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Eintracht Frankfurt

 - 

Arminia Bielefeld

 

0:3 (0:1)

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Eintracht Frankfurt
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Ndjeng kommt, legt auf und trifft

Bielefeld kontert die Eintracht aus

Eine stabile Abwehr und gutes Konterspiel verhalfen der Arminia aus Bielefeld zum ersten Bundesliga-Sieg in Frankfurt. Zuma, Wichniarek und Ndjeng waren die Torschützen, wobei der eingewechselte Ndjeng zuvor noch Zuma den zweiten Treffer aufgelegt hatte. Die Gastgeber aus Frankfurt präsentierten sich nicht entschlossen genug.

Bielefelds Schuler schaut auf Frankfurts Takahara herab.
Bielefeld obenauf. Hier schaut Schuler auf Frankfurts Takahara herab.
© dpaZoomansicht

Frankfurts Coach Friedhelm Funkel nahm nach dem 1:0-Erfolg gegen Energie Cottbus lediglich eine Änderung an seiner Startelf vor. Der Grieche Kyrgiakos rückte zurück in die Mannschaft, weichen musste Vasoski. Bielefelds Trainer Thomas von Heesen musste nach dem 2:2 gegen die Hertha aus Berlin auf Böhme und Bollmann verzichten. Er ersetzte sie durch Kobylik und den nach seinem Platzverweis wieder spielberechtigten Gabriel.

Das Spiel begann verhalten, keine Mannschaft hatte den Vorwärtsgang eingeschaltet. Der Ball fand kaum den Weg über das Mittelfeld hinaus und wenn dann standen die Stürmer auf beiden Seiten meist im Abseits. Ein ungefährlicher Abschluss von Zuma, der aus halblinker Position und 20 Metern draufgehalten hatte, konnte Nikolov nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen (10.). In der zwölften Minute versuchte sich auf Frankfurter Seite Ochs, doch dessen Versuch flog fünf Meter über das Tor.

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Ganz selten wurde so schnell gespielt wie zwischen Ochs und Amanatidis in der 25. Minute. Der Grieche schickte Ochs auf den Flügel, doch der hatte die Flanke zu weit angesetzt (19.).

Der 12. Spieltag

Artur Wichniarek blieb es vorbehalten, die Führung für die Ostwestfalen zu erzielen. Meier vertändelte den Ball leichtsinnig an Kamper, und der Däne schob den Ball genau in den Lauf des Stürmers, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Aus sieben Metern schob er die Kugel rechts unten an Nikolov vorbei (26.). Der Pole im Bielefelder Sturm war es auch, der auf 2:0 hätte erhöhen müssen. Wieder war er nach einem Abwehrschnitzer, diesmal von Huggel, alleine vor dem Eintracht-Tor aufgetaucht. Doch diesmal zielte er seinen Schuss über die Querlatte (33.).

Den Hessen fiel nicht wirklich etwas ein gegen die stabile Abwehr der Bielefelder. Lediglich Abwehrhühne Kyrgiakos besaß nach einer Ecke von Streit eine gute Möglichkeit. Doch sein wuchtiger Kopfball wurde vom auf der Linie stehenden Kobylik abgeblockt (45.).

Vom Frankfurter Ochs nicht zu bremsen: Der Bielefelder Zuma.
Vom Frankfurter Ochs nicht zu bremsen: Der Bielefelder Zuma.
© dpaZoomansicht

Mit mehr Schwung begann die zweite Halbzeit. Meier hatte gleich nach Wiederanpfiff die Chance zum Ausgleich, doch nach toller Flanke von Albert Streit köpfte er den Ball direkt auf Hain (46.). Bielefeld blieb aber durch Konter gefährlich, eine missglückte Flanke von der rechten Seite von Kamper fand fast den Weg in den Kasten von Nikolov (49.). Doch die Bemühungen der Frankfurter endeten meist in der Bielefelder Abwehr. Die Arminen machten es besser.

Der kurz zuvor eingewechselte Ndjeng schickte seinen Teamkollegen Zuma auf die Reise. Der Südafrikaner strebte direkt in den Strafraum und schloss eiskalt aus 15 Metern in die rechte untere Ecke den feinen Konter ab (63.). Frankfurts gefährlichste Aktion war bis dato ein Kopfball von Kyrgiakos, der nach einer Ecke von Streit aber nur direkt auf den Bielefelder Schlussmann Hain gezielt hatte. Im Gegenzug traf Zuma nur den Außenpfosten (64.).

Kurz darauf stand Wichniarek vor seinem zweiten Treffer, doch sein lässiger Lupfer landete neben dem linken Pfosten des Eintracht-Gehäuses (69.). Besser machte es in der 84. Minute Ndjeng, der nach einem Eigler-Zuspiel aus zehn Metern Nikolov überwinden konnte. Danach war Frankfurts Wille gebrochen, bezeichnenderweise schaffte es Takahara noch, in der Schlussminute den Ball aus drei Metern Entfernung nicht im Tor der Arminen unterzubringen.

Die Eintracht reist nun nach Bochum und muss sich dort anders präsentieren, will man im Ruhrgebiet punkten. Die Bielefelder empfangen auf der Alm Wolfsburg und dürfen nach sieben Spielen ohne Niederlage selbstbewusst den nächsten Spieltag angehen.

11.11.06
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Ochs (4)   
Russ (5) , 
Kyrgiakos (4,5) , 
Spycher (5) - 
M. Fink (5)   
Huggel (5)   
Meier (5,5)      
Streit (3,5)   
Takahara (5) - 

Einwechslungen:
46. Thurk (5) für M. Fink
73. Huber für Ochs
82. Köhler für Meier

Trainer:
Funkel
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
M. Hain (2,5) - 
Korzynietz (3)   
Westermann (3) , 
Gabriel (3) , 
Schuler (3) - 
Kauf (3) , 
Kucera (2,5) - 
Kamper (2,5)      
D. Kobylik (3,5)   
Wichniarek (2)       
Zuma (2)       

Einwechslungen:
58. M. Ndjeng (2)     für Kamper
75. Eigler für Zuma
87. Marx für Wichniarek

Trainer:
von Heesen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wichniarek (26., Rechtsschuss, Kamper)
0:2
Zuma (63., Rechtsschuss, M. Ndjeng)
0:3
M. Ndjeng (84., Rechtsschuss, Eigler)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Huggel
(2. Gelbe Karte)
,
Meier
(1.)
,
Streit
(3.)
Bielefeld:
Kamper
(1. Gelbe Karte)
,
Korzynietz
(4.)
,
D. Kobylik
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
11.11.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena
Zuschauer:
35500
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 5
verweigerte Bielefeld (51., Russ an Gabriel) und Frankfurt (70., Gabriel an Ochs) einen Elfmeter, lag mit seiner Abseitsentscheidung daneben beim Pass von Amanatidis auf Meier (22.), der frei durch gewesen wäre.
Spieler des Spiels:
Marcel Ndjeng
Als Joker mit einem Pass auf Zuma an der Vorentscheidung beteiligt; krönte seinen starken Auftritt mit dem Schlusspunkt zum 3:0.
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