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Werder Bremen

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1. FSV Mainz 05

 

2:0 (0:0)

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Werder Bremen
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Bremen bleibt Schalke auf den Fersen

Vranjes trifft und bereitet vor

In einer abwechslungsreichen Partie mühte sich Bremen gegen das spielstarke Mainz zu einem verdienten Dreier. Werder bestimmte gegen die nur in der ersten Halbzeit gut mithaltende Klopp-Elf weite Teile des Spiels, konnte aber seine Chancen nicht nutzen. Vranjes war der Mann der zweiten Hälfte: Zunächst beendete der Kroate den Leerlauf nach Wiederanpfiff mit seinem Führungstor - und bei der Schlussoffensive der Rheinhessen war er Passgeber für Diegos Treffer.

Miroslav Klose (li.) gegen Mimoun Azaouagh
Arbeitete auch nach hinten: Miroslav Klose (li.), hier gegen Mimoun Azaouagh.
© dpaZoomansicht

Werder-Trainer Thomas Schaaf konnte nach dem 2:0-Erfolg gegen Celta Vigo im UEFA-Cup wieder auf Torjäger Klose zurückgreifen, der seine Rückenprobleme auskuriert hatte und den verletzen Hunt (muskuläre Probleme) ersetzte. Des Weiteren kam Daniel Jensen für Schulz, der sich beim Aufwärmen zerrte, neu ins Team. Der Mainzer Coach Jürgen Klopp stellte sein Team nach dem 1:0 gegen Bielefeld zwangsläufig auf einer Position um und brachte Weigelt für den Gelbgesperrten Rose. Bei den Rheinhessen feierten Andreasen und Zidan, die in der ersten Halbserie noch das Werder-Trikot trugen, ein Wiedersehen mit den Ex-Kollegen.

Fulminanter Auftakt von Werder: Diego hämmerte den Ball aus 16 Metern in der zweiten Minute an den linken Pfosten. Und nur wenig später rettete Friedrich nach einem Lupfer von Frings nach tollem Pass von Klose über Keeper Wache hinweg per Kopf im letzten Moment zur Ecke (5.). Aprilwetter im März erschwerte in der Folge den Akteuren im Weserstadion die Arbeit. Dennoch blieben die Norddeutschen am Drücker. Erneut fungierte Klose mit einer Flanke auf Jensen als Vorbereiter - Demirtas klärte gerade noch zur Ecke (10.). Die Gäste freilich versteckten sich keineswegs. Zidans verdeckter Schlenzer zwang Wiese zu einer Glanztat (12.), und Rumans Flatterball brachte Bremens Nummer eins in echte Not (14.). Die Schaaf-Elf verlor vorübergehend die Ordnung, die 05er wurden immer stärker. Weigelt rief per Freistoß erneut Wiese auf den Plan (20.), Noveskis Kopfball segelte drüber (23.).

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Erst Mitte des ersten Durchgangs besann sich Bremen wieder seiner Stärken, agierte ruhiger im Aufbau und kombinierte im Mittelfeld flüssiger. Dennoch benötigten die Hausherren einen Aussetzer von Noveski, um zur nächsten Chance zu kommen: Der Mazedonier schlug ein Luftloch, Almeida tauchte frei vor Wache auf, scheiterte aber am Keeper. Wie auch Klose beim Nachschuss, ehe Friedrich gegen den nachsetzenden Almeida rettete (30.). Gegen die spielerisch fast gleichwertigen Mainzer hatte Bremen dann bis zur Pause die Partie wieder im Griff, diverse Abseitsentscheidungen zu Ungunsten der Heimelf brachten dann Zuschauer wie auch Trainer Schaaf auf die Palme. Eine Möglichkeit gab es noch, und was für eine: Vranjes vergab die beste Torgelegenheit des Spiels bis dorthin, als er nach glänzender Vorarbeit Kloses aus sechs Metern Torentfernung den Ball nicht traf (45.).

Unverändert begannen beide Teams die zweite Halbzeit, die zunächst nur Magerkost bot. Mainz stand nun tiefer, doch bis auf ein paar Fernschüsse des Tabellenzweiten geriet das Tor der Rheinhessen zunächst nicht in Gefahr. Auch nicht durch Almeidas zu schwachen Abschluss in günstiger Position von der Strafraumgrenze (58.). Die Gäste kamen nur noch selten vor das gegnerische Tor, Weigelts Knaller sollte die erste und für lange Zeit auch einzige ernsthafte Offensivszene im zweiten Abschnitt bleiben (59.).

Im Gegenzug machte dann Vranjes sein Versäumnis kurz vor dem Pausenpfiff wett: Fritz setzte sich auf der rechten Seite durch und passte dann in Höhe des Strafraums auf Vranjes. Der Kroate lief noch ein paar Schritte und jagte den Ball dann per Schrägschuss aus halbrechter Position aus 13 Metern flach ins lange Eck (60.).

Nun mussten die Rheinhessen kommen, und dies eröffnete Werder mehr Platz, den sie durch den eingewechselten Rosenberg fast umgehend genutzt hätten (63.). Ein Doppelwechsel sollte frischen Wind in den in den zweiten 45 Minuten doch recht lauen Angriff der 05er bringen: Jovanovic und Niculae kamen für Feulner und Ruman (71.).

Doch so richtig kamen die Gäste fast bis zum Schlusspfiff nicht mehr zum Zug, zuviel Kraft hatten sie vor der Pause gelassen. Die Hanseaten dagegen hätten das Spiel mehrmals entscheiden können, blieben aber im Abschluss zu unentschlossen. Turbulent dann die Schlussphase, in der Mainz alles einschließlich Keeper Wache nach vorne warf. Mit vereinten Kräften stemmte sich Bremen gegen die Gäste - Naldos Kopfballabwehr erreichte Vranjes, und der schickte Diego auf die Reise. Der Brasilianer gewann das Laufduell gegen Azaouagh und schob das Leder aus 20 Metern ins leere Tor (90.+3). Damit bleibt Bremen weiterhin erster Verfolger von Ligaprimus Schalke.

Nach der Länderspielpause muss Bremen am übernächsten Samstag in Cottbus antreten, während Mainz Leverkusen vor der Brust hat.

18.03.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2,5) - 
Fritz (3)    
Mertesacker (3) , 
Naldo (3) , 
Wome (3,5) - 
Vranjes (2)    
Frings (3) , 
D. Jensen (4) - 
Diego (3)        
Klose (3,5) , 
Hugo Almeida (3)    

Einwechslungen:
61. Rosenberg für Hugo Almeida

Trainer:
Schaaf
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (2,5) - 
Demirtas (3,5)    
Noveski (5) , 
Weigelt (3) - 
Andreasen (3,5)    
Azaouagh (3,5) - 
Gerber (4) , 
Feulner (4)        
Zidan (4) , 
Ruman (4,5)        

Einwechslungen:
71. M. Niculae für Feulner
71. Jovanovic     für Ruman
84. Szabics für Demirtas

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vranjes (60., Rechtsschuss, Fritz)
2:0
Diego (90. + 3, Rechtsschuss, Vranjes)
Gelbe Karten
Bremen:
Diego
(9. Gelbe Karte)
,
Fritz
(8.)
Mainz:
Andreasen
(4. Gelbe Karte)
,
Ruman
(1.)
,
Feulner
(7.)
,
Jovanovic
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
18.03.2007 17:00 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
39450
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
11:7
Eckenverhältnis:
2:9
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 4,5
mit Problemen bei der Beurteilung von Zweikampfsituationen, wurde zudem von Assistent Winkmann bei einigen Abseitsentscheidungen, die Werder große Chancen nahmen, falsch beraten. Die Gelbe Karte für Andreasen war zu hart.
Spieler des Spiels:
Jurica Vranjes
Sorgte mit seinem Tor und der Vorlage auf Diego für Bremens Dreier, steigerte sich mit seinem Wechsel auf die rechte Mittelfeldposition.
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