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Bayer 04 Leverkusen

 - 

Hamburger SV

 

3:0 (1:0)

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Bayer 04 Leverkusen
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











7. Spieltag, Bayer Leverkusen - Hamburger SV 3:0 (1:0)

Bayer beendet die Negativserie

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Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler ließ exakt jener Elf die Chance zur Bewährung, die vergangenen Dienstag in der Champions-League mit 2:4 in Kiew unterlag, also wieder mit Nowotny in der Viererkette für den verletzten Roque Junior (Adduktorenverletzung). Hamburgs-Coach Klaus Toppmöller nahm im Vergleich zum 2:1-Sieg über Hertha BSC Berlin eine Veränderung vor. Für den Schweizer Wicky (Muskelverhärtung) feierte der Slowene Brecko sein Bundesliga-Debüt von Beginn an auf der linken Position der Viererkette.


Der 7. Spieltag im Überblick


Ein Punkt aus den letzten drei BL-Spielen, das Aus im DFB-Pokal, die Niederlage in der Champions League – Bayer Leverkusen musste gegen den HSV unbedingt punkten, um den Kontakt zu den vorderen Plätzen nicht zu verlieren. Doch zunächst zeigte sich der HSV aktiver und versuchte, mit schnellen Steilpässen in die Schnittstellen der Leverkusener Abwehrkette die schnellen Spitzen in Szene zu setzen. Die beste Chance vergab Takahara (7.), der einen Schritt zu spät gegen Butt kam. Die Bayer-Elf wirkte in der Defensive zeitweise ungeordnet. Vorne machte es die Werkself besser: Berbatov nutzte nach einem Foulspiel an Ramelow die Vorteilsregel geistesgegenwärtig aus und legte quer auf Krzynowek. Der Pole zog aus 24 Metern halblinker Position sofort ab, sein fulminanter Linksschuss zischte ins rechte Eck zur frühen Führung (10.). Wer nun dachte, mit dem Vorsprung im Rücken würde auch die Bayer-Hintermannschaft an Stabilität gewinnen, der sah sich getäuscht. Die Hamburger Offensivkräfte hatten viel Raum, den sie durchaus zu nutzen wussten. Einziges Manko: Im Abschluss fehlte die Kaltschnäuzigkeit. So ließen Takahara (15., 22.) und Mpenza (25.) beste Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit egalisierten sich die Spielanteile, Bayer legte nun eine Schippe drauf und konnte ein ums andere Mal das Aufbauspiel der Hanseaten stören. In Tornähe kam die Augenthaler-Elf aber nur selten. Dennoch hätte Leverkusen zur Pause noch ein Tor nachlegen müssen. Das daraus nichts wurde, lag an Berbatov. Der Bulgare schaffte es, nach traumhafter Vorarbeit von Krzynowek, das Leder freistehend aus zwei Metern nur an den Pfosten zu bugsieren (43.). Zur Pause setzte HSV-Coach Toppmöller an alter Wirkungsstätte ein Zeichen. Zwei neue Leute sollten die Offensivbemühungen der Norddeutschen weiter intensivieren. So kamen der 17-jährige Youngster Kucukovic und Mahdavikia für Rahn und Jarolim. Mit Wirkung, denn Hamburg nahm zu Beginn der zweiten Hälfte das Heft in die Hand. Die beste Chance hatte derweil Leverkusen. Doch Berbatov scheiterte nach schönem Zuspiel von Franca mit einem halbhohen Schuss an Pieckenhagen (57.). Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Partie zusehends. Viele Spielunterbrechungen störten den Spielfluss, zielgerichtete Aktionen waren Mangelware. Bayer wirkte müde und versuchte mit langen, hohen Bällen aus der eigenen Hälfte zum Erfolg zu kommen. Die HSV-Defensive stellte sich schnell auf diese Spielweise ein, doch die Hanseaten konnten ihrerseits nur wenig Nutzen aus der Leverkusener Trägheit ziehen. Eine Standardsituation musste so die Zuschauer aus dem Halbschlaf reißen. Ponte brachte einen Freistoß aus halblinker Position nach innen. Schlicke sprang unter dem Ball durch und so konnte Juan aus sechs Metern zum 2:0 einköpfen (74.). Im Anschluss ließ Bayer den Ball geschickt durch die eigenen Reihen laufen. Der HSV schaffte es nicht, eine Schlussoffensive aufzuziehen. Im Gegenteil: Mit dem dritten Leverkusener Treffer durch Berbatov nach schöner Vorarbeit von Krzynowek setzte Bayer per Konter den Todesstoß (87.). Insgesamt holt Bayer nicht unverdient drei Punkte, wenngleich der Sieg um ein, zwei Treffer zu hoch ausgefallen ist. Hamburg kämpfte lange Zeit auf gleicher Augenhöhe, jedoch scheiterten die Hanseaten an ihrer schlechten Chancenverwertung und zeitweiligen Unkonzentriertheiten.

01.10.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Butt (2) - 
Juan (2,5)    
Nowotny (4) , 
Placente (3) - 
Ramelow (3,5) - 
Freier (5)        
Krzynowek (2)    
Ponte (4,5)    
Franca (5)    
Berbatov (3)        

Einwechslungen:
60. Babic (4) für Freier
69. Voronin für Franca
76. Kaluzny für Ponte

Trainer:
Augenthaler
Hamburger SV
Aufstellung:
Pieckenhagen (3) - 
Schlicke (5) , 
van Buyten (3,5) , 
Reinhardt (5) , 
Brecko (4) - 
Boulahrouz (3,5) - 
Jarolim (4)    
C. Rahn (4,5)    
Barbarez (4,5)    
Takahara (4,5) , 
Mpenza (4,5)

Einwechslungen:
46. Kucukovic (5)     für C. Rahn
46. Mahdavikia (5) für Jarolim

Trainer:
Toppmöller

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Krzynowek (10., Linksschuss, Berbatov)
2:0
Juan (74., Kopfball, Ponte)
3:0
Berbatov (86., Linksschuss, Krzynowek)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Freier
(1. Gelbe Karte)
,
Berbatov
(1.)
HSV:
Kucukovic
(2. Gelbe Karte)
,
Barbarez
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
02.10.2004 15:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
22500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:7
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Jörg Keßler (Höhenkirchen)   Note 3,5
über weite Strecken ein guter Leiter, verwehrte Leverkusen allerdings einen Strafstoß (42., Schlicke an Krzynowek).
Spieler des Spiels:
Jörg Butt
Stark im Eins gegen Eins, bewahrte sein Team in der ersten Halbzeit wiederholt vor einem Gegentreffer.
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