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VfL Wolfsburg

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Bor. Mönchengladbach

 

1:0 (0:0)

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VfL Wolfsburg
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








Gladbach wieder ohne Tor

Wolfsburg setzt sich von der Abstiegszone ab

Nach einer ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten aber ohne Tore musste man im zweiten Durchgang befürchten, dass die Abwehrreihen beider Teams dominieren würden. Wolfsburg hatte jedoch das Glück, die Führung zu erzielen. Ein Schock, von dem sich die Gladbacher bis zum Spielende nicht mehr erholten.

Gohouri setzt sich gegen zwei Wolfsburger durch.
Aller Kampf der Gladbacher nutzte nichts. Gohouri hätte in dieser Szene die Führung erzielen können, doch die Borussia blieb wieder ohne Tor.
© dpaZoomansicht

Spätestens nach der 1:2-Niederlage in München waren Klaus Augenthalers Wölfe in der Abstiegszone der Tabelle angekommen. Gegen Gladbach sollte aber nach dem 2:0-Erfolg gegen Aachen im Pokal-Viertefinale der Befreiungsschlag folgen. Die Borussia konnte am 23. Spieltag gegen Bremen zwar nicht gewinnen und blieb Schlusslicht. Der Last-Minute-Treffer zum 2:2 ließ aber neue Hoffnung bei der Luhukay-Elf aufkommen. Mit David Degen für Svensson sollte mehr Druck in die Offensivaktionen der Westdeutschen kommen.

Von Beginn an versteckte sich Gladbach nicht und hatte bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance, die Rafael jedoch vergab. Doch das Überraschungsmoment war nur kurz auf Seiten der Gladbacher. Nach fünf Minuten kamen die Wölfe besser ins Spiel.

In der 7. Minute ging erstmals ein Raunen durch das Wolfsburger Stadion. Marcelinho hatte einen Freistoß auf Madlung gelegt, der sofort quer in die Mitte passte. Dort verpasste Boakye den Ball aber knapp.

Doch die Gladbacher spielten gut mit. In der 11. Minute tankte sich Rafael durch den Wolfsburger Strafraum und zog aus sieben Metern ab. Mit Wucht nagelte er den Ball an das linke Lattenkreuz von Jentzsch' Tor.

Danach folgte eine starke Viertelstunde der Wölfe. Sie erarbeiteten sich Torchancen, doch zwei Mal Klimowicz (13. und 18.) und Boakye (28.) hatten kein Glück und brachten die Kugel nicht im Tor unter. In der Schlussviertelstunde schienen die Augenthaler-Schützlinge ihr Pulver jedoch verschossen zu haben.

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Die Borussia gewann immer mehr Zweikämpfe und erspielte sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Die Torchancen liessen dabei nicht lange auf sich warten. Doch der immer präsent wirkende Degen war bei zwei Versuchen vom Pech verfolgt: In der 32. Minute konnte Jentzsch reaktionsschnell parieren und in der 41. Minute hämmerte der Schweizer einen Schuss von der Strafraumgrenze über das Tor. Auch Gohouri konnte einen Kopfball nach einer Ecke nicht im Tor der Wölfe unterbringen, so dass torlos die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drohte das Spiel zu verflachen, da beide Abwehrreihen stabil standen und die Kontrahenten in der Offensive umständlich und einfallslos wirkten. Große Torszenen waren nicht zu verzeichnen waren.

Erst in der 58. Minute hatte die Borussia die erste Torchance der zweiten Hälfte. Degen hatte Insua im Strafraum angespielt, doch in Bedrängnis und im Fallen konnte der Argentinier den Ball nur über das Tor lupfen.

Auch Wolfsburg meldete sich kurz darauf in der Offensive an, als Klimowicz einen Marcelinho-Freistoß auf das Tor von Keller köpfte, der Gladbacher Torwart aber mit einem guten Reflex klären konnte (60.). Die Wölfe schienen jetzt Blut geleckt zu haben und erhöhten den Druck auf das Gladbacher Tor.

Dies sollte sich auch unmittelbar auszahlen. In der 66. Minute konnte Klimowicz eine Flanke um Verteidiger Gohouri herum ziehen. In der Mitte reagierte Makiadi schneller als Jansen und beförderte den Ball per Flugkopfball ins Gladbacher Netz.

Von diesem Schlag sollte sich die Borussia nicht mehr erholen. Kaum eine Offensiv-Aktion der Westdeutschen mochte jetzt noch gelingen. Gute Chancen waren nicht mehr zu verzeichnen. Jentzsch im Wolfsburger Tor musste kaum mehr eingreifen. So konnte der VfL Wolfsburg das 1:0 locker über die Zeit bringen und den Sieg sicherstellen.

Mit diesem Heim-Sieg distanziert sich der VfL Wolfsburg zunächst von den Abstiegsplätzen und kann mit einem Auge sogar noch auf die UEFA-Cup-Plätze schielen. Das schwere Spiel am nächsten Wochenende in Stuttgart können die Wölfe aber auf jeden Fall entspannter angehen als Borussia Mönchenglagbach das Heimspiel gegen Hertha BSC. Da geht es für den Tabellenletzten fast schon um das Überleben.

03.03.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Jentzsch (2,5) - 
Möhrle (4) , 
Madlung (4) , 
Quiroga (3,5) , 
Makiadi (3)        
Marcelinho (4,5)    
Krzynowek (4) - 
Klimowicz (2,5) , 
Boakye (3,5)    

Einwechslungen:
54. Santana (3,5) für Boakye
79. Menseguez für Makiadi
86. Sarpei für Marcelinho

Trainer:
Augenthaler
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Keller (2,5) - 
Bögelund (4,5)        
Gohouri (4) , 
Zé Antonio (3,5) , 
Jansen (4) - 
El Fakiri (3,5)    
D. Degen (3,5)    
Delura (3) , 
Kluge (4) - 
Insua (3,5) - 
Rafael (4)

Einwechslungen:
46. Svärd (4) für Bögelund
77. Thygesen für D. Degen
82. Kahe für El Fakiri

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Makiadi (65., Kopfball, Klimowicz)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
-
Gladbach:
Bögelund
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
03.03.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
21343
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
2:6
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
nicht fehlerfrei, doch positiv, dass er das Spiel laufen ließ und seinen Teil zu einer ansehnlichen Partie beitrug.
Spieler des Spiels:
Diego Fernando Klimowicz
Laufstark, zweikampfstark, immer anspielbereit. Der Argentinier war diesmal nicht als Vollstrecker, sondern als Passgeber wertvoll.
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