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1. FSV Mainz 05

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Hamburger SV

 
1. FSV Mainz 05

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Hamburger SV
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1. FSV Mainz 05
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Das Spiel mit wenig Torszenen hatte keinen Sieger verdient

Torloses Duell der Kellerkinder

Ein Spiel mit wenig Torszenen sahen die Zuschauer im Mainzer Stadion am Bruchweg. Beide Offensiv-Reihen waren zu schwach und ideenlos um die jeweiligen Gegener in Verlegenheit zu bringen. So war ein torloses Unentschieden in der Begegnung der Kellerkinder aus Mainz und Hamburg die logische Konsequenz eines Spiels auf überschaubaren Niveau.

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Ohne große Zuversicht: Thomas Doll
Bereits vor em Spiel ließ das Gesicht von HSV-Coach Thomas Doll wenig Zuversicht erkennen.
© dpa Zoomansicht

FSV-Trainer Jürgen Klopp brachte nach der 0:4-Niederlage in Schalke mit Demirtas, Azaouagh, Feulner und Edu vier neue Spieler in der Startelf. Gunesch, Gerber, Amri und Diakite mussten dafür ihren Platz räumen. Beim verletzungsgebeutelten HSV kehrten mit Reinhardt und Wicky zwei erfahrene Akteure ins Team zurück. Coach Thomas Doll setzte dafür nach dem 1:1 gegen Mönchengladbach in der Vorwoche Fillinger und Feilhaber auf die Bank.

Beide Teams begannen das Spiel engagiert, aber in der Vorwärtsbewegung nervös, so dass beide Abwehrreihen das Spiel unter Kontrolle hatten. Erst in der 11. Minute konnte man die erste Torszene verzeichnen. HSV-Stürmer Ljuboja drehte sich im Strafraum geschickt um seinen Gegenspieler Noveski und zog ab. Der Schuss ging aber über das Mainzer Tor.

Doch auch diese Szene diente nicht als Weckruf für die Offensiv-Reihen der beiden Teams. Mühsam schleppten die Akteure den Ball nach vorne und rannten sich immer wieder in der Abwehr fest. Dabei stand der FSV Mainz tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konter. Der Hamburger SV mühte sich zwar im Spielaufbau, konnte gegen die konsequent verteidigende Mainzer Mannschaft aber auch nichts Zählbares herausspielen.

Der 13. Spieltag

Ein Weitschuss von Azaouagh in der 21. Minute war die einzige gute Szene der Mainzer in der ersten halben Stunde.

Lebhafter wurde es erst in der 29. Minute. Pekovic hatte vor dem eigenen Strafraum völlig unbedrängt den Ball zu van der Vaart geschoben. Der Spielmacher des HSV versuchte die Chance auch sofort zu nutzen, beförderte den Ball aber sowohl am aus dem Tor stürzenden Wache, als auch am Mainzer Gehäuse vorbei.

Das wirkte auf beide Teams wie ein Weckruf. Das Spiel wurde schneller und beide Seiten trauten sich in der Offensive mehr zu. Die nächste Chance ließ auch nicht lange auf sich warten und diesmal waren die Mainzer am Zug: Demirtas hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und vor das HSV-Tor geflankt. Acht Meter vor dem HSV-Gehäuse nahm Feulner den Ball volley, doch Wächter konnte wegfausten. Der Abpraller kam zu Szabics, doch dessen Fallrückzieher ging um Zentimeter am Tor vorbei (31.).

In der Schlußphase der ersten Hälfte nahmen aber beide Teams zusehends den Fuß vom Gas und waren augenscheinlich mit dem 0:0 zur Halbzeit zufrieden.

Auch nach der Pause stellte sich im Spiel beider Teams keine durchgreifende Besserung ein. Der HSV hatte mehr Ballbesitz, erging sich aber in Ermangelung zündender Ideen in Ballgeschiebe im Mittelfeld. Die Mainzer standen solide in der Abwehr, konnten bei eigenem Ballbesitz die Hamburger Deckung aber auch nicht in Verlegenheit bringen.

Der Mainzer Coach Jürgen Klopp versuchte zwar mit dem Wechsel Jovanovic für Edu die eigene Offensive zu stärken, doch zunächst wollten sich keine echten Tormöglichkeiten einstellen. Die Mainzer bekamen aber mehr Spielanteile; ein Heber von Pekovic, der über das HSV-Tor ging, war allerdings die einzige Ausbeute der gesteigerten Mainzer Offensivbemühungen.

Beide Kontrahenten überboten sich aber auch in der Schlussphase an Ideenlosigkeit. Weder Wächter im HSV-Tor, noch FSV-Keeper Wache hatten kitzlige Situationen zu überstehen. Die Abwehrreihen hatten allerdings auf beiden Seiten wenig Mühe die ungenauen und konzeptlosen Angriffe abzufangen.

Erst in der 84. Minute kamen die Mainzer zur besten Chance der zweiten Hälfte. Eine Feulner-Ecke köpfte der aufgerückte Verteidiger Noveski auf das HSV-Tor, wo Mathijsen aber für seinen bereits geschlagenen Torwart klären konnte.

Die Schlussphase gehörte zwar weiterhin den Mainzern, doch eine Chance, das ereignislose Spiel für sich zu entscheiden hatte keines der beiden Teams mehr, zumal auch HSV-Keeper Wächter bei einem Kopfball von Friedrich nach Feulner-Freistoß in der Nachspielzeit auf dem Posten war.

Das Unentschieden hilft zwar keiner der beiden Mannschaften, um aus dem Tabellenkeller weg zu kommen, doch die Mainzer konnten sich wenigstens darüber freuen, dass sie wieder einmal zu Null spielen konnten. Der HSV stellte zum wiederholten Mal in dieser Saison unter Beweis, dass in der Offensive zu wenig zusammen geht um erfolgreich in der Bundesliga zu spielen.

18.11.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (3) - 
Demirtas (3,5) , 
Noveski (3,5) , 
Weigelt (4,5) - 
Pekovic (4,5)    
Babatz (4,5) - 
Azaouagh (5)        
Feulner (4) - 
Szabics (5)    
Edu (5)    

Einwechslungen:
53. Jovanovic (4,5) für Edu
88. Amri für Szabics
90. Gerber für Azaouagh

Trainer:
Klopp
Hamburger SV
Aufstellung:
Wächter (3) - 
Klingbeil (4)        
Reinhardt (3,5) , 
Mathijsen (3,5) , 
Atouba (5,5) - 
Wicky (3) - 
Jarolim (4,5)    
Trochowski (5)    
Sanogo (5) , 
Ljuboja (5)    

Einwechslungen:
46. Fillinger (4,5) für Klingbeil
72. Berisha für Ljuboja

Trainer:
Doll

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Mainz:
Pekovic
(4. Gelbe Karte)
,
Azaouagh
(4.)
HSV:
Klingbeil
(1. Gelbe Karte)
,
Jarolim
(5., gesperrt)
,
Trochowski
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
18.11.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20300 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 2
gab nur Gelb, wenn es unbedingt nötig war. Zog seine Linie, das Spiel möglichst laufen zu lassen, konsequent durch.
Spieler des Spiels:
Raphael Wicky
Überzeugendes Comeback: Wicky war der ruhende Pol im HSV-Spiel. Zeigte Übersicht, war lauffreudig, verlor kaum einen Zweikampf.
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