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Hamburger SV

 - 

Borussia Dortmund

 

2:3 (1:1)

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Hamburger SV
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.












26. Spieltag, Hamburger SV - Borussia Dortmund 2:3 (1:1)

HSV ratlos, BVB mit Moral

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Beim 4:3-Erfolg in Bielefeld holte der HSV den sechsten "Dreier" aus den vergangenen sieben Spielen. Trainer Thomas Doll musste auf Brecko (Gelb-Rot-Sperre) verzichten, dessen Platz auf der linken Abwehrseite wieder Klingbeil besetzte. Zudem musste der leicht angeschlagene Schlicke für Wicky weichen, der im defensiven Mittelfeld auflief. Benjamin rutschte nach hinten auf die rechte Abwehrseite. Auch Trainer Bert van Marwijk musste sein Team nach dem 0:2 gegen Stuttgart zwangsweise ändern. Für den Rot-gesperrten Wörns spielte Demel auf der rechten Abwehrseite, Metzelder rückte dafür in die Innenverteidigung.


Der 26. Spieltag im Überblick


Auf holprigem Geläuf in der AOL-Arena setzte der HSV das erste Zeichen. Beinlich setzte sich auf links durch, doch dessen Vorlage konnte Lauth nicht verwerten. Der Ex-Löwe scheiterte an BVB-Keeper Weidenfeller. Nach neun Minuten versuchten auch die Westfalen, erste Offensivakzente zu setzen - und waren gleich erfolgreich. Zwei Schüsse aus der Distanz wehrte van Buyten mit dem Unterleib ab, doch dann war der Belgier zu angeschlagen, um Rosickys Versuch auch noch den Weg zum Tor zu verwehren. Am Abwehrchef vorbei traf der Tscheche aus 18 Metern flach ins lange Eck. Dass Dortmund nach der Führung nicht nachlegen konnte, hatte zweierlei Gründe. Zum einen musste Koller wegen einer Oberschenkelverletzung nach nur 17 Minuten passen, zudem hielt die Doll-Truppe nun dagegen und schaltete auf Sturm. Mit Roman Weidenfeller hatten die Borussen aber einen zuverlässigen Rückhalt. Der BVB-Keeper machte mehrere Großchancen zunichte, verhinderte unter anderem ein Kopfball-Eigentor von Metzelder und parierte einen Schuss von Boulahrouz aus zwei Metern. Auch bei Benjamins verdienten Ausgleich in der 30. Minute war Weidenfeller dran. Der 24-Jährige parierte dessen Kopfball nach einer Beinlich-Ecke aber erst hinter der Linie. Bis zur Pause blieb die temporeiche Partie ausgeglichen. Boulahrouz brachte nach einem Querschläger aus zwei Metern Entfernung das Leder erneut nicht an Weidenfeller vorbei (39.), auf der anderen Seite verfehlte Ricken zunächst seinen vierten Saisontreffer. Der Borussen-Angreifer traf nach einem Querpass allein vor Schlussmann Wächter nur das Außennetz. (42.). Nach nur fünf Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte die nächste Hiobsbotschaft für die Borussia: Diesmal musste Rosicky grippegeschwächt das Spielfeld verlassen. Noch schlechter dürfte Trainer van Marwijk die Führung für die Gastgeber geschmeckt haben. Beinlich traf aus 23 Metern mit einem Freistoßschlenzer genau in den Winkel (57.). Der BVB bewies Moral und in Person von Ricken seinerseits sein Freistoßkönnen. Aus 17 Metern hatte der 28-Jährige jedoch Glück, dass Klingbeil seinen harten Schuss noch mit dem Kopf unhaltbar abfälschte (61.). Ratlos und konzeptlos wirkten die Norddeutschen nach dem Ausgleich. Spielerisch lief wenig zusammen bei Hamburg, so dass der BVB die Zügel immer fester in die Hand nahm. Torgefahr strahlte aber auch der Gast gegen eine nervös wirkende Hintermannschaft nicht aus. Zu Torchancen kam es in der zerfahrenen Schlussphase, bei der sich vor allem der HSV pomadig und kopflos präsentierte, lange Zeit nicht mehr. Erst in der 86. Minute ließ Kringe mit einem Fernschuss aufhorchen, den Wächter gekonnt über die Querlatte klärte - ein Eckball mit Folgen. Denn nachdem Smolarek das Leder per Kopf vor das Tor brachte, reagierte Ewerthon am Schnellsten und erzielte aus der Drehung die Entscheidung zugunsten der Westfalen. Insolvenzabwendung in letzter Minute, der Ausfall zweier Leistungsträger während der Partie, dazu der Rückstand: Der BVB steckte in dieser Woche alles weg und drehte die Partie gegen einen in der zweiten Hälfte ratlos wirkenden HSV. Die Norddeutschen müssen einen Rückschlag im Kampf um den Einzug ins internationale Geschäft hinnehmen und verlieren nach vier Heimerfolgen in Folge.

18.03.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Wächter (2,5) - 
Benjamin (3,5)        
Boulahrouz (5) , 
van Buyten (3) , 
Klingbeil (4) - 
Wicky (4)    
Jarolim (4,5) , 
Beinlich (2,5)        
Barbarez (4) - 
Lauth (4)    
Takahara (5)    

Einwechslungen:
58. Mahdavikia (4,5) für Wicky
72. Mpenza für Takahara
81. Moreira für Lauth

Trainer:
Doll
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (2)    
Demel (4) , 
Brzenska (3,5)    
Metzelder (2,5) , 
Dede (3) - 
Kehl (2)    
Rosicky (2,5)        
Kringe (3) - 
Smolarek (3)    
Koller    
Ricken (2,5)    

Einwechslungen:
17. Ewerthon (3)     für Koller
50. Kruska (3) für Rosicky
90. Bergdölmo für Smolarek

Trainer:
van Marwijk

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rosicky (10., Rechtsschuss)
1:1
Benjamin (29., Kopfball, Beinlich)
2:1
Beinlich (57., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:2
Ricken (61., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:3
Ewerthon (86., Rechtsschuss, Smolarek)
Gelbe Karten
HSV:
Beinlich
(8. Gelbe Karte)
,
Benjamin
(2.)
Dortmund:
Weidenfeller
(3. Gelbe Karte)
,
Kehl
(3.)
,
Brzenska
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
19.03.2005 15:30 Uhr
Stadion:
AOL Arena, Hamburg
Zuschauer:
55500 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
6:7
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 4,5
entschied bei Benjamins Kopfball zu Recht auf Tor, hätte bei Rosickys Attacke gegen Jarolim auf Elfmeter entscheiden müssen und Boulahrouz für sein Foul gegen Smolarek verwarnen müssen wie auch Barbarez für eines seiner Scharmützel mit Weidenfeller.
Spieler des Spiels:
Roman Weidenfeller
War in Hamburgs stärkster Phase der große Rückhalt, glänzte mit starken Reflexen und souveräner Ausstrahlung.
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