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Hertha BSC

 - 

SC Freiburg

 

3:1 (2:0)

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Hertha BSC
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










28. Spieltag, Hertha BSC - SC Freiburg 3:1 (2:0)

Starke 20 Minuten reichen Berlin

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Berlins Trainer Falko Götz konnte gegen Freiburg wieder auf die beiden Stammkräfte van Burik und Bastürk zurückgreifen. Der Niederländer kehrte nach seiner Rot-Sperre zurück, während der Türke seine Gehirnerschütterung noch rechzeitig auskurieren konnte. Reina und Simunic (Grippe) mussten im Vergleich zur 2:1 -Niederlage in Dortmund weichen. Falko Götz wollte einen Stoßstürmer spielen lassen und nominierte im Angriff Bobic für Rafael. Auf Seiten der Freiburger musste Coach Volker Finke gegenüber dem 1:1 gegen den HSV die Ausfälle der verletzten Mohamad (Rückenprobleme) und Kruppke (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) kompensieren. Olajengbesi und Bajramovic, der im letzten Spiel seine Gelb-Sperre abgesessen hatte, standen in der Startelf.


Der 28. Spieltag im Überblick


Die Berliner legten los wie die Feuerwehr. Schon in der ersten Minute hatte Bobic eine Kopfballchance, aber Golz lenkte das Leder noch zur Ecke. Fünf Minuten später machte es Marcelinho besser – und wie! Nach einer Ecke von Freiburg bekam die Nummer 10 das Leder, setzte sich gegen Ibertsberger durch und sah, dass Golz zu weit vor seinem Kasten stand. Der Brasilianer schoss schlitzohrig vom Mittelkreis aus rund 45 Metern über Golz hinweg ins Tor. Freiburg kam kaum zum Luft holen, denn die Berliner spielten druckvoll weiter. Gute Möglichkeiten durch Bobic (7.) und zwei Mal Bastürk (8. und 14.) blieben aber ungenutzt. Hertha agierte konzentriert, taktisch diszipliniert, vergaß dabei aber nicht den Spielwitz. Auch die Abwehr stand sattelfest, Freiburgs Offensivbemühungen verpufften. So war das zweite Tor die logische Folge: Friedrich drängte von rechts in den Strafraum, und Diarra brachte den Nationalspieler zu Fall. Schiedsrichter Hermann Albrecht zeigte auf den Punkt. Marcelinho ließ sich die Chance nicht nehmen und verlud Golz souverän (21.). In der Folge schaltete Hertha einen Gang nach unten und zog sich ein Stück zurück. Freiburg, das bis dahin lediglich reagierte, anstatt zu agieren, war gefordert. Im Aufbauspiel der Gäste von der Dreisam liefen die einzelnen Mannschaftsteile nicht reibungslos ineinander. Durch Abstimmungsprobleme und das sehr langsame Umschalten von Abwehr auf Angriff blieben die meisten Aktionen nur Stückwerk. Deshalb war einzig ein wuchtiger Freistoß von Coulibaly die beste Möglichkeit der Freiburger im ersten Durchgang, doch Fiedler hatte aufgepasst (18.).

Freiburgs Trainer Volker Finke brachte nach dem Kabinengang mit Tskitishvili und Schumann zwei frische Kräfte. In Folge dessen wurde der Spielaufbau geordneter und flüssiger. Zudem nahmen die Breisgauer das Zepter in die Hand, auch weil sich die Hauptstädter auf Konterspiel verlegten. Durch einen solchen Konter hätten die Gastgeber in der 48. Minute das dritte Tor machen müssen, aber Bobic setzte das Leder nach Madlung-Zuspiel neben das Tor. Hertha ging nachlässiger zu Werke, was den Kontrahenten weiter aufbaute. Der SC konnte seine Feldüberlegenheit auch in Möglichkeiten ummünzen, doch Zählbares sprang bei den Gelegenheiten von Koejoe, dessen Schuss geblockt wurde (51.), und Bajramovic, der aus aussichtsreicher Position sein Ziel verfehlte (56.), nicht heraus. Nach einer Stunde wechselte Herthas Trainer Falko Götz den defensiven Fathi für Salihovic ein. Damit wurde die Abwehr stabilisiert, der Verteidigungswall der "alten Dame" wurde wieder fester. Da die Berliner das Konterspiel zu ungenau führten, war die Partie in dieser Phase höhepunktarm. In der 73. Minute sorgte Koejoe für den Ansclusstreffer: Bajramovic nahm einen langen Ball geschickt mit der Brust an, Gilberto ging dazwischen und legte das Leder unglücklich für Koejoe auf. Der freistehende Niederländer verwandelte aus zehn Metern mit Übersicht. Der SC witterte wieder Morgenluft, kontrollierte die Partie und erspielte sich eine weitere Möglichkeit: Cairo flankte auf Koejoe, dessen Kopfball aus fünf Meter neben das Tor flog (76.). Erst mit der Hereinnahme eines weiteren Verteidigers (Schröder) konnten die Berliner das Spiel wieder beruhigen. Der nun angerührte Abwehr-Beton wurde für den SC undurchdringbar. In der 90. Minute setzte Kovac den Schlusspunkt: Marcelinho flankte einen Freistoß von der rechten Seite vor den Fünfmeterraum. Der Kroate war vor Coulibaly am Ball und nickte das Leder unhaltbar für Golz zum 3:1 ein.

Unterm Strich verbuchte Berlin einen Arbeitssieg gegen das Schlusslicht. Die starke Phase in den ersten 20 Minuten reichte Hertha, um auf die Siegerstraße zu gelangen. Freiburg setzt seine Abschiedstour weiter fort, denn der Abstieg wird immer sicherer.

08.04.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3) - 
A. Friedrich (2,5) , 
Madlung (4) , 
van Burik (4)    
Gilberto (4,5) - 
N. Kovac (3,5)    
Marx (4) - 
Bastürk (4)    
Marcelinho (2)        
Salihovic (4)    
Bobic (4,5)    

Einwechslungen:
60. Fathi (5) für Salihovic
78. Schröder für Bastürk
78. Rafael für Bobic

Trainer:
Götz
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (4,5) - 
Olajengbesi (4,5) , 
B. Diarra (5)    
Hermel (4,5) - 
Ibertsberger (5)    
Bajramovic (3,5)    
Aogo (4,5)    
Coulibaly (4) - 
Cairo (3) - 
Iashvili (4) , 
Koejoe (3,5)    

Einwechslungen:
46. Tskitishvili (3,5) für B. Diarra
46. Schumann (4) für Ibertsberger
79. Tanko für Aogo

Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Marcelinho (6., Linksschuss)
2:0
Marcelinho (21., Foulelfmeter, Linksschuss, A. Friedrich)
2:1
Koejoe (74., Rechtsschuss)
3:1
N. Kovac (90., Kopfball, Marcelinho)
Gelbe Karten
Hertha:
van Burik
(2. Gelbe Karte)
Freiburg:
Bajramovic
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
09.04.2005 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
33291
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
11:6
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 3
solide Leistung, Elfmeter war berechtigt, hätte allerdings schon vorher beim Foul von Aogo an Friedrich Strafstoß pfeifen müssen (4.)
Spieler des Spiels:
Marcelinho
Der Brasilianer war mit zwei Toren und einem Assist der Matchwinner. Glanzstück dabei sein Tor aus 48,3 Metern
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