinahe zum Ausgleich geführt: Zidan erkämpfte sich den Ball an der rechten Außenbahn und zog nach innen. Dem Ägypter gelang es jedoch nicht, Keeper Neuer mit einem Schuss ins kurze Eck zu überwinden (28.).

Schalke wartete geduldig auf die nächste Chance - und nutzte diese in der 34. Minute konsequent. Nach Rafinhas Flanke sah Gunesch im Kopfballduell nicht gut aus. Da auch der neben sich stehende Friedrich zu weit von Asamoah wegstand, gelang es dem Schalker Angreifer, das Leder per Kopf über die Linie zu drücken. Die 05er hätten fünf Minuten später den Anschlusstreffer erzielen können - doch Zidan nutzte auch die zweite Einladung nach einem groben Schnitzer von Pander nicht. Allein vor Neuer traf der Mainzer aus elf Metern halbrechter Position nur das Außennetz.

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Das Problem der 05er wurde quasi mit dem Pausenpfiff nochmals mehr als deutlich. Die unsichere und löchrige Defensive überlistete Hamit Altintop mit einem gekonnten Lupferanspiel, Wache behielt aber gegen Özil im Duell Eins gegen Eins die Oberhand.

Viel zu wenig kam von den Rheinhessen nach der Pause. Die Elf von Trainer Klopp erweckte nicht den Eindruck, dem Spiel noch eine Wende geben zu wollen und setzte Schalke nicht unter Druck. Der Tabellenführer ließ sich unterdessen nicht aus der Ruhe bringen und wartete mit der Führung im Rücken darauf, den Sack zuzumachen. Und das gelang in der 71. Minute eindrucksvoll. Nach einer Ecke für Mainz schickte Kuranyi den auf die Konterchance lauernden Lincoln los. Der Brasilianer verlud den letzten Mann der Mainzer und lupfte das Leder aus fast 30 Metern Entfernung über Wache hinweg ins Tor. Der Schlussmann der 05er war bei diesem Traumtor von Lincoln mit den Fingerspitzen noch am Ball.

Jürgen Klopp
Au Backe! So langsam wird es eng für Jürgen Klopp und die Mainzer.
© dpaZoomansicht

Viel Erwähnenswertes geschah in der Folgezeit nicht mehr am Bruchweg. Die Mainzer fanden sich mit der Niederlage ab, beide Mannschaften taten sich nicht mehr weh. Nur eine knifflige Szene sorgte noch für Diskussionen: In der 81. Minute schoss Jovanovic nach einer Ecke aus dem Gewühl das Leder Richtung Tor, Kuranyi klärte mit dem Arm. Schiedsrichter Weiner erkannte das Handspiel in dieser unübersichtlichen Situation jedoch nicht und ließ weiterspielen. Schalke tat in den Schlussminuten nicht mehr als nötig und brachte den ungefährdeten Sieg locker über die Zeit.

Die Klopp-Elf verliert zum vierten Mal hintereinander und steht wegen des schweren Restprogramms mit dem Rücken zur Wand in Sachen Klassenerhalt. Als nächstes treten die Rheinhessen am Sonntag in Hamburg an. Schalke gewinnt im dritten Anlauf in Mainz und kann nach drei Auswärtsspielen ohne Sieg wieder dreifach punkten. Die Gelsenkirchener empfangen am kommenden Samstag Cottbus in der Veltins-Arena.

14.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (4) - 
Demirtas (5) , 
Noveski (4,5) , 
Rose (4,5)    
Gerber (5) , 
Andreasen (5)    
Azaouagh (4) , 
Feulner (5)    
Zidan (4,5) , 
Ruman (5)    

Einwechslungen:
46. Jovanovic (4,5) für Ruman
59. Vrancic (4,5) für Feulner
79. Pekovic für Andreasen

Trainer:
Klopp
FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (2,5) - 
Rafinha (2,5) , 
Bordon (2) , 
Krstajic (3) , 
Pander (3) - 
F. Ernst (3)    
Lincoln (2)        
Asamoah (2,5)        
Özil (3)    
Kuranyi (1)    

Einwechslungen:
59. Halil Altintop (3,5) für Asamoah
67. Kobiashvili für Özil
80. Bajramovic für Lincoln

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kuranyi (10., Rechtsschuss, Bordon)
0:2
Asamoah (34., Kopfball, Kuranyi)
0:3
Lincoln (71., Rechtsschuss, Kuranyi)
Gelbe Karten
Mainz:
Rose
(6. Gelbe Karte)
Schalke:
F. Ernst
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
14.04.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20300 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
2:4
Eckenverhältnis:
5:0
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 2,5
lag richtig, als er das 0:1 anerkannte, obwohl der Ball Kuranyi an die Hand sprang, übersah aber einen Handelfmeter in der 81. Minute, als Kuranyi mit dem Ellenbogen klärte.
Spieler des Spiels:
Kevin Kuranyi
Die Trumpfkarte im Meisterschaftsrennen, immer präsent, kaum zu stoppen, schoss ein Tor selbst, bereitete zwei vor.
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