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Alemannia Aachen

 - 

Borussia Dortmund

 

1:4 (0:1)

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Alemannia Aachen
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Vier Treffer binnen neun Minuten

Frei erledigt Aachen nach der Pause

Der BVB hat im Abstiegskampf ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben und den direkten Konkurrenten aus Aachen verdient mit 4:1 besiegt. Nach der Halbzeitführung der Borussen brachte die erste Viertelstunde nach Wiederanpfiff die Entscheidung zu Gunsten der Gäste, als Frei (2) und Tinga auf 4:0 erhöhten, ehe Ibisevic der Ehrentreffer für die Alemannia gelang.

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Florian Kringe (Mi.)
Spielte nach seiner "Begnadigung" engagiert: Florian Kringe (Mi.) hier gegen Klitzpera (li.) und Herzig (2.v.r.). Brzenska (re.) schaut zu.
© dpa Zoomansicht

Aachens Coach Michael Frontzeck nahm nach der 1:3-Niederlage in Stuttgart nur eine Änderung vor. Sichone musste für den wiedergenesenen Herzig Platz machen. BVB-Trainer Thomas Doll änderte seine Elf nach dem 0:1 in Bielefeld auf drei Positionen. Der an der Hüfte verletzte Metzelder wurde durch Brzenska ersetzt, an Stelle von Sahin spielte Pienaar und für Valdez lief Smolarek auf.

Dortmund begann engagiert und hatte schon nach wenigen Minuten eine gute Gelegenheit zur Führung. Der begnadigte Kringe machte im Strafraum zunächst alles richtig, schoss dann aber aus kurzer Distanz Aachens Schlussmann Straub an (4.). Von Aachen war in der Anfangsphase wenig zu sehen. Die Hausherren überließen dem BVB weitgehend das Mittelfeld und fanden sich prompt in der Defensive wieder. Den einzigen durch die Alemannia hervorgerufenen Aufreger verursachten Stehle und Straub, als sie nach acht Minuten zusammenprallten. Straub verletzte sich dabei offensichtlich so schwer am Knie, dass er durch Nicht ersetzt werden musste (10.).

Der Aachener Ersatz-Schlussmann stand gerade vier Minuten auf dem Platz, als er das erste Mal hinter sich greifen musste. Wörns hatte nach einem Kruska-Freistoß den Luftkampf gewonnen und per Kopf das 1:0 für die Gäste erzielt (14.). Der Treffer gab der Doll-Elf weiter Auftrieb. Aus der anfänglichen Feldüberlegenheit des Tabellenvorletzten entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer eine klare Dominanz. Der BVB ließ vor dem Tor aber die letzte Konsequenz vermissen und verpasste es, einen zweiten Treffer nachzulegen.

Erst gegen Ende des ersten Abschnitts wachte Aachen auf und bot Dortmund Paroli. Mehr als drei harmlose Distanzschüsse von Ibisevic, Schlaudraff und Leiwakabessy brachten die Schützlinge von Michael Frontzeck aber nicht zustande.

Aachen startete verbessert in den zweiten Durchgang und spielte zunächst energischer nach vorne, ohne sich jedoch ernsthafte Möglichkeiten zu erarbeiten. Stattdessen legte Dortmund nach. Nach einem langen Dede-Pass über das halbe Spielfeld verlängerte Smolarek per Kopf auf Frei, und der Schweizer traf zum 2:0 (54.). Die Alemannia wirkte geschockt und verlor vorübergehend völlig die Ordnung in der Defensive. Pienaar verpasste nach einer Kringe-Hereingabe zwar noch (56.), doch nur zwei Minuten später war es wieder soweit. Nach einer schönen Kombination über Pienaar, Wörns und Dede kam erneut Frei zum Abschluss und Keeper Nicht hatte zum wiederholten Mal das Nachsehen gegen den Schweizer (58.). Den fast aussichtslosen Rückstand vor Augen opferte Aachen die Defensive und wurde klassisch ausgekontert. Smolarek schickte den in der eigenen Hälfte gestarteten Tinga steil und der Brasilianer besorgte die frühzeitige Entscheidung (61.).

Christian Wörns (2.v.l.)
Christian Wörns (2.v.l.) feiert mit seinen Kameraden sein Tor zum 1:0.

Dennoch gab sich Aachen nicht auf, spielte weiter nach vorne und verkürzte durch Ibisevic auf 1:4 (63.). Die Begegnung wurde nun hitziger. Viele Entscheidungen des Referees mündeten in Diskussionen, die ihren Höhepunkt nach 78 Minuten fanden, als Dede per Hand auf der Linie klärte, Stark aber weiterspielen ließ. Dies war jedoch die letzte gefährliche Szene, die die BVB-Abwehr zu überstehen hatte. Dortmund ließ nichts mehr anbrennen und brachte den sicheren Vorsprung über die Zeit.

Die Alemannia muss nun am kommenden Samstag beim UEFA-Cup-Anwärter in Nürnberg antreten, während Dortmund am Sonntag den Titelaspiranten Werder Bremen empfängt.

07.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
S. Straub    
Stehle (4) , 
Klitzpera (4,5) , 
Herzig (5,5) , 
Leiwakabessy (5) - 
M. Lehmann (4,5) - 
da Silva Pinto (5)    
Reghecampf (5) - 
Rösler (3,5) - 
Ibisevic (4,5)    

Einwechslungen:
10. Nicht (4,5) für S. Straub
63. Fiel     für da Silva Pinto

Trainer:
Frontzeck
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3) - 
P. Degen (3)        
Brzenska (2,5) , 
Wörns (2)    
Dede (2,5) - 
Kruska (3) - 
Kringe (2,5) , 
Tinga (1,5)    
Pienaar (2,5)    
Smolarek (2,5)    
A. Frei (2)        

Einwechslungen:
76. Valdez für Smolarek
82. Sahin für P. Degen
88. Saka für Pienaar

Trainer:
Doll

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wörns (14., Kopfball, Kruska)
0:2
A. Frei (54., Rechtsschuss, Smolarek)
0:3
A. Frei (58., Rechtsschuss, Dede)
0:4
Tinga (61., Rechtsschuss, Smolarek)
1:4
Ibisevic (63., Rechtsschuss, Fiel)
Gelbe Karten
Aachen:
Fiel
(3. Gelbe Karte)
Dortmund:
P. Degen
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
07.04.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Tivoli (alt), Aachen
Zuschauer:
20800 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
4:11
Eckenverhältnis:
1:7
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 5,5
positiv das sichtbare Bemühen, die Partie nach Zweikämpfen möglichst laufen zu lassen, beging aber ganz krasse Fehler. So beim absichtlichen Handspiel von Dede auf der Torlinie (78.), hier zudem vom Assistenten im Stich gelassen. Herzigs Schubser gegen Smolarek (15.) war ebenso elfmeterreif wie Klitzperas Halten gegen Valdez (80.).
Spieler des Spiels:
Tinga
Herausragende Kraft beim starken BVB, sprühte vor Spielfreude, imponierte mit glänzender Technik, belohnte sich mit dem 0:4.
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