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Bor. Mönchengladbach

 - 

Eintracht Frankfurt

 

4:3 (1:2)

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Bor. Mönchengladbach
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.














17. Spieltag, Borussia M'gladbach - Eintracht Frankfurt 4:3 (1:2)

Neuville bestimmt Gladbachs Achterbahnkurs

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Gladbachs Trainer Horst Köppel kompensierte zum Hinrundenausklang den Ausfall von Fukal (Gelb-Sperre) durch die Hereinnahme von Kluge. Im Gegensatz zum 1:1 in Hannover rückte El Fakiri nach hinten rechts, Kluge übernahm die Position im defensiven Mittelfeld. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel nahm gegenüber dem 2:1 in Kaiserslautern gleich drei personelle Änderungen vor. Für Jones, Köhler und Meier kamen im Mittelfeld Preuß, Weissenberger und erstmals überhaupt auch Chaftar zum Einsatz.


Der 17. Spieltag im Überblick


Wie schon in Hannover traten die Borussen auch gegen Frankfurt wieder mit drei Spitzen an. Trainer Horst Köppel stellte Jansen erneut neben Kahe und Neuville in vorderster Front auf. Doch trotz offensiver Aufstellung zeigten die Hausherren nicht die entsprechende Einstellung. Viele Fehlpässe beeinträchtigten das eigene Spiel. Die Gäste agierten aus einer massierten Deckung und nutzten gleich ihre erste Möglichkeit. Rehmer leitete in der eigenen Hälfte den Konter ein. Weissenberger setzte sich gegen Kluge durch und bediente Copado, der das Leder vom Strafraumrand direkt unter die Latte des Gladbacher Gehäuses wuchtete (16.). Mit dem Rückstand stieg die Verunsicherung bei den Westdeutschen noch an, was die Eintracht zu nutzen wusste. Der agile Weissenberger flankte nach Zuspiel von Spycher erneut auf Copado, der mit einem energischen Kopfball Keller erneut keine Chance ließ (21.). Auch nach dem 0:2 fand die Borussia nicht besser ins Spiel. Frankfurt stand sicher in der Defensive und lauerte auf Konter. Wie aus dem Nichts dann aber doch der Anschlusstreffer: Kurz vor der Pause schlug El Fakiri das Leder lang und hoch in den Strafraum, wo Jansen seinem Gegenspieler Cha entwischte und aus wenigen Metern Nikolov überwand (45.). Aus der Halbzeitpause kamen die Gladbacher wesentlich engagierter. Mit erhöhtem Laufeinsatz erspielten sich die "Fohlen" mehr Spielanteile. Bei Frankfurt kam mit van Lent – von 1999 bis 2004 selbst auf dem Bökelberg aktiv - für den angeschlagenen Amanatidis zwar ein frischer Stürmer, das Geschehen verschob sich aber mehr vor den Kasten von Nikolov. Gegen Kahes Trickschuss (50.) und Strassers Kopfball (60.) musste der Keeper entsprechend sein ganzes Können aufbieten, um den knappen Vorsprung zu retten. Mit der Einwechslung von Sverkos für Kluge setzte Köppel 22 Minuten vor Schluss ein Zeichen für kompromisslose Offensive. Das Risiko hätte Neuville direkt belohnen können, doch der Nationalspieler scheiterte mit einem Foulelfmeter, den Rehmer im Zweikampf mit Kahe verschuldet hatte, an Nikolov (75.). Für den kleinen Nationalspieler und seine Borussen kein Grund aufzugeben. Bereits zwei Minuten später stand der 32-Jährige goldrichtig, als El Fakiri ein Schuss missglückte. Mit dem Kopf kam Neuville an die Kugel und traf zum 2:2 (77.). Angetrieben von den euphorischen Fans und besonders den Youngstern Polanski und Jansen setzten die Gladnacher nach. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich trat Neuville zum Freistoß an und setzte das Leder aus 28 Metern flach in die Maschen (82.). Nikolov war die Sicht versperrt, so dass er den Schuss erst zu spät sah. Nach dem 2:3 mussten die Gäste natürlich die eigene Deckung lockern, um noch etwas Zählbares aus dem Stadion im Borussia-Park zu entführen. Gegen die konterstarken Hausherren ging der Schuss aber nach hinten los. In bester "Fohlen"-Manier wurde Frankfurt ausgekontert: Neuville legte freistehend noch quer auf Sverkos, der sicher zum 4:2 vollendete (88.). Der Anschlusstreffer von Chris in der Nachspielzeit hatte lediglich statistischen Wert, da kurz darauf die Partie beendet war. In einer turbulenten Begegnung dreht Mönchengladbach das Spiel nach einer schwachen ersten Hälfte noch komplett. Spielbestimmende Figur war Oliver Neuville, der mit zwei Toren, einer Vorlage und einem verschossenen Elfmeter in der Schlussviertelstunde an den entscheidenden Szenen beteiligt war. Frankfurt präsentierte sich im zweiten Durchgang zu passiv und konnte zu selten für Entlastung sorgen. Zum Jahreswechsel steht somit Rang zehn zu Buche.

15.12.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Keller (3) - 
El Fakiri (3) , 
Zé Antonio (3,5) , 
Strasser (4) , 
Daems (4)    
Polanski (3) , 
Kluge (4)    
Broich (4)    
Neuville (1,5)        
Kahe (3,5) , 
Jansen (2)    

Einwechslungen:
68. Sverkos         für Kluge
86. Compper für Broich

Trainer:
Köppel
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (2,5) - 
D.-R. Cha (4,5) , 
Rehmer (4) , 
Vasoski (3,5) , 
Spycher (3,5) - 
Preuß (4) - 
Chris (3,5)    
Chaftar (4)        
Copado (1,5)            
Amanatidis (4)    

Einwechslungen:
46. van Lent (4) für Amanatidis
61. Köhler für Chaftar
76. Huggel für Copado

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Copado (16., Rechtsschuss, Weissenberger)
0:2
Copado (21., Kopfball, Weissenberger)
1:2
Jansen (45., Linksschuss, El Fakiri)
2:2
Neuville (77., Kopfball, El Fakiri)
3:2
Neuville (82., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
4:2
Sverkos (88., Rechtsschuss, Neuville)
4:3
Chris (90. + 1, Rechtsschuss, Köhler)
Gelbe Karten
Gladbach:
Daems
(3. Gelbe Karte)
,
Sverkos
(2.)
Frankfurt:
Chaftar
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Nikolov hält Foulelfmeter von Neuville (75.)

Spielinfo

Anstoß:
17.12.2005 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
47598
Spielnote:  1,5
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 3,5
pfiff zu Unrecht Copado wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurück und vereitelte damit eine klare Frankfurter Torchance (73.). Dafür lag er richtig, als Neuville in der Vorbereitung zum 4:2 nicht im Abseits stand
Spieler des Spiels:
Oliver Neuville
Der entscheidende Mann für die Wende ? trotz eines verschossenen Elfmeters. Eine Gala in der Schlussviertelstunde
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