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1. FC Kaiserslautern

 - 

Hertha BSC

 

0:2 (0:2)

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1. FC Kaiserslautern
Hertha BSC
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.







29. Spieltag, 1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC 0:2 (0:2)

Pfälzer Offenbarungseid freut die Hertha

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Lauterns Coach Wolfgang Wolf wechselte die Elf, welche am vergangenen Wochenende bei Bayer Leverkusen noch eine herbe 1:5-Schlappe kassiert hatte, auf vier Positionen: In der Defensive rückten die wieder genesenen Schönheim und Béda für Höiland und Pletsch ebenso wie Reinert für Blank in die Startformation; außerdem kam Engelhardt für den an einem grippalen Infekt sowie einem Zehenbruch laborierenden Ivorianer Sanogo ins Team, nahm jedoch seine defensive Mittelfeld-Position ein. Dafür agierte Bellinghausen offensiver als noch gegen den VfB. Die Hertha hingegen landete am vergangenen Spieltag einen 2:0-Heimerfolg über den VfB Stuttgart und hielt somit Kurs in Richtung UEFA-Cup. So sah sich der Berliner Übungsleiter Falko Götz zu keinerlei Wechseln veranlasst und schickte dieselbe Besetzung wie in der Partie gegen die Schwaben aufs Feld.


Der 29. Spieltag im Überblick


Die Partie begann schwach. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, die Anspiele auf die Spitzen kamen nur selten an und folglich konnten beide Teams gerade in den Anfangsminuten keine erwähnenswerte Tormöglichkeit verzeichnen. Umso überraschender gingen dann auch die Berliner mit ihrer ersten Chance in der 14. Minute in Front: Bastürk düpierte Schönheim im Strafraum, zog zur Torlinie und legte auf Pantelic zurück - dieser hatte völlig unbedrängt in Mitten von drei FCK-Verteidigern keine Mühe, aus elf Metern zu vollstrecken. Obwohl die Hausherren in der Abwehr wieder auf ihre beiden Stammspieler Schönheim und Béda zurückgreifen konnten, zeigte sich gerade dieser Mannschaftsteil im ersten Durchgang vogelwild. Nur acht Minuten nach der Führung versuchte es Marcelinho aus 15 Metern - zuvor hatten sich die Gäste den Ball über sieben, acht Stationen an der Strafraumgrenze zugeschoben - allerdings traf der Brasilianer nur den rechten Pfosten des von Fromlowitz gehüteten Gehäuses. Nach knapp einer halben Stunde war es dann jedoch soweit und die Gäste erzielten ihren zweiten Treffer. Wieder zeigten sich die "Roten Teufel" zu nachlässig und wieder nutzten die Berliner dies aus. Lautern präsentierte sich im eigenen Strafraum desolat und so war es für Gilberto kein Problem nach Zuspiel seines Landsmanns Marcelinho seinen starken Antritt auf der linken Seite mit dem 2:0 aus sieben Metern zu krönen (26.). Von den Hausherren kam in dieser Phase überhaupt nichts, einzig ein Altintop-Kopfball aus dem Gewühl stiftete kurzzeitig Gefahr, jedoch konnte auch dieser nicht für den Anschluss sorgen (37.). Noch vor dem Seitenwechsel reagierten dann die Gastgeber und brachten den eigentlich nur bedingt einsatzfähigen Sanogo für Kapitän Engelhardt.Obwohl zur Pause mit Zandi noch ein weiterer Offensiv-Akteur ins Team der Hausherren rückte, präsentierten sich die Pfälzer jenseits der Mittellinie auch in der Folge viel zu harmlos. Die Hertha hatte die Zügel in der Hand und kombinierte flüssig aus einer sicheren Defensive. Man merkte den Hauptstädtern jedoch an, dass sie mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken die Offensivbemühungen merklich reduzierten. Einzig jedoch Reinert in der 59. Spielminute konnte für seine Farben beinahe entscheidend zum Abschluss kommen, allerdings schoss der Youngster nach abgefälschtem Zandi-Schuss völlig überhastet aus fünf Metern über das Berliner Tor. Aus dem Spiel passierte bei den Pfälzern überhaupt nichts, sämtliche Offensivaktionen entsprangen dem Zufall und so schien es stellenweise fast schon erbärmlich, wie sich die Gastgeber am heutigen Nachmittag präsentierten. Die Mannschaft wirkte willig, aber planlos, schmerzhaft vermisste man eine ordnende Hand im Spiel der Wolf-Truppe, einen "Leader", der in der Lage wäre, die anderen mitzureissen.Da auch die Berliner deutlich nachließen, verflachte die Partie nun zusehends. Chancen ergaben sich kaum noch, kurzzeitig erhitzten sich die Gemüter noch einmal in der 73. Minute, als Gilberto nach einer Berührung mit Fromlowitz auf der Strafraumgrenze fiel; Schiedsrichter Sippel verzichtete jedoch auf den Elfmeterpfiff. Als dann zwei Minuten vor dem Schlusspfiff weder Sanogo noch Skela aus bester Position einschieben konnten, war die Niederlage der Hausherren endgültig besiegelt. Die Hertha siegt beim 1. FC Kaiserslautern völlig verdient mit 2:0. Allerdings sind die drei Punkte weniger Berliner Souveränität als vielmehr Lauterer Schwäche geschuldet. Der FCK präsentierte sich teils katastrophal und ist in dieser Verfassung ein sicherer Abstiegskandidat.

01.04.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Fromlowitz (2,5) - 
Hertzsch (5) , 
Beda (5)        
Schönheim (5) - 
Lembi (5,5) - 
Reinert (5)    
Engelhardt (5)    
Skela (6) , 
Bellinghausen (5,5) - 
Mikic (5,5) - 

Einwechslungen:
39. Sanogo (4,5) für Engelhardt
46. Zandi (5) für Beda
64. D. Halfar     für Reinert

Trainer:
Wolf
Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3) - 
Schröder (4) , 
van Burik (3) , 
Simunic (3) , 
Fathi (3) - 
Chahed (3) - 
K.-P. Boateng (3)    
Bastürk (2,5)    
Gilberto (3)    
Pantelic (3,5)        
Marcelinho (4)    

Einwechslungen:
66. Neuendorf für Marcelinho
84. Sverkos für Pantelic
86. N. Kovac für K.-P. Boateng

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Pantelic (14., Rechtsschuss, Bastürk)
0:2
Gilberto (26., Linksschuss, Marcelinho)
Gelbe Karten
K'lautern:
Beda
(3. Gelbe Karte)
,
D. Halfar
(2.)
Hertha:
Bastürk
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
35255
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
2:3
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
solide Leistung; immer bemüht, die Partie laufen zu lassen. Vertretbar, Gilbertos Hinfallen beim Herauslaufen von Fromlowitz nicht mit Strafstoß zu ahnden (73.)
Spieler des Spiels:
Yildiray Bastürk
Dreh- und Angelpunkt des Berliner Spiels. War Wegbereiter des Führungstores, bester Feldspieler, von Lembi nie auszuschalten
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