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Werder Bremen

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1. FC Kaiserslautern

 
Werder Bremen

0:2 (0:0)

1. FC Kaiserslautern
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Werder Bremen
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










21. Spieltag, Werder Bremen - 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0)

Die "Teufel" senden Lebenszeichen

Trotz einer überlegen geführten ersten Hälfte stand Werder am Ende gegen den bisherigen Tabellenletzten ohne Punkt da. Die Pfälzer kämpften verbissen und nutzten ihre Chancen konsequent.

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Nach dem 0:0 in Stuttgart beklagten die Bremer um Trainer Thomas Schaaf weniger den Punktverlust als die tragische Verletzung von Stammtorwart Reinke. Wegen Reinkes Ausfall kam der Ex-Lauterer Wiese zu seinem ersten Einsatz für Werder von Beginn an. Außerdem kehrten die zuletzt Gelb-gesperrten Baumann und Borowski zurück, deren Vertreter Vranjes und Jensen wieder ins zweite Glied rückten.

Im "Abstiegsendspiel" erreichte der FCK nur ein 2:2 gegen Köln. Trotzdem hat Coach Wolfgang Wolf die Hoffnung noch nicht aufgegeben und versuchte, mit drei neuen Akteuren in der Startelf und neuer Abwehrformation einen Überraschungserfolg zu landen. Herzsch kam neu ins Team und bildete das rechte Glied einer Dreierabwehr. Der slowakische Nationalspieler Borbély gab im Mittelfeld sein Debüt für die "Teufel", außerdem bekam Zandi eine Bewährungschance. Bellinghausen und Reinert musste dafür zunächst auf der Bank Platz nehmen, der frischgebackene Vater Höiland weilte bei seiner Frau in Norwegen.


Der 21. Spieltag im Überblick

Mit einem Paukenschlag hätte die Partie im Weserstadion beginnen können. Nach gerade einmal drei gespielten Minuten tauchte Engelhardt völlig frei im Sechzehner der Hausherren auf. Dem Lauterer sprang die Kugel aber zu weit vom Schlappen, so dass Wiese mit einer Fußabwehr klären konnte. Das war es aber vorerst auch mit Lauterns Offensivbemühungen. Werder nahm das Heft in die Hand und setzte mit Naldos Lattenkracher aus fast 30 Metern ein erstes Zeichen (13.). Kleinere Möglichkeiten durch Fahrenhorst (15.) und Klasnic (17.) folgten, der Erfolg blieb aber aus. Die Norddeutschen zogen zeitweise ein Powerplay auf, hatten aber Schwierigkeiten, sich gegen die sehr tief stehende Wolf-Elf durchzusetzen und in Schussposition zu bringen.

Nach rund einer halben Stunde ließ Werders Druck etwas nach und die Pfälzer lösten sich ein wenig aus der Umklammerung. Chancen hatte aber auch weiterhin nur der SVW. Die Kopfbälle von Fahrenhorst (39.) und Frings (42.) waren aber leichte Beute für Macho. Der Versuch von Klasnic rauschte knapp am Pfosten vorbei (45.), so dass es torlos in die Pause ging.

Der FCK präsentierte sich in der zweiten Hälfte aktiver, gestaltete selbst vermehrt Offensivaktionen und schob sich komplett weiter vor. Werder blieb zwar weiter spielbestimmend, tat sich aber im Zweikampf mit den bissigen "Teufeln" schwer. Schaaf reagierte, brachte Jensen und Owomoyela für Borowski und Pasanen. Werder rannte an, Chancen ergaben sich nun aber kaum noch.

Auch auf der anderen Seite wurde gewechselt, unter anderem brachte Wolf den 18-jährigen Halfar, der gleich im Mittelpunkt stand. Sanogo setzte den Yougster auf außen in Szene, von wo er direkt die Flanke nach innen zog. Der 23-jährige Ivorer Sanogo hatte sich sofort in die Spitze orientiert und traf mit einem platzierten Kopfball unhaltbar für Wiese (71.).

Bremen musste in der Schlussphase natürlich alles nach vorne werfen und tat dies auch. Beinahe wäre das teils kopflose Anrennen direkt belohnt worden, aber einen Kopfball des eingewechselten Owomoyela schlug Skela knapp hinter der Linie weg. Doch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer bewertete die Szene anders und ließ weiterspielen. Gegen alles riskierende Bremer setzte Lautern kurz vor Schluss den entscheidenden Konter. Halfar legte uneigennützig auf Sanogo ab, der aber nur den Pfosten des leeren Tores traf. Skela setzte gegen Owomoyela nach und traf zum 2:0 (88.).

Trotz einer überlegen geführten ersten Hälfte stand Werder am Ende gegen den bisherigen Tabellenletzten ohne Punkt da, erstmals in dieser Saison nach einem Heimspiel. Die Pfälzer schöpfen mit dem Überraschungscoup hingegen neue Hoffnung im Abstiegskampf. Es war der erste Auswärtstriumph seit dem dritten Spieltag (3:2 in Köln).

11.02.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3,5) - 
Pasanen (3,5)    
Fahrenhorst (3,5) , 
Naldo (4,5) , 
C. Schulz (4) - 
Baumann (3,5) - 
Frings (3) , 
Borowski (5)    
Micoud (5) - 
Valdez (4) , 
Klasnic (5)    

Einwechslungen:
62. D. Jensen für Borowski
64. Owomoyela für Pasanen
71. Polenz für Klasnic

Trainer:
Schaaf
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Macho (2,5) - 
Hertzsch (3) , 
Beda (3) , 
Schönheim (3) - 
Borbely (4)        
Lembi (3,5) , 
Engelhardt (4) - 
Skela (3)    
Halil Altintop (5)    
Zandi (5)    
Sanogo (2,5)    

Einwechslungen:
55. Mikic (3)     für Halil Altintop
63. Reinert für Borbely
67. D. Halfar für Zandi

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sanogo (71., Kopfball, D. Halfar)
0:2
Skela (88., Rechtsschuss, Sanogo)
Gelbe Karten
Bremen:
-
K'lautern:
Borbely
(1. Gelbe Karte)
,
Mikic
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
11.02.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
36218
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
15:1
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 5
ordentliche Leistung - bis dem Gespann ein entscheidender und fataler Fehler unterlief: Owomoyelas Kopfball (78.) landete hinter der Linie. Das Tor fand jedoch keine Anerkennung
Spieler des Spiels:
Boubacar Sanogo
Zweimal tauchte der Lauterer Stürmer vor dem Bremer Tor auf. Seine Bilanz: Ein Tor, ein Assist. Der Matchwinner
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