Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FC Nürnberg

 - 

Eintracht Frankfurt

 

0:1 (0:1)

Seite versenden

1. FC Nürnberg
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













20. Spieltag, 1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Frankfurts dritter Auswärtssieg

Der 1. FC Nürnberg hatte gegen, in der Defensive, gut stehende Frankfurter grosse Schwierigkeiten Chancen herauszuarbeiten. Nach der Führung kurz vor der Pause verließ sich die Eintracht in der zweiten Hälfte auf die Abwehr und einen gut aufgelegten Torhüter Nikolov. Das reichte um denn Club in Schach zu halten.

- Anzeige -

Club-Trainer Hans Meyer war nach dem 1:1 in Hannover am vergangenen Spieltag zu einer Änderung seiner Start-Elf gezwungen. Für den verletzten Banovic (Oberschenkelzerrung) kam Sven Müller ins Team. Ebenfalls mit einer Änderung nach dem 1:1 gegen Hertha BSC wartete Friedhelm Funkel auf Seiten von Eintracht Frankfurt auf. Für den Gelb-gesperrten Chris rückte Rehmer von der rechten Seite in die Innenverteidigung, den vakanten Platz auf der rechten Defensiv-Seite übernahm Ochs.


Der 20. Spieltag im Überblick

Die Eintracht begann im Frankenstadion dynamisch und drängte den Club sofort zurück. Doch Kapital konnten die Hessen aus ihrer Anfangs-Überlegenheit nicht schlagen. Nach knapp zehn Minuten kamen die Nürnberger besser ins Spiel und hatten durch Distanzschüsse von Kießling (11.) und Polak (12.) erste gute Szenen.

Doch auch die Eintracht versteckte sich nicht und kam in der 18. Minute zu einer guten Möglichkeit. Polak verlor den Ball durch einen katastrophalen Querpass an Köhler. Der setzte sofort per Steilpass Amanatidis ein, doch Nikl hatte aufgepasst und konnte dem einschussbereiten Frankfurter Stürmer den Ball vom Fuß spitzeln.

Bereits im Gegenzug versuchte Polak seinen Fehler wieder gut zu machen und hämmerte den Ball aus 24 Metern Richtung Nikolovs Tor. Frankfurts Keeper konnte den Ball aber mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.

Damit schienen die Franken ihr Pulver verschossen zu haben. Mehr und mehr übernahm die Eintracht im Mittelfeld das Kommando, konnte außer einer Chance von Preuß, der von der Strafraumgrenze knapp das kurze Eck des Nürnberger Tores verfehlte (26.), nichts vorweisen.

Erst in der 33. Minute meldete sich der Club im Angriff zurück. Reinhardt nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Eintracht-Deckung und zog aus 15 Metern ab. Mit Mühe konnte Nikolov noch zur Ecke retten. Das Spiel schien sich torlos in die Pause zu schleppen, als die Eintracht doch noch zuschlug. Die Club-Abwehr ließ Köhler nach einem schnell ausgeführten Copado-Freistoß frei flanken. In der Mitte legte Meier den Ball ab für Amanatidis. Der tanzte noch Wolf aus und ließ Torwart Schäfer aus kurzer Distanz keine Chance (43.). Bitter für den Club, der in dieser Phase nur mit neun Feldspielern auskommen musste, da Kießling nach einem elfmeterreifen Foul von Meier behandelt werden musste.

Beide Mannschaften begannen die zweite Hälfte personell unverändert, doch die Partie wurde hektischer und härter. Schiedsrichter Dr. Markus Merk bekam die Begegnung mit drei Gelben Karten wieder in den Griff.

Nachdem in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte Torchancen zu Mangelware wurden, nahm das Spiel nun wieder Fahrt auf.

Zunächst setzte Vittek Sven Müller ein, der vor Torwart Nikolov auftauchte. Doch der Frankfurter Keeper reagierte glänzend. Schroth wurde bei der Nachschuss-Chance von Jones foul-verdächtig gestört, doch Dr. Markus Merk sah keine Veranlassung auf Elfmeter zu entscheiden.

Die Eintracht versteckte sich jedoch auch nicht. In der 61. Minute setzte Köhler auf halblinks Amanatidis ein. Der zog sofort ab, doch Club-Keeper Schäfer tauchte ins bedrohte Eck und konnte den Ball halten.

Frankfurt spielte im Verlauf der zweiten Hälfte aus einer sicheren Deckung heraus und Nürnberg tat sich schwer, den Riegel zu knacken. Nichtsdestotrotz kamen die Franken, die zum Ende der Partie den Druck immer mehr erhöhten, noch zu guten Chancen. Doch sowohl Vittek (71.) als auch Saenko (75.) scheiterten am gut aufgelegten Nikolov im Eintracht-Tor.

Auch in der Schlussphase fand der 1. FC Nürnberg kein Mittel gegen die jetzt massiert stehende Eintracht-Abwehr. Da auch die Frankfurter nicht mehr mit letzter Konsequenz das gegnerische Tor suchten blieb es schließlich beim dritten Auswärtssieg der Hessen in dieser Saison. Mit dem Dreier verabschiedet sich Eintracht Frankfurt zunächstaus dem Abstiegskampf und legt ein Polster von neun Punkten zum sechzehnten Tabellen-Platz. In Nürnberg werden die Sorgen nicht kleiner. Nach wie vor hängen die Franken mit einem Vorsprung von zwei Punkten vor der Abstiegszone.

08.02.06
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5) - 
Reinhardt (3,5)    
Wolf (4)    
Nikl (3,5) , 
Pinola (3,5) - 
Polak (3,5)        
Saenko (3)    
Kießling (3) , 
Sv. Müller (4,5)    
Vittek (3) , 
Schroth (4)    

Einwechslungen:
60. Kristiansen (4) für Sv. Müller
66. Cantaluppi für Schroth
79. Daun für Polak

Trainer:
Meyer
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (2,5) - 
Ochs (3,5)    
Rehmer (3,5) , 
Vasoski (3,5)    
Reinhard (4) - 
J. Jones (3)    
Preuß (3,5)    
Köhler (3)    
Meier (2,5) - 
Copado (3)    
Amanatidis (2)    

Einwechslungen:
69. Huggel für J. Jones
76. D.-R. Cha für Copado
90. + 1 Weissenberger für Köhler


Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Amanatidis (43., Rechtsschuss, Meier)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Reinhardt
(2. Gelbe Karte)
,
Saenko
(4.)
,
Polak
(1.)
,
Wolf
(4.)
Frankfurt:
Vasoski
(4. Gelbe Karte)
,
Preuß
(1.)
,
Ochs
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
08.02.2006 20:00 Uhr
Stadion:
Frankenstadion, Nürnberg
Zuschauer:
22621
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
8:9
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 4
lag beim Bewerten von Zweikämpfen häufig daneben, hätte beim Zusammenprall zwischen Kießling und Meier im Strafraum zumindest indirekten Freistoß für Nürnberg geben müssen (38.), korrekt die Gelbe Karte für Saenko wegen einer Schwalbe (54.)
Spieler des Spiels:
Ioannis Amanatidis
Der Stürmer war nicht nur wegen seines Tores ein ständiger Unruheherd, er arbeitete viel, war sehr viel unterwegs und ballsicher.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -