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1. FC Nürnberg

 - 

Bor. Mönchengladbach

 

1:0 (1:0)

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1. FC Nürnberg
Bor. Mönchengladbach
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








Galasek scheidet verletzt aus

Schroth trifft bei Mintal-Comeback

Dank eines frühen Tores von Schroth kommt der FCN auch im zweiten Saisonspiel zu einem Sieg und bleibt erneut ohne Gegentor. Die Gladbacher enttäuschten nicht, vergaben aber auch die besten Chancen.

Früher Jubel: Reinhardt gratuliert dem Torschützen Schroth zum zweiten Saisontreffer.
Früher Jubel: Reinhardt gratuliert dem Torschützen Schroth.
© dpaZoomansicht

Club-Trainer Hans Meyer musste unter der Woche eine Hiobsbotschaft verkraften. Torjäger Vittek kehrte verletzt vom Nationalmannschaftseinsatz zurück und wird die nächsten Wochen ausfallen. Polak rückte für den Slowaken ins Team. Im Vergleich zum 3:0 in Stuttgart zum Bundesliga-Start blieb es bei dieser einen Umstellung.

Auch Gladbach-Coach Jupp Heynckes hatte nach dem Saisonstart einen Verletzten zu beklagen: Kluge zog sich einen Innenbandriss im Sprunggelenk zu und wurde durch El Fakiri ersetzt. Als zweiter Neuer gegenüber dem 2:0 gegen Cottbus rückte Kirch an Stelle von Rafael in die Startaufstellung.

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Von Beginn an rückten die Nürnberger sehr weit auf und attackierten die Gäste früh, während die Borussen zunächst auf Ballsicherung bedacht waren. Nürnbergs Offensivgeist wurde direkt mit der ersten Chance belohnt. Kristiansen brachte eine Freistoßflanke von der rechten Seite hoch herein. Der aufgerückte Glauber gewann zu nächst das Kopfballduell gegen Delura, anschließend war auch Schroth vor Svensson am Ball und köpfte aus fünf Metern zur frühen Führung ein (5.).

Der Club setzte nach und hatte bei einem Flankenlauf von Saenko, der allerdings zu ungenau flankte (10.), und einem Freistoß vom Strafraumeck, den Keller aus dem kurzen Eck fischte (14.), gute Szenen. Doch die Gäste hielten dagegen und erspielten sich in kurzer Folge zwei große Möglichkeiten. Doch sowohl Neuville, der nach einem Fehler von Wolf frei vor Schäfer auftauchte und das Leder über Torwart und Tor jagte (14.), als auch Insua, der eine flache Hereingabe von Jansen aus wenigen Metern ebenfalls über das Tor lenkte (15.), vergaben leichtfertig.

Den unschönen Höhepunkt des ersten Durchgangs lieferten Delura und Galasek in der 19 Minute. Während Nürnbergs Tscheche im Mittelfeld mit dem Kopf zum Ball ging, agierte Delura mit einem hohen Bein und traf Galasek am Kopf. Der 33-Jährige wurde noch minutenlang am Platz behandelt, musste aber schließlich gegen Pinola ausgetauscht werden. Die stark blutende Kopfwunde wurde noch im Stadion genäht.

Nur Augen für den Ball: Delura war am negativen Höhepunkt der Partie beteiligt.
Nur Augen für den Ball: Delura war am negativen Höhepunkt der Partie beteiligt.
© dpa

Nach Galaseks Ausscheiden verlor die Partie an Tempo. Das Spielgeschehen verlagerte sich kaum einmal in Tornähe, beide Mannschaften egalisierten sich im Mittelfeld. So ging es ohne weitere Höhepunkte in die Pause.

Wieder starteten die Franken schwungvoll, die ersten Möglichkeiten hatten aber die Gäste. Zunächst konnte Insua einen Steilpass von El Fakiri nicht an Schäfer vorbei lenken (48.), dann scheiterte Kirch mit einer Volleyabnahme an Schäfer (50.). Bis auf eine Schusschance von Neuville, der nach einem doppelten Abpraller von Pinola und Wolf an das Leder kam, aber 14 Meter vor dem Tor noch abgeblockt wurde (60.) ergab sich lange auf beiden Seiten keine Tormöglichkeit mehr.

So bot sich den Zuschauern die Möglichkeit, das Comeback von Marek Mintal gebührend zu feiern. Nach zwei Mittelfußbrüchen kam der Slowake Mitte der zweiten Hälfte in die Partie.

Der Begegnung brachte Mintals Einsatz aber keine Wende. Weiter agierten die Westdeutschen überlegen, blieben aber auch in Tornähe glücklos. Zé Antonios Kopfball, der knapp neben dem rechten Pfosten ins Toraus trudelte (74.) war Zeichen der vergeblichen Bemühungen, die sich in der Schlussphase auch mit der Hereinnahme der eingewechselten Stürmer Kahe und Sverkos nicht besserten.

Die Hausherren wurden nach der Pause nur durch einen Freistoß von Pinola gefährlich, den Polanski per Kopf an den Pfosten des eigenen Gehäuses verlängerte (77.).

Dank des frühen Treffers von Schroth gewann der FCN mit 1:0. Die Gäste aus Mönchengladbach bestimmten zwar über weite Strecken die Partie, nutzten aber die sich bietenden Chancen nicht. Größten Jubel im zweiten Durchgang rief die Einwechslung Mintals hervor, der nach zwei Mittelfußbrüchen sein Comeback gab.

18.08.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2) - 
Reinhardt (3) , 
Wolf (4,5)    
Glauber (3,5) , 
Kristiansen (4)    
Galasek    
Mnari (2,5) - 
Banovic (3,5) - 
Polak (3)    
Saenko (3,5) - 
Schroth (3)        

Einwechslungen:
27. Pinola (3,5) für Galasek
63. Mintal für Kristiansen
90. + 1 Paulus für Polak


Trainer:
Meyer
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Keller (2) - 
Bögelund (3,5) , 
Svensson (3,5) , 
Zé Antonio (3,5)    
Jansen (3) - 
Polanski (3,5) - 
Kirch (3) , 
El Fakiri (4)    
Insua (2,5)    
Delura (4,5)        

Einwechslungen:
46. Kahe (3,5) für Delura
83. Sverkos für El Fakiri

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schroth (5., Kopfball, Glauber)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Schroth
(2. Gelbe Karte)
,
Wolf
(1.)
Gladbach:
Zé Antonio
(1. Gelbe Karte)
,
Delura
(1.)
,
Insua
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
18.08.2006 20:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
47000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
4:8
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Lutz Wagner (Kriftel)   Note 4
zwar ohne spielentscheidende Fehler, wirkte aber nicht immer sicher, hatte mitunter große Mühe beim Bewerten von Zweikämpfen, Gelb für Insua war total überzogen.
Spieler des Spiels:
Raphael Schäfer
Behielt auch Gladbachs Sturmlauf nach der Pause den Überblick, rettete dem Club mehrmals reaktionsschnell die drei Punkte.
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