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MSV Duisburg

MSV Duisburg

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


MSV DUISBURG
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.




60.
75.
90.













Halfar wird Held des Tages

Nachdem Duisburg nach einer guten Stunde bereits mit 2:0 führte setzte kaum noch einer auf den 1. FC Kaiserslautern. Doch in der Schlussphase setzten die Pfälzer noch einmal alles auf eine Karte und konnten durch einen Einwechsel-Spieler noch ein Remis sichern.

Jürgen Kohler feierte sein Heimdebüt beim MSV Duisburg mit der gleichen Startformation, die am vergangenen Spieltag überraschend mit 1:0 in Stuttgart gewann. Wolfgang Wolf auf Seiten des 1. FC Kaiserslautern vertraute nach der 0:2-Heimniederlage am vergangenen Spieltag sein Team auf einer Position. Im Mittelfeld kam Youngster Reinert für Mikic ins Team.


Der 19. Spieltag im Überblick

Der MSV Duisburg übernahm sofort das Kommando auf dem Rasen und drängte die Pfälzer in die Defensive. Freistöße von Lottner sorgten dabei immer wieder für Gefahr. Doch Kurth (3.) und Lavric (14.) scheiterten mit ihren Kopfbällen an Macho. Auch ein Freistoß-Hammer aus 25 Metern von Lottner selbst verfehlte in der siebten Minute knapp sein Ziel. Erst in der 22. Minute meldeten sich die Pfälzer in der Offensive an. Engelhardt legte den Ball lang auf Bellinghausen. Der ließ Tjikuzu stehen und zog an der linken Strafraumecke ab. Der Ball strich nur Zentimeter am Tor vorbei.

Im Gegenzug kamen aber bereits wieder die Zebras zum Zug. Eine "Kerze" im Lauterer Strafraum nahm Möhrle direkt, drosch den Ball jedoch knapp am Tor der Pfälzer vorbei. Der 1. FC Kaiserslautern hatte jetzt aber erkannt, dass die rechte Duisburger Seite anfällig zu sein schien. Über Engelhardt und Bellinghausen brachten sie die Abwehr des MSV immer wieder in Verlegenheit und kamen in der 29. Minute zur bis dato größten Chance. Eine Bellinghausen-Flanke landete genau bei Sanogo, doch dessen Kopfball konnte Duisburgs Keeper Koch mit einem Reflex abwehren. In der Folgezeit kam der FCK besser ins Spiel, weil auch die Duisburger nach den ersten Chancen der Pfälzer vorsichtiger wurden. Doch große Chancen konnten sich die Wolf-Schützlinge nicht erspielen.

Aus einem Freistoß resultierte allerdings in der 40. Minute die Duisburger Führung. Tararache brachte den Ball in den Strafraum, wo Willi auf den Kopf von Lavric verlängerte. Auch Lavric legte vor für Kurth, der den Ball über die Linie drückte. Die Abwehr der Pfälzer sah zwar nicht gut aus, da alle beteiligten Duisburger viel Platz hatten. Kurth erzielte sein Tor jedoch aus einer klaren Abseitsposition, die Schiedsrichter Dr. Brych und sein Assistent jedoch übersahen.

Gegen die geschockten Lauterer hatte der MSV in den letzten vier Minuten vor der Pause klar die Oberhand, konnte gegen die unsortierte Abwehr der Pfälzer aber keine großen Chancen mehr herausspielen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Duisburgs Neuerwerbung, der Koreaner Ahn zu seinem ersten längeren Bundesliga-Einsatz. Doch zunächst war die Pfälzer Offensive am Drücker, wobei Lembi und Skela zwei gute Möglichkeiten ausließen.

Erst nach einer Stunde agierten die Duisburger wieder offensiver und konnten prompt auf 2:0 erhöhen. Caligiuri hatte sich auf der rechten Seite durchgespielt und zog im Strafraum an Beda vorbei. Der Lauterer Verteidiger zog noch zurück, berührte allerdings den MSV-Spieler. Caligiuri fiel jedoch so spektakulär, dass Schiedsrichter Dr. Felix Brych ohne zögern auf Strafstoß entschied. Tararache verwandelte unbeeindruckt von der aufkommenden Hektik sicher ins linke untere Eck (62.).

Der MSV Duisburg zog sich daraufhin zurück und überließ Kaiserslautern das Mittelfeld. Doch auch mit den sich jetzt bietenden Freiräumen konnten die Pfälzer keine großen Möglichkeiten erspielen. Aber auch der MSV schaffte es bei guten Konterchancen von Lottner und Kurth nicht, den Sack endgültig zu zu machen. Erst ein katastrophaler Fehler des eingewechselten Aygün auf Duisburger Seite brachte die Lauterer ins Spiel zurück. Einen bereits geklärten Ball versuchte die MSV-Neuerwerbung per Dribbling aus dem Strafraum zu bringen. Halfar beendete das Unterfangen und eroberte fünf Meter vor dem Tor das Leder. Aus fünf Metern ließ er dem verdutzten Koch im Duisburger Tor keine Chance (79.).

Duisburg war geschockt und wirkte ängstlich. Keine vier Minuten später trafen die gleichen Protagonisten an der Duisburger Strafraumgrenze wieder aufeinander. Diesmal umkurvte Halfar Aygün mit dem Ball und überwand aus 15 Metern Koch mit einem angeschnittenen Ball zum 2:2 (81.). Kaiserslautern versuchte gegen den geschockten MSV noch einmal alles, konnte das Spiel aber nicht mehr komplett herumreißen. Der Siegtreffer blieb den Pfälzern in der Schlussphase gegen paralysiert wirkende Duisburger verwehrt. Das Unentschieden im Keller-Duell des Sechzehnten und Achtzehnten der Bundesliga hilft keinen der beiden Klubs weiter. Sowohl Duisburg als auch Kaiserslautern bleiben damit auf den Abstiegsplätzen hängen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
G. Koch (2) - 
Möhrle (4) , 
Biliskov (3,5) , 
Meyer (4)    
Tjikuzu (5) , 
M. Caligiuri (4,5)    
Tararache (2,5)    
Lottner (3,5)    
Willi (3,5)    
Kurth (3)    
Lavric (5)        

Einwechslungen:
46. J.-H. Ahn (5) für Lavric
74. Aygün (6) für Lottner
89. van Houdt für Willi

Trainer:
Kohler
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Macho (3) - 
Höiland (4)    
Beda (4)    
Pletsch (4)    
Engelhardt (3,5) - 
Lembi (3) , 
Skela (4) - 
Reinert (2,5) , 
Bellinghausen (3,5)        
Halil Altintop (4,5) - 
Sanogo (4)

Einwechslungen:
58. Mikic (4)     für Höiland
64. D. Halfar (1)         für Bellinghausen
74. Zandi für Pletsch

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kurth (40., Kopfball, Lavric)
2:0
Tararache (62., Foulelfmeter, Linksschuss, M. Caligiuri)
2:1
D. Halfar (79., Linksschuss)
2:2
D. Halfar (82., Rechtsschuss, Beda)
Gelbe Karten
Duisburg:
M. Caligiuri
(2. Gelbe Karte)
,
Lavric
(1.)
,
Meyer
(2.)
K'lautern:
Bellinghausen
(1. Gelbe Karte)
,
Beda
(1.)
,
Mikic
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
04.02.2006 15:30 Uhr
Stadion:
MSV-Arena, Duisburg
Zuschauer:
20812
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
2:9
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 5,5
zwei gravierende Fehlentscheidungen bei beiden Toren des MSV. Zunächst übersah das Trio Kurths Abseitsstellung, dann schenkte Brych dem MSV-Spieler mehr Glauben als seinem Assistenten. Dazu noch etliche kleine Fehler
Spieler des Spiels:
Daniel Halfar
Der Schüler erteilte der MSV-Abwehr mit zwei Toren eine bittere Lektion, lässt Lautern im Abstiegskampf doch noch hoffen

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