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Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach

3
:
2

Halbzeitstand
2:1
SC Freiburg

SC Freiburg


BOR. MÖNCHENGLADBACH
SC FREIBURG
15.
30.
45.






60.
75.
90.












20. Spieltag, Bor. M'gladbach - SC Freiburg 3:2 (2:1)

Neuville lässt Gladbach nochmal zittern

Gladbachs Trainer Dick Advocaat nahm gegenüber dem 1:1 im Borussen-Duell in Dortmund zwei Änderungen vor: In der Abwehrkette standen für Pletsch und Daems der zuletzt gesperrte Strasser und Jansen. Nach dem ersten "Dreier" nach neun sieglosen Spielen beim 1:0 gegen Wolfsburg gab es für Freiburgs Coach Volker Finke keine Veranlassung, sein Team zu ändern. Auch der angeschlagene Ibertsberger konnte beginnen.


Der 20. Spieltag im Überblick


Mönchengladbach versuchte das Spiel von Beginn an, über die Außen vorzutragen. Freiburg verschob aber in der Defensive gut und ließ den Borussen so wenig Raum für nennenswerte Aktionen in der Offensive. Erst nach einer Einzelaktion von Kluge wurde es das erste Mal gefährlich. Der Gladbacher hatte sich durch drei Freiburger durchgetankt, Neuville erhielt den Ball, jagte das Leder aber über das Freiburger Gehäuse (8.). Auch eine Volleyabnahme von Sverkos landete neben dem Tor (10.). Überraschend dann die Führung der Breisgauer: Coulibaly erhielt den Ball 35 Meter vor dem Tor, machte noch ein paar Schritte und hämmerte das Leder unter die Latte des Gladbacher Gehäuses. Die Advocaat-Elf zeigte sich aber keineswegs geschockt und suchte nun zielstrebiger den Weg Richtung SC-Gehäuse und wurde in der 25. Minute belohnt. Einen weiten Pass von Thijs aus der eigenen Hälfte auf die rechte Außenbahn nahm Sverkos mit der Brust mit, ein Stellungsfehler von Ibertsberger machte den Weg frei und der Tscheche schoss, nachdem er Golz noch umkurvt hatte, links unten ein. Die Borussen nun druckvoll, Freiburg agierte in der Defensive reichlich unsortiert. Dies wurde von Gladbach nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer bestraft. Nach einer Ecke von Neuville stieg Sonck hoch, Kruppke und Khizaneishvili waren nicht eng genug am Belgier dran und der Angreifer köpfte ins linke Toreck zum 2:1 (30.). Weitere vier Minuten später wurde es erneut gefährlich, doch Golz im SC-Tor zeigte sich nach einem Kopfball von Sonck auf dem Posten und lenkte das Leder über die Querlatte. Nach dieser Aktion verflachte die Begegnung etwas, ohne an Spannung zu verlieren.

Der zweite Durchgang begann für die Heimelf wunschgemäß: Jansen setzte sich im Laufduell auf der linken Außenbahn gegen Riether durch und flankte in die Mitte. Den missratenen Klärungsversuch von Diarra konnte SC-Keeper Golz zwar noch mit einem Reflex abwehren, doch Sonck ließ sich die Chance aus kurzer Distanz zum 3:1 nicht nehmen. Die Borussia hatte die Begegnung im Griff, musste aber nach einer guten Stunde wieder um den Erfolg zittern. Da gelang den Breisgauern nach einer Standardsituation der Anschluss: Tskitishvili zirkelte einen Freistoß an die Latte des Gladbacher Gehäuses, den zurückspringenden Ball köpfte Riether Richtung Tor. Torwart Keller sprang auf, konnte das Leder auch noch schnappen, der Assistent von Schiedsrichter Schmidt sah den Ball aber hinter der Linie. Die Finke-Elf war zurück im Spiel, Chancen hatte aber nur die Heimelf. Nachdem Sverkos den Ball nach einer Flanke von Broich an den Pfosten setzte (71.), ergab sich für Neuville zwei Minuten später die große Chance, alles klar zu machen. Broich wurde von Mohamad unsanft im Strafraum gebremst, doch Neuville scheiterte mit dem fälligen Elfmeter an SC-Keeper Golz. Den Abpraller köpfte Broich an die Latte, den erneut zurückspringenden Ball brachte auch Sverkos aus kurzer Distanz nicht im SC-Tor unter. So musste Gladbach noch einmal zittern, auch wenn die große Schlussoffensive der Breisgauer ausblieb. Aber in der 87. Minute hatte die Borussia Glück, als Cairo mit einer Volley-Abnahme nach einer Flanke von Tskitishvili nur das Außennetz traf.

Nach dem gelungenen Start mit vier Zählern aus zwei Partien musste der SC Freiburg im Abstiegskampf mit der 2:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach einen gehörigen Dämpfer hinnehmen. Während die Breisgauer nun sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz haben, konnte sich die Advocaat-Elf Luft nach unten verschaffen und sich auch um einen Platz auf Rang 14 verbessern.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Keller (5) - 
Fukal (3,5) , 
C. Moore (3,5)    
Strasser (3,5) , 
Jansen (3) - 
Thijs (2,5) - 
Kluge (3,5) , 
Böhme (3,5)    
Sonck (1,5)            
Neuville (3) - 
Sverkos (2,5)        

Einwechslungen:
63. Broich für Sonck
78. Ulich für Böhme
84. van Hout für Sverkos

Trainer:
Advocaat
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (2,5) - 
Riether (3)    
Khizaneishvili (3,5)    
Mohamad (4,5) , 
Ibertsberger (5) - 
Tskitishvili (3,5) , 
Kruppke (4,5)    
Bajramovic (4)    
Cairo (4,5) , 
Coulibaly (3,5)        
Iashvili (5)    

Einwechslungen:
45. B. Diarra (5)     für Khizaneishvili
53. Antar (4)     für Kruppke
76. Koejoe für Iashvili

Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Coulibaly (13., Linksschuss)
1:1
Sverkos (25., Linksschuss, Thijs)
2:1
Sonck (30., Kopfball, Neuville)
3:1
Sonck (49., Rechtsschuss, Jansen)
3:2
Riether (62., Kopfball, Tskitishvili)
Gelbe Karten
Gladbach:
C. Moore
(1. Gelbe Karte)
Freiburg:
Coulibaly
(3. Gelbe Karte)
,
Antar
(3.)
,
B. Diarra
(1.)
,
Bajramovic
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Golz hält Foulelfmeter von Neuville (73.)

Spielinfo

Anstoß:
06.02.2005 17:30 Uhr
Stadion:
Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
40450
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
6:0
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3,5
lag meist richtig, allerdings bei Riethers Treffer daneben, weil der Ball die Torlinie nicht vollständig überschritten hatte, was aber selbst die TV-Kameras nur schwer auflösen konnten.
Spieler des Spiels:
Wesley Sonck
Auffälliger Aktivposten im ohnehin laufstarken Gladbacher Angriff, zudem mit zwei Toren der Matchwinner für die Borussia.

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