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Hamburger SV

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Energie Cottbus

 
Hamburger SV

1:1 (1:1)

Energie Cottbus
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Hamburger SV
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.








Ist Doll in Hamburg noch zu halten ?

HSV am Tabellenende angekommen

Der HSV begann zwar schwungvoll und ging früh in Führung, doch der schnelle Ausgleich durch Cottbus brachte die Doll-Schützlinge völlig aus dem Konzept. Ideenlos rannten die Hamburger gegen die Cottbuser Defensiv-Abteilung an ohne sich jedoch viele Chancen zu erarbeiten. Die wenigen Möglichkeiten, die HSV hatte, wurden auch noch leichtfertig vergeben.

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Im Abstiegskrimi setzte HSV-Trainer Thomas Doll im Großen und Ganzen auf die gleiche Elf, die in Bielefeld am vergangenen Spieltag 1:1 spielte. Lediglich der verletzte Demel wurde durch Atouba ersetzt und im Sturm erhielt Neueinkauf Olic sofort eine Chance an Stelle von Sanogo. Wenig Spektakuläres auch bei der Cottbuser Aufstellung: Den Gelb-gesperrten Kukielka vertrat Bandrowski, ansonsten vertraute Petrik Sander den Spielern, die am 18. Spieltag Mönchengladbach mit 3:1 schlugen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. In der 3. Minute drang Jarolim mit dem Ball am Fuß in den Cottbuser Strafraum ein. Mitreski versuchte, dem HSV-Spieler den Ball wegzugrätschen, kam jedoch zu spät und zog dem Tschechen die Beine weg, Schiedsrichter Sippel entschied nach kurzem Zögern auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sorin cool und routiniert gegen den chancenlosen Piplica im Cottbuser Tor (4.).

Der HSV setzte sofort nach, nahm die Zweikämpfe im Mittelfeld gut an und versuchte sofort nachzulegen. Daraus wurde jedoch nichts. Bereits in der 8. Minute zeigte die Hamburger Abwehr ihre Anfälligkeit. Reinhardt und Benjamin brachten den Ball nicht weg, der schließlich zu Muntenanu kam. Eher unabsichtlich legte der Rumäne den Ball steil auf Radu, der frei vor Torwart Rost auftauchte und dem überraschten Keeper keine Chance ließ.

Dieser Ausgleichstreffer schien den HSV zu verunsichern und zu lähmen. Bis zur 25. Minute spielte fast nur noch Cottbus in der AOL-Arena. Während die Hamburger unglaubliche Probleme im Spielaufbau hatten und sichtlich gegen ihre Nervosität anspielten, versuchte Energie die Schwäche zu nutzen. Bandrowski (11.) und Munteanu (13.) scheiterten aber mit Versuchen aus der Distanz.

Erst in der 29. Minute war wieder eine gefährliche Szene des HSV zu bestaunen. Benjamin zog am rechten Strafraumeck aus der Drehung ab. Torwart Piplica wäre an diesen Schuss niemals herangekommen, doch die Kugel klatschte gegen den Pfosten und sprang ins Toraus.

Jubel nach der Führung: Sorin
Sorin erzielte per Elfmeter as 1:0 für den HSV.
© dpaZoomansicht

In der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte drückte der HSV zwar stärker Richtung Energie-Tor, große Gefahr konnten die Hamburger dabei aber nicht mehr entfachen. Lediglich ein Mal ging ein Raunen durch das Stadion, als Sorin am zweiten Pfosten an eine Freistoß-Flanke kam, den Ball jedoch am Tor vorbei beförderte.

Cottbus hatte sich allerdings in der Abwehr eingerichtet und lauerte gegen Ende der ersten Hälfte nur noch auf Konter. Chancen wollten sich aber für die Lausitzer keine mehr einstellen.

Thomas Doll ist jetzt Trainer des Schlusslichts
Ist er als HSV Trainer noch zu halten: Thomas Doll
© dpa

Mit mehr Druck kam der HSV aus der Kabine, wobei sich die großen Chancen gegen ganz defensiv eingestellte Cottbuser zunächst nicht einstellen wollten.

Die Hamburger blieben aber dran, mussten zunächst aber den Schock verkraften, dass Sorin verletzt das Feld verlassen musste (58.). Für den Argentinier kam Sonogo ins Spiel. Der hatte dann auch fast umgehend zwei gute Möglichkeiten. Zunächst verschätzte sich Torwart Piplica in der 62. Minute bei einer Ecke. Sanogo konnte den Ball Richtung Tor bugsieren, wo aber Munteanu auf der Linie klären konnte. Zwei Minuten später stand Sanogo wieder im Mittelpunkt. Laas hatte ihn mit einem Traumpass bedient. Der HSV-Stürmer nahm den Ball zwar traumhaft an, scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Piplica.

Doch damit schienen die Hamburger ihr Pulver auch schon wieder verschossen zu haben. Während sich der FC Energie gegen Ende der Partie mit Mann und Maus nach hinten stellte und das Unentschieden verteidigte, zeigten sich die Hamburger ideenlos im Spiel nach vorne. Mit hohen Bällen in den Strafraum war die solide stehende Defensiv-Abteilung der Lausitzer nicht in Verlegenheit zu bringen.

Erst als die Hamburger in der Schlussphase die Brechstange auspackten, kamen sie noch einmal zu zwei gefährlichen Szenen. Doch Berisha (88.) und Olic (89.) scheiterten am gut reagierenden Piplica.

Mit diesem Unentschieden ist der HSV endgültig am Tabellenende angekommen und nunmehr 18. der Bundesliga. Am nächsten Spieltag bei Hertha BSC steht allerdings van der Vaart nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Cottbus holt einen weiteren wichtigen Punkt gegen den Abstieg und kann sich am Samstag mit einem Heimsieg über Bochum von der Abstiegszone distanzieren.

31.01.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Benjamin (3) , 
Reinhardt (4,5) , 
Mathijsen (4,5) , 
Atouba (4) - 
N. de Jong (4)    
Jarolim (4) , 
Sorin (4)            
Laas (3,5)    
Ljuboja (5)    
Olic (4,5)

Einwechslungen:
58. Sanogo (4) für Sorin
69. Berisha für Ljuboja
83. Feilhaber für Laas

Trainer:
Doll
Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (3) - 
Szelesi (4) , 
McKenna (4) , 
Mitreski (5) , 
Cvitanovic (4) - 
Rost (3) - 
Bandrowski (5)    
V. Munteanu (4)        
Gunkel (5)    
Radu (3,5)    
Kioyo (5)

Einwechslungen:
66. Shao für V. Munteanu
66. Ziebig für Gunkel
73. Baumgart für Bandrowski

Trainer:
Sander

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sorin (4., Foulelfmeter, Linksschuss, Jarolim)
1:1
Radu (9., Rechtsschuss, V. Munteanu)
Gelbe Karten
HSV:
N. de Jong
(4. Gelbe Karte)
,
Sorin
(2.)
Cottbus:
V. Munteanu
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
31.01.2007 20:00 Uhr
Stadion:
AOL Arena, Hamburg
Zuschauer:
52484
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
8:1
Eckenverhältnis:
11:1
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
bis auf kleinere Fehler in der Zweikampfbewertung hatte das Gespann keine Probleme in einer fairen Begegnung.
Spieler des Spiels:
Collin Benjamin
Der Namibier übte über rechts viel Druck aus, hatte aber Pech, als er in der 30. Minute nur den Außenpfosten traf.
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