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Arminia Bielefeld

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Eintracht Frankfurt

 
Arminia Bielefeld

1:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt
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Arminia Bielefeld
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












29. Spieltag, Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0)

Mit Minimalismus zum Klassenerhalt

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Arminen-Coach Thomas von Heesen vertraute exakt der Elf, die zuletzt mit einem knappen 1:0 drei Punkte aus Hannover entführte. Der Trainer der Eintracht, Friedhelm Funkel, baute seine Elf gegenüber der 0:1 -Heimniederlage gegen Bremen auf zwei Positionen um: Für Rehmer (Knieprobleme) und Amanatidis liefen Weissenberger und Copado von Beginn an auf.


Der 29. Spieltag im Überblick


Höhepunkte waren in der Anfangsphase dieses richtungweisenden Spiels rar. Bielefeld stand sicher und wartete auf einen Fehler des Gegners, um einen der gefürchteten schnellen Vorstöße zu starten. Doch die Frankfurter waren ihrerseits zunächst vor allem mit der Sicherung des eigenen Strafraums beschäftigt und setzten wenige Impulse nach vorne. Keine der beiden Mannschaften war ernstlich gewillt, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Bei Ballbesitz des Gegners zogen sich die Abwehrreihen blitzartig zurück und ließen kaum Lücken. Bezeichnend war, dass die größten Chancen aus Fernschüssen resultierten. Zunächst verfehlte ein Knaller von Korzynietz den rechten Torwinkel nur um Zentimeter (27.), dann schlenzte Meier das Leder von der Strafraumgrenze nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei (35.). Begünstigt durch Bielefelder Nachlässigkeiten kamen die Hessen kurz vor der Halbzeit besser ins Spiel. Nach einem Freistoß von Weissenberger wäre Huggel fast der Führungstreffer gelungen. Er bugsierte die Kugel mit dem Hinterkopf nur knapp am linken Pfosten vorbei (42.). Der zweite Durchgang knüpfte zunächst nahtlos an den ersten an: mit starken Abwehrreihen, die kaum etwas zuließen, aber auch dürftigen Offensivbemühungen. Nach einer Stunde kamen die Arminen besser ins Rollen. Zunächst verwehrte der Unparteiische Gagelmann ihnen einen Treffer. Der Ball soll bei der Hereingabe von Masmanidis, die Vasoski ins eigene Netz drückte, bereits im Toraus gewesen sein (62.). Doch nur wenige Minuten später durften die Bielefelder dann die Führung bejubeln. Westermann wuchtete einen Freistoß von Korzynietz mit dem Kopf direkt über Keeper Nikolov ins Netz (68.).Nun nahm das Spiel Fahrt auf. Frankfurt antwortete postwendend. Korzynietz rettete die Führung, als er auf der Linie einen Kopfball von Vasoski abwehrte (71.). Während die Eintracht alles nach vorne warf, wartete die Arminia auf Konter. Platz dazu war da, doch trotz guter Ansätze missglückte meist der letzte Pass. Bei einem Konter der Bielefelder kurz vor Spielende wusste sich Köhler gegen Gabriel nur noch mit einer Notbremse zu helfen und sah dafür folgerichtig Rot. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie reichte den Bielefeldern wieder ein Tor zum Sieg und damit wohl auch zum Klassenerhalt. Die Frankfurter dagegen müssen weiter zittern.

01.04.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
M. Hain (3) - 
Korzynietz (2,5) , 
Westermann (2,5)    
Gabriel (3,5) , 
Schuler (3) - 
Kauf (4)    
M. Fink (3,5) , 
Kucera (4,5) - 
Vata (4)        
Masmanidis (4,5)    
Wichniarek (5)    

Einwechslungen:
46. Pinto (3,5) für Wichniarek
81. Djalovic     für Vata
90. Zuma für Masmanidis

Trainer:
von Heesen
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3,5) - 
Ochs (3,5) , 
Russ (3) , 
Vasoski (3,5) , 
Spycher (3,5) - 
Huggel (4,5)    
Cimen (4,5)    
Köhler (4,5)    
Weissenberger (4,5)    
Copado (5) , 
Meier (5)

Einwechslungen:
76. Stroh-Engel     für Cimen
80. Lexa für Weissenberger

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Westermann (68., Kopfball, Korzynietz)
Rote Karten
Bielefeld:
-
Frankfurt:
Köhler
(90. + 2, Notbremse, Gabriel)

Gelbe Karten
Bielefeld:
Kauf
(3. Gelbe Karte)
,
Vata
(4.)
,
Djalovic
(3.)
Frankfurt:
Huggel
(2. Gelbe Karte)
,
Stroh-Engel
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Schüco-Arena, Bielefeld
Zuschauer:
22998
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4
nahm Bielefeld durch eine falsche Abseitsentscheidung eine klare Torchance; kein einheitliches Maß bei persönlichen Strafen; dazu einige kleine Fehler. Ob vor Vasoskis Eigentor (62.) der Ball wirklich im Toraus war, widerlegten TV-Bilder nicht eindeutig.
Spieler des Spiels:
Heiko Westermann
Sein Tor entscheid das Spiel. Bis auf eine Ausnahme gewohnt stark in der Defensive, schaltete sich zudem wiederholt offensiv ein
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