Jentzsch zum siebten Mal ohne Gegentor

Arminia-Coach Thomas von Heesen veränderte sein Team im Vergleich zum 3:0 in Frankfurt auf einer Position. Für Kobylik rückte Böhme in die Startelf. Beim VfL Wolfsburg liefen nach dem 0:0 gegen Cottbus Santana und Boakye für Hoogendorp und den verletzten Madlung auf.
Die Partie begann gleich mit einer Torszene, als Wichniarek nach Zumas Zuspiel Quiroga aussteigen ließ und aus spitzem Winkel an Jentzsch scheiterte (3.). Der Anfang hielt nicht, was er versprach: Gegen vorwiegend auf Absicherung bedachte Wolfsburger hatte die Arminia zwar ein leichtes Übergewicht, konnte daraus aber keinen Vorteil ziehen. Zu zaghaft und einfallslos waren die Bielefelder Angriffsbemühungen. Die Arminia konnte die kompakte VfL-Abwehr nicht entscheidend unter Druck setzen.
Nach gut 20 Minuten war der Anfangselan der Arminia so gut wie verpufft, das Spiel verlor an Tempo und plätscherte im Mittelfeld vor sich hin. So sicher der VfL hinten stand, so wenig ging bei den "Wölfen" nach vorne. Für Gefahr konnten aber auch die Gastgeber nur noch einmal sorgen: Nach schönem Freistoßtrick - Korzynietz legte den Ball rechts an der Mauer vorbei auf Zuma, der von der Torauslinie zurück in die Mitte passte - konnte Quiroga nach dem Schuss von Kucera auf der Linie klären (26.). Ansonsten passierte in beiden Strafräumen über weite Strecken überaus wenig, die Fehlpässe auf beiden Seiten nahmen zu. Torlos ging es in die Kabine.
Wer nach der Pause auf Besserung gehofft hatte, wurde zunächst enttäuscht, denn die Partie lief weiter wie gehabt: Bielefeld war bemüht, agierte jedoch nicht zwingend genug. Es dauerte bis zur 58. Minute ehe in beiden Strafräumen wieder etwas geschah. Nach Pass von Kobylik zog Zuma von der Strafraumgrenze ab, Jentzsch war auf dem Posten und klärte zur Ecke. Eine Signalwirkung hatte diese Szene wahrlich nicht, die Begegnung verfiel schnell wieder in ihren alten Trott.

Die größte Chance in der zweiten Halbzeit vergab Wichniarek, der acht Minuten vor dem Ende im Strafraum frei zum Schuss kam, den souveränen Jentzsch jedoch nicht überwinden konnte. So blieb es beim 0:0, mit dem beide Teams ihre Serien halten konnten.
Bielefeld, das zum achten Mal ungeschlagen blieb, steht am kommenden Samstag der schwere Gang zu Werder Bremen bevor. Der VfL Wolfsburg, der den Platz seit sechs Spielen nicht mehr als Verlierer verlassen musste, empfängt den 1. FC Nürnberg. Nach dem 13. Spieltag verfügen die Wolfsburger mit zehn Gegentreffern über die beste Abwehr, mit lediglich neun Toren jedoch auch über den harmlosesten Sturm der Liga. Zwei Tatsachen, die beim Spiel in Bielefeld eindrucksvoll zum Ausdruck kamen.
| Arminia Bielefeld |
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![]() Aufstellung: M. Hain (3) - Korzynietz (3,5) , Westermann (3) , Gabriel (3) , Schuler (3,5) - Kauf (3,5) , Kucera (4) - Kamper (5) , Böhme (4,5) - Zuma (4) , Wichniarek (4) Trainer:
von Heesen |
| VfL Wolfsburg |
|
keine
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Gelbe Karten |

