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Alemannia Aachen

 - 

Bayer 04 Leverkusen

 
Alemannia Aachen

2:3 (2:1)

Bayer 04 Leverkusen
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Alemannia Aachen
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Aachen vergibt eine 2:0 Führung

Schneider dreht groß auf

In einem temporeichen und von beiden Mannschaften offensiv geführtem Spiel setzte sich letzten Endes der Gast aus Leverkusen dank eines Treffers von Voronin und zweier Tore von Schneider durch. Aachen vermochte es nicht, eine 2:0 Führung zu halten und kam nach dem Rückstand nicht mehr ins Spiel zurück.

Bayers Barbarez hat den Ball im Blick und Aachens Leiwakabessy hinter sich gelassen
Bayers Barbarez hat den Ball im Blick und Aachens Leiwakabessy hinter sich gelassen
© dpaZoomansicht

Weder Aachen noch Bayer Leverkusen waren über die Wochen der Winterpause auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Beide Trainer vertrauten also auf ihr bewährtes Personal aus der Hinrunde mussten aber wegen Verletzungen auch auf wichtige Spieler verzichten. Michael Frontzeck auf Aachener Seite durfte nicht mit Kapitän Plaßhenrich rechnen, während Michael Skibbe ohne Athirson und Ramelow planen musste.

Beide Mannschaften nahmen die Rückrunde ohne Kompromisse in Angriff. Von Beginn an spielten beide Teams offensiv nach vorne und verzichteten weitgehend auf taktisches Geplänkel. Bereits nach zwei Minuten hätten sowohl Freier und Voronin für Leverkusen, als auch Schlaudraff für Aachen treffen können. Doch Pinto kratzte Freiers Schuss noch von der Linie, Voronin vergab und Schlaudraff fand seinen Meister in Bayer-Keeper Butt.

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Ein Tor von Ebbers wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (4.), doch bereits in der zehnten Minute fiel der erste Treffer für die Gastgeber. Ibisevic war auf dem Weg in den Strafraum von Haggui unfair gestoppt worden und Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer entschied auf Strafstoß. Rhegecampf verwandelte sicher (10.). Bayer antwortete wütend auf den Rückstand und hatte in der Folge mehrere Möglichkeiten. Doch Barbarez per Kopf (17.) und Voronin frei vor Straub (23.) brachten die Kugel nicht im Aachener Tor unter. Ein Treffer von Freier wurde zudem noch aberkannt, da ein Mitspieler Straub die Sicht versperrt hatte.

Nun war es wieder an den Aachenern, die Initiative in dieser hin und her wogenden Partie zu übernehmen. Und wie sie das taten. Ebbers hatte vom rechten Strafraumrand abgezogen und Butt konnte nur abklatschen lassen. Ibisevic reagierte am schnellsten und staubte ins rechte Eck ab. (30.). Doch Bayer konnte noch vor der Pause antworten. Barbarez hatte toll auf Nationalspieler Schneider abgelegt, der umkurvte noch einen Aachener Abwehrspieler und ließ Straub mit einem satten Rechtsschuss aus elf Metern keine Chance. Damit hielten die Leverkusener die Partie offen.

Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste geistesgegenwärtiger und den berühmten Tick schneller. Michael Skibbe hatte zur Halbzeit zweimal gewechselt: Roque Junior feierte sein Comeback nach achtmonatiger Verletzungspause und Kießling kam neu ins Team. Barnetta und Haggui mussten weichen. In der 54. Minute wurden die personellen Umstellungen belohnt: Barbarez erlief einen Ball im Strafraum vor Straub, flankte nach innen wo Voronin den Ball mit der Brust annahm und mit dem linken Fuß über die Linie brachte.

Leverkusener Jubel
Freuen sich mit ihrem Kapitän Schneider: Leverkusens Babic und Freier, von rechts eilt Juan hinzu.
© dpa

Kurz nach dem Ausgleich legte Bayer nach und Schneider durfte seinen zweiten Treffer des Tages zur Führung für seine Mannschaft erzielen. Nach einem Foul an Kießling trat der Bayer-Kapitän aus zwanzig Metern zum Freistoß an und hob den Ball unhaltbar über die Mauer. Das Spiel war gedreht und nun kannte Aachen so recht keine passende Antwort mehr.

Bayer war nun spielbestimmend und besaß die bessere Spielanlage, doch Aachen setzte auf lange Bälle und auf Kampf. Zudem wechselte Michael Frontzeck den wieder genesenen Rösler zur Verstärkung der Offensive ein, doch auch dieser Schachzug änderte nichts mehr an der Heimniederlage. Ebbers hatte nach einer unfreiwilligen Vorlage von Juan noch die große Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an Butt (74.). Leverkusen hingegen hätte in der Schlußphase noch weiter erhöhen können, vergab aber durch Freier mehrere gute Kontermöglichkeiten.

Die Kontrahenten dieses Spiels müssen während der englischen Woche gegen Mannschaften von der Tabellenspitze ran. Aachen präsentiert sich auswärts gegen stark in die Rückrunde gestartete Schalker. Bayer empfängt zu Hause Werder Bremen.

28.01.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
S. Straub (2,5) - 
da Silva Pinto (4)    
Klitzpera (5) , 
Sichone (5)    
Leiwakabessy (5) - 
M. Lehmann (5)    
Reghecampf (3,5)    
Fiel (4)    
Schlaudraff (4) - 
Ebbers (3) , 
Ibisevic (3)    

Einwechslungen:
65. Rösler für Fiel
72. Dum für da Silva Pinto
85. Herzig für M. Lehmann

Trainer:
Frontzeck
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Butt (3)    
Castro (3,5) , 
Haggui (5)        
Juan (3) , 
Babic (3) - 
B. Schneider (1)        
Rolfes (3) - 
Freier (2,5) , 
Barnetta (4,5)    
Barbarez (2) - 
Voronin (2,5)    

Einwechslungen:
46. Roque Junior     für Haggui
46. Kießling (3,5) für Barnetta
68. Callsen-Bracker für Roque Junior

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Reghecampf (10., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Ibisevic)
2:0
Ibisevic (30., Rechtsschuss, Ebbers)
2:1
B. Schneider (44., Rechtsschuss, Barbarez)
2:2
Voronin (54., Linksschuss, Barbarez)
2:3
B. Schneider (57., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Aachen:
Sichone
(4. Gelbe Karte)
Leverkusen:
Haggui
(6. Gelbe Karte)
,
Butt
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.01.2007 17:00 Uhr
Stadion:
Tivoli (alt), Aachen
Zuschauer:
20800 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
5:12
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
erkannte zu Recht das Tor von Freier nicht an (17.), lag auch richtig bei der Elfmeterentscheidung vor der Pause, weil Haggui Ibisevic auf der Strafraumlinie erwischte. Einziger Schönheitsfehler: verwehrte Barbarez in der Nachspielzeit einen Elfmeter.
Spieler des Spiels:
Bernd Schneider
Spielintelligent, lauffreudig und mit genialen Momenten - aus seiner Defensivposition heraus prägte der Nationalspieler das Spiel.
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