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Bayer 04 Leverkusen

 - 

Energie Cottbus

 

3:1 (1:0)

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Bayer 04 Leverkusen
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Energie seit fünf Spielen sieglos - Barbarez Vorbereiter und Torschütze

Rolfes schockt die Cottbuser

Leverkusen nutzte seine leichten Feldvorteile in der ersten Hälfte zur Führung, musste aber kurz nach der Pause den Ausgleich hinnehmen. Danach begann die stärkste Phase von Cottbus, der Rolfes mit einem Sonntagsschuss ein Ende setzte. Damit war der Widerstand der Lausitzer gebrochen. Kurz vor Schluss machte die Werkself den Sack mit dem 3:1 zu.

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Mitreski und Voronin
Lufthoheit: Mitreski kann vor Voronin, der sein 100. Bundesligaspiel feierte, klären.
© dpa Zoomansicht

Leverkusen musste sich in Nürnberg mit 2:3 geschlagen geben, verlor unter der Woche auch noch das UEFA-Cup-Match gegen Tottenham mit 0:1. Im Vergleich zur Niederlage auf internationalem Terrain änderte Trainer Michael Skibbe sein Team auf drei Positionen. Babic, Athirson und Freier liefen für Barnetta (Fußprellung), Ramelow (nicht im Kader) und Kießling auf.

Auch Cottbus verlor seine letzte Bundesligapartie, unterlag gegen Schalke mit 2:4. Dennoch ließ Cottbus' Trainer Petrik Sander dieselbe Elf nochmals auflaufen.

Wenig Erwähnenswertes sahen die 22.500 Zuschuer in der Bayarena zu Beginn der Partie. Lediglich in der 3. Minute sorgte ein von halbrechts getretener Freistoß von Athirson für Konfusion in der Cottbuser Abwehr, Madouni stand allerdings im Abseits. Die Werkself trug die meisten Angriffe über die rechte Seite vor, zu Beginn fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft gegen die tief stehenden Lausitzer.

Der 14. Spieltag

Dass die Leverkusener in der 19. Minute in Führung gingen, geschah unter dankbarer Mithilfe der Gäste. Denn Energie ließ sich nach eigenem Eckball auskontern. Die Art und Weise war jedoch absolut sehenswert: Voronin, Freier und Barbarez kombinierten nach Belieben und ließen die Cottbuser Defensive alt aussehen. Letztlich war es der Bosnier, der nach Auflage von Freier aus 16 Metern ins linke, untere Eck traf.

Von der Führung motiviert erzeugten die Leverkusener weiter Druck und drängten in die Hälfte der Gäste. Nur selten gelang es Energie, Entlastungsangriffe zu starten, da siezu viele Zweikämpfe im Mittelfeld verloren.

In der Schlussviertelstunde wurden die Lausitzer frecher und zeigten mehr Mut zur Offensive. Einen Fernschuss von Munteanu boxte Keeper Butt aus der Gefahrenzone (39.). Auch kurz vor der Pause war es der Rumäne, der einen Freistoß vom Strafraumeck Richtung Tor zirkelte, das Leder landete jedoch auf dem Außennetz.

Die zweite Hälfte begann schwungvoll und abwechslungsreich. In der 48. Minute hätte Leverkusen nach einer Standardsituation erhöhen können. Haggui stieg nach einer Ecke von Voronin am höchsten, doch Ziebig stand goldrichtig und klärte auf der Linie.

Drei Minuten später jedoch war Cottbus am Zuge - und das mit Erfolg. Die Lausitzer bewiesen, dass auch sie kombinationssicher bei Kontern sind. Kioyo ließ für Rost abtropfen, dessen weiter Pass Munteanu fand. Der Rumäne proftierte von einem Ausrutscher Schneiders. So hatte Munteanu freie Bahn und schob allein vor Keeper Butt in aller Ruhe ein.

Bei der Werkself lief in der Folgezeit nicht mehr viel zusammen. Abspielfehler und Abstimmungsprobleme häuften sich, zudem nutzte Cottbus die sich bietenden Räume geschickt.

Mit spielerischen Mitteln gelang den Leverkusenern zwar nicht viel - dafür aber mit Gewalt. Aus 23 Metern nahm Rolfes in der 66. Minute Maß und traf mit einem satten Linksschuss zur 2:1-Führung unter die Latte. Eine zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung für die Werkself.

Kioyo gegen Kioyo
Krabbelgruppe in Leverkusen: Der Cottbuser Kioyo gegen Madouni.
© dpa

Durch den erneuten Rückstand wirkten die Gäste geschockt. Bei Cottbus lief nicht mehr viel zusammen, so dass die Schlussphase von Leverkusen bestimmt wurde. Die Protagonisten des 1:0 waren auch für das 3:1 verantwortlich. Freier setzte Barbarez in Szene, der für Voronin querlegte. In seinem 100. Bundesligaspiel brauchte der Ukrainer nur noch abzustauben. Auch Barbarez traf kurz vor Schlusspfiff noch einmal, sein Treffer wurde aber fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt.

Nach drei Heimspielen ohne Sieg kann Leverkusen in der BayArena wieder gewinnen. Die Skibbe-Truppe muss am Miottwoch im UEFA-Cup bei Dinamo Bukarest antreten und anschließend nach Bielefeld reisen. Cottbus wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Am Samstag soll es im Stadion der Freundschaft gegen Hannover wieder mit einem "Dreier" klappen.

26.11.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Butt (3,5) - 
Castro (3,5) , 
Madouni (4,5)    
Juan (3)    
Babic (4)    
B. Schneider (4,5) , 
Rolfes (3)    
Freier (2,5) , 
Athirson (4)    
Barbarez (2,5)    
Voronin (3)        

Einwechslungen:
40. Haggui (3) für Madouni
84. Kießling für Voronin
87. Stenman für Athirson

Trainer:
Skibbe
Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (3,5) - 
Szelesi (4) , 
McKenna (4)    
Mitreski (4) , 
Ziebig (4,5)        
Rost (3,5)    
Kukielka (4)    
Radu (4) , 
Shao (5)    
V. Munteanu (3,5)    
Kioyo (3)

Einwechslungen:
70. Baumgart für Shao
81. da Silva für Kukielka
85. Feick für Ziebig

Trainer:
Sander

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Barbarez (19., Rechtsschuss, Freier)
1:1
V. Munteanu (51., Linksschuss, Kukielka)
2:1
Rolfes (66., Linksschuss)
3:1
Voronin (80., Linksschuss, Barbarez)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Babic
(1. Gelbe Karte)
,
Juan
(3.)
Cottbus:
Rost
(4. Gelbe Karte)
,
Ziebig
(5., gesperrt)
,
McKenna
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
26.11.2006 18:00 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
22500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4,5
viele kleine Fehler in einer leicht zu leitenden Partie. Erkannte bei Barbarez' Tor (86.) zu Unrecht auf Abseits.
Spieler des Spiels:
Sergej Barbarez
Ein Tor, eine Vorarbeit ? der Bosnier zeigte damit endlich die von ihm verlangte Effektivität im Angriff.
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