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FC Schalke 04

FC Schalke 04

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0

Halbzeitstand
0:0
Borussia Dortmund

Borussia Dortmund


FC SCHALKE 04
BORUSSIA DORTMUND
15.
30.
45.



60.
75.
90.








Ein Derby zum Vergessen

Erschreckend emotionslos ging es im 127. Revierderby zu, das durch Fehlpässe und leichte Ballverluste gekennzeichnet war. Nach einer phasenweise ansprechenden ersten Hälfte schalteten beide Teams nach Wiederanpfiff komplett in den Leerlauf und einigten sich schiedlich friedlich auf die Punkteteilung.

Einen gelungenen Einstand feierte Mirko Slomka in Kaiserslautern (2:0) als neuer Trainer der "Königsblauen". So lief die selbe Elf wie auf dem Betzenberg noch einmal auf. Der wiedergenesene Altintop (nach Faserriss) nahm vorerst auf der Bank Platz. Auch der BVB kam nach der Winterpause gut aus den Startlöchern, gewann mit 3:2 gegen Wolfsburg. In der Innenverteidigung baute Dortmunds Trainer Bert van Marwijk auf Brzenska, da Metzelder (Riss der Nasenschleimhaut) nicht trainieren konnte.


Der 19. Spieltag im Überblick

Die besseren Ideen in der Anfangsphase dieses 127. Revierderbys hatten die Gäste aus Dortmund. Die "Königsblauen" taten sich schwer im Spielaufbau, gestalteten die Partie dennoch ausgeglichen. Eher zufällig kam aber die erste Großchance der Gäste zustande. Rosicky trat von halblinks einen Freistoß ins Sturmzentrum. Seine auf das Tor gezogene Flanke fälschte Krstajic noch ab - der Pfosten rettete für den geschlagenen Schalke-Schlussmann Rost.

Der Aluminium-Treffer schien die Gelsenkirchener wachzurütteln. Mehr und mehr übernahm die Slomka-Truppe die Initiative, Chancen entstanden aber lediglich über Freistoß-Situationen. Doch weder Lincoln mit Gefühl (16.) noch Bordon mit Gewalt (25.) konnten Weidenfeller, der die beiden Versuche aus etwa 30 Metern mit sehenswerten Paraden entschärfte, überwinden.

Aus dem Spiel heraus waren die Schalker über weite Strecken ebenso ungefährlich wie die Schwarz-Gelben. Ein Schuss von Sahin aus 18 Metern brachte in der 33. Minute Keeper Rost nicht wirklich in Verlegenheit. Auf der anderen Seite hatte Sand zwei Minuten später eine Einschusschance nach einem "No-Look"-Pass von Lincoln. Seinen Heber aus kurzer Distanz erreichte der herausstürmende Weidenfeller noch mit den Fingerspitzen.

Die letzten zehn Minuten schien es, als würden sich die Reviernachbarn auf das torlose Remis bis zur Pause einigen. Doch dann sorgte Refereee Kircher noch einmal für Zündstoff in diesem verhältnismäßig emotionsarmen Derby. Krstajic grätschte Gambino im Schalker Strafraum um, doch der Unparteiische schätzte die Situation falsch ein und ließ weiterspielen. So hatten die Hausherren Glück, nicht mit einem Rückstand in die Kabinen zu gehen.

Nach Wiederanpfiff wurde die Partie immer zerfahrener. Schalke bemühte sich um Linie gegen die tief stehenden Dortmunder, doch zu wenig passierte beim amtierenden Vizemeister über die Außenpositionen, zu sehr konzentrierte sich das Spiel auf Lincoln. So wurde die Schalker Taktik für den BVB bald durchsichtig, der nach einer Auszeit in den Anfangsminuten wieder aktiver wurde. Als durchschlagskräftig erwies sich jedoch auch bei den Gästen nur ein Halbvolley-Schuss von Rosicky aus 18 Metern - das Leder flog Zentimter über das Schalker Gehäuse und touchierte noch das Tornetz.

So verkam der Revierschlager immer mehr zu einem Langweiler. Torchancen sahen die hörbar enttäuschten Zuschauer lange Zeit gar nicht - dafür bekamen sie Querschläger, Ballverluste und Fehlpässe im Zehn-Sekunden-Takt serviert. Bestnoten verdienten sich lediglich die beiderseits gut funktionierenden Abwehrreihen. Bis in die Schlussminuten plätscherte die Partie ohne weitere Höhepunkte vor sich hin. Das leistungsgerechte, torlose Remis entsprach dem Spielverlauf.

Erschreckend emotionslos ging es im 127. Revierderby zu, das durch Fehlpässe und leichte Ballverluste gekennzeichnet war. Nach einer phasenweise ansprechenden ersten Hälfte schalteten beide Teams nach Wiederanpfiff komplett in den Leerlauf und einigten sich schiedlich friedlich auf die Punkteteilung.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Rost (3) - 
Rafinha (4) , 
Bordon (2,5) , 
Rodriguez (3)    
Krstajic (3,5)    
C. Poulsen (3)    
F. Ernst (4,5)    
Kobiashvili (4,5) - 
Lincoln (4) - 
Sand (3,5)    

Einwechslungen:
57. Asamoah (5) für Sand
71. Hamit Altintop für F. Ernst
85. Larsen für Rodriguez

Trainer:
Slomka
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (1,5)    
P. Degen (3,5) , 
Brzenska (2,5) , 
Wörns (3) , 
Dede (3,5) - 
Kehl (2,5) - 
Rosicky (3) , 
Sahin (4)    
Odonkor (5)        
Smolarek (4,5)    
Gambino (4)    

Einwechslungen:
65. Buckley für Odonkor
71. Kruska für Sahin
89. Metzelder für Gambino

Trainer:
van Marwijk

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Schalke:
Krstajic
(6. Gelbe Karte)
,
C. Poulsen
(10., gesperrt)
Dortmund:
Odonkor
(3. Gelbe Karte)
,
Smolarek
(3.)
,
Weidenfeller
(2.)

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1.
Gulacsi, Peter
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2.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
13
5x
 
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
13
5x
 
4.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
12
4x
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Spielinfo

Anstoß:
04.02.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61524 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 4,5
eine insgesamt ordentliche Leistung wurde durch einen klaren, womöglich spielentscheidenden Fehler getrübt: Krstajics Foul an Gambino (44.) hätte mit Strafstoß geahndet werden müssen, wodurch Krstajic wahrscheinlich auch Gelb-Rot gesehen hätte
Spieler des Spiels:
Roman Weidenfeller
Parierte glänzend die Freistöße von Lincoln und Bordon, auch im Herauslaufen und im Stellungsspiel absolut sicher

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