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1. FSV Mainz 05

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:2 (1:1)

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1. FSV Mainz 05
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









Der eingewechselte Lamprecht sorgt für die Entscheidung

Erneute Heim-Pleite für Mainz

Nachdem das Spiel mit zwei Paukenschlägen zum 1:1-Zwischenstand begann beruhigte sich die Partie in der Folgezeit. Erst in der zweiten Hälfte suchten beide Teams die Entscheidung. Während Mainz jedoch aus der Feldüberlegenheit wenig Kapital schlug und gute Chancen ausließ, nutzen die Wolfsburger eine Unaufmerksamkeit in der FSV-Deckung zum Siegtreffer.

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Nachdem die Klopp-Schützlinge mit dem 1:1 in Leverkusen am vergangenen Spieltag einen Achtungserfolg erzielten, musste Mainz 05 im Spiel gegen Wolfsburg dringend nachlegen um nicht in die Untiefen der Tabelle abzurutschten. Dafür musste Rose in der Verteidigung für Weigelt weichen und Diakite ersetzte Edu im Sturm. Der VfL Wolfsburg, am 10. Spieltag 1:0-Sieger über den HSV, wollte mit einem erneuten Erfolg den völlig verkorksten Saisonstart vergessen machen und sich in der Tabelle wieder mehr nach oben orientieren. Klaus Augenthaler tauschte in seiner Startformation nur ein Mal. Für Madlung kam Hofland in der Innenverteidigung zum Zug.

Jubel nach dem schnellen Ausgleich: Szabics
Vom frühen Rückstand ließ sich Mainz zunächst nicht schocken. Bereits drei Minuten später durfte Szabics über den Ausgleichstreffer jubeln.
© dpa Zoomansicht

Das Spiel begann mit atemberaubendem Tempo. Bereits in der zweiten Minute stürzte Noveski bei einem Kopfball-Versuch nach einer Ecke und reklamierte Strafstoß. Schiedsrichter Peter Gagelmann ließ jedoch weiterspielen. Keine Minute später gab es aber den Elfmeter, allerdings auf der anderen Seite. Noveski hatte nach einem Stellungsfehler Hoogendorp am Trikot festgehalten. Der Referee zögerte keine Sekunde und pfiff Elfmeter, den Hanke sicher und unhaltbar für Wache im Mainzer Tor versenkte (4.).

Der 11. Spieltag

Der FSV Mainz zeigte sich keineswegs geschockt und hatte die passende Antwort schnell zur Hand. Babatz hatte viel Platz im Mittelfeld und passte steil zu Szabics, der sich locker von seinem Bewacher Hofland gelöst hatte. Aus der Drehung zog der Ungar sofort ab und ließ Jentzsch keine Chance (7.).

Nach dieser hektischen Anfangsphase beruhigte sich die Partie etwas. Beide Teams versuchten die Reihen zu ordnen und Sicherheit im Spiel zu finden.

Erst in der 27. Minute ging wieder ein Raunen durch das Stadion. Babatz hatte einen Freistoß aus gut 25 Meter flach an den linken Pfosten des Wolfsburger Tores gehämmert. Der zurückspringende Ball traf Torwart Jentzsch am Kopf und sprang von dort zur Ecke ins Toraus.

In der Schlußviertelstunde der ersten Halbzeit verflachte das Spiel in dem Maße wie dichter Nebel in das Stadion kroch. Zielstrebige Aktionen waren von beiden Teams bis zur Halbzeit nicht mehr zu sehen.

Klaus Augenthaler brachte nach der Pause Menseguez für Makiadi ins Spiel um im Mittelfeld mehr Ballkontrolle zu erreichen und die Mainzer Abwehr mehr unter Druck zu setzen. Eine Maßnahme, die sich bemerkbar machen sollte. Der VfL hatte nach der Pause mehr vom Spiel und drängte den FSV Mainz 05 in seine Hälfte zurück.

In der 52. Minute hatte der VfL Wolfsburg die Chance erneut in Führung zu gehen. Menseguez hatte Hoogendorp perfekt angespielt. Der drehte sich an der Strafraumgrenze und war seinem Gegenspieler Friedrich damit enteilt. Doch Wache war aus seinem Tor gestürzt und konnte retten.

Es dauerte bis zur 59. Minute ehe Mainz 05 wieder gefährlich vor das Tor von Jentzsch kam. Der Wolfsburger Keeper konnte jedoch einen von Quiroga gefährlich abgefälschten Feulner-Schuss parieren. Diese Szene schien aber auf den FSV wie eine Initialzündung zu wirken.

In der Folgezeit gewannen die Mainzer mehr Zweikämpfe und auch die Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. Einen Kopfball von Pekovic konnte van der Leegte jedoch für seinen geschlagenen Torwart von der Linie kratzen (63.). Keine drei Minuten später köpfte Friedrich einen Babatz-Freistoß knapp neben das Wolfsburger Gehäuse.

Doch damit schienen die Mainzer ihr Pulver wieder verschossen zu haben. Der VfL Wolfsburg hatte sich auf die Offensive der Klopp-Schützlinge besser eingestellt. Bis zur Schlussphase hatte VfL-Keeper Jentzsch keine kritische Situation mehr zu überstehen.

Anders die Wolfsburger, die ihre einzige Chance in der Schlussphase zum Siegtreffer nutzten. Quiroga hob einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Mainzer Strafraum, wo sich alles auf Hanke konzentrierte. Der schaffte es, den Ball quer abzulegen auf den eingewechselten Lamprecht. Den hatte die FSV-Abwehr völlig vergessen. Vollkommen unbedrängt hämmerte der Wolfsburger Youngster den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen (84.).

Die Klopp-Schützlinge antworteten in den Schlussminuten mit wütenden Angriffen auf das Tor von Jentzsch, doch die VfL-Abwehr stand sicher und ließ keine kritischen Situationen mehr zu.

Mit diesem Auswärtssieg verabschiedet sich der VfL Wolfsburg aus den Niederungen der Tabelle und hat mit nunmehr 16 Punkten den verkorksten Saisonstart kompensiert. Nach der erneuten Niederlage rutscht der FSV Mainz endgültig in den Tabellenkeller und kann morgen sogar als Schlusslicht enden.

07.11.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (2,5) - 
Gunesch (5) , 
M. Friedrich (3,5) , 
Noveski (5)    
Weigelt (4,5) - 
Pekovic (5) - 
Babatz (3) , 
Feulner (5)    
Amri (5)    
Diakité (5,5)        
Szabics (3)    

Einwechslungen:
70. Edu für Diakité
82. Gerber für Feulner
85. Casey für Amri

Trainer:
Klopp
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Jentzsch (3) - 
Alex (4) , 
Quiroga (4) , 
Hofland (2) , 
Möhrle (4) - 
van der Leegte (3,5)    
Makiadi (4,5)    
Sarpei (5) , 
Krzynowek (4,5)    
Hanke (2,5)    

Einwechslungen:
46. Menseguez (5) für Makiadi
72. Thiam     für van der Leegte
77. Lamprecht     für Krzynowek

Trainer:
Augenthaler

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Hanke (4., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Hoogendorp)
1:1
Szabics (7., Rechtsschuss, Babatz)
1:2
Lamprecht (84., Rechtsschuss, Hanke)
Gelbe Karten
Mainz:
Noveski
(2. Gelbe Karte)
,
Diakité
(1.)
Wolfsburg:
Thiam
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
07.11.2006 20:00 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
19500
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 5
hätte Noveski in der 4. Minute wegen einer Notbremse an Hoogendorp die Rote Karte geben müssen; übersah dazu viele Fouls, wirkte insgesamt unsicher.
Spieler des Spiels:
Kevin Hofland
Starke Vorstellung. Der VfL-Kapitän verlor kaum einen Zweikampf und leitete mit einem Traumpass die Elfmetersituation ein.
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