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Hertha BSC

 - 

Werder Bremen

 

1:1 (0:0)

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Hertha BSC
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












12. Spieltag, Hertha BSC - Werder Bremen 1:1 (0:0)

Madlung rettet Hertha einen Punkt

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Hertha-Coach Falko Götz nahm im Vergleich zum jüngsten 3:1 -Sieg in Freiburg zwei Änderungen vor. Für Friedrich (Innenbanddehnung im Knie) und van Burik kamen in der Defensive Schröder und Simunic in die Startelf. Bremens Trainer Thomas Schaaf hatte nach dem triumphalen 5:1 -Sieg in der Champions-League gegen Anderlecht nur wenig Grund für Wechsel. Einzig Borowski kam für den Rot-gesperrten Magnin ins Team.


Der 12. Spieltag im Überblick


Die Bremer stellten vor diesem Spieltag den besten Angriff mit 23 Treffern, die Berliner dagegen die beste Abwehr mit nur 10 Gegentreffern. Vielleicht auch deswegen begegneten sich beide Teams zunächst mit großem Respekt. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab, Mut zum Risiko war weder vom Meister noch von den Hauptstädtern zu sehen. Wenn man überhaupt von leichten Vorteilen einer Mannschaft sprechen konnte, dann war es Bremen, die mit guter Raumaufteilung oftmals Überzahlsituationen schufen. Dennoch, in der Offensive waren die Hanseaten bis auf einige viel versprechende - aber im Endeffekt harmlose - Steilpässe ungefährlich. Das lag auch an den massierten Bemühungen der Herthaner, die Bremer Offensivkräfte auszuschalten und gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. So vergingen knapp 30 Minuten ohne eine nennenswerte Torgelegenheit, geschweige denn einem Schuss auf eines der beiden Gehäuse. Doch der erste Versuch war dafür gleich brandgefährlich: Marcelinho zog mit links einen Freistoß aus 33 Metern Entfernung halbrechter Position nach innen. Freund und Feind verpassten, das Leder zischte nur um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei ins Aus (28.). In den letzten Minuten der ersten Hälfte drehte sich das Kräfteverhältnis in einer sehr mäßigen, zerfahrenen Partie. Die Götz-Elf übernahm nun mehr und mehr das Kommando und ließ Zug zum Tor erkennen. Etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Die beste Chance nach einer Unsicherheit Reinkes vergab der Brasilianer Gilberto (42.). Die Partie knüpfte nach der Pause nahtlos an das schwache Niveau der ersten Hälfte an. Viele Ballverluste, viele Spielunterbrechungen und mangelnde Laufbereitschaft beider Teams ließen keine gelungenen Offensivaktionen zu. So waren die größten Aufreger anfangs der zweiten Hälfte die Gelben Karten für Borowski und Kovac, die aneinander geraten waren (55.). Den Torschrei hatte das Berliner Publikum zu ersten Mal nach exakt einer Stunde im Hals. Nach einem Konter über Kovac und Gilberto nahm Marcelinho aus 20 Metern Maß. Doch der Brasilianer zielte zu ungenau, das Leder zischte einen halben Meter über die Querlatte. Nur sechs Minuten später scheiterte Rafael frei vor Reinke mit einem Schuss von der Strafraumkante. Stalteri hatte über den Ball getreten. Hertha-Coach Götz hatte nun offenbar Lunte gerochen und wechselte mit Bobic einen zusätzlichen Stürmer ein. Doch den erhofften Schwung brachte diese Maßnahme nicht, das Spiel plätscherte weiter vor sich hin ohne echte Höhepunkte. Als schon jeder im Stadion mit einem torlosen Remis rechnete, passierte doch noch das fast schon nicht mehr für möglich gehaltene - ein Tor. Micoud brachte von rechts einen Freistoß mit Schnitt nach innen. Dort setzte sich der eingewechselte Charisteas gegen Bobic durch und vollendete mit links aus sechs Metern unhaltbar für Fiedler zur Führung (80.). Doch damit nicht genug. War das Spiel bis zur Endphase mehr als langweilig, so hatte Madlung in der Nachspielzeit noch etwas parat. Nach einem Marcelinho-Eckball stieg der Abwehrmann wuchtig nach oben und köpfte aus sieben Metern zum späten Ausgleich ein (90./+2). Am Ende steht ein gerechtes Unentschieden, dass ohne zwei Standardsituationen torlos ausgegangen wäre. Beide Mannschaften enttäuschten über weite Strecken der Partie.

05.11.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3) - 
Schröder (3,5)        
Madlung (2)    
Simunic (3) , 
Fathi (3)    
N. Kovac (3,5)    
C. Müller (5) , 
Bastürk (5) , 
Gilberto (5) - 
Marcelinho (4) - 
Rafael (4,5)    

Einwechslungen:
68. Bobic für Schröder
75. Wichniarek für Rafael
83. Neuendorf für Fathi

Trainer:
Götz
Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (3) - 
Stalteri (3,5) , 
Ismael (3) , 
Baumann (3) , 
C. Schulz (3,5) - 
F. Ernst (3,5)    
D. Jensen (4,5)        
Borowski (4,5)    
Micoud (4,5) - 
Klose (5)    
Klasnic (5)    

Einwechslungen:
61. Valdez für Klose
71. Charisteas     für Klasnic
85. Ümit Davala für D. Jensen

Reservebank:
Borel (Tor)
,
Banecki

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Charisteas (81., Linksschuss, Micoud)
1:1
Madlung (90. + 2, Kopfball, Marcelinho)
Gelbe Karten
Hertha:
Schröder
(2. Gelbe Karte)
,
N. Kovac
(7.)
Bremen:
D. Jensen
(1. Gelbe Karte)
,
Borowski
(1.)
,
F. Ernst
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
06.11.2004 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
47411
Spielnote:  5
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 2,5
die von den Bremern monierte Verlängerung der Nachspielzeit war begründet und lag in Albrechts Ermessen, die Gelbe Karte gegen Ernst (56.) war unverhältnismäßig hart.
Spieler des Spiels:
Alexander Madlung
Herthas Verteidiger war zweikampfstärkster Spieler auf dem Platz - und Schütze des späten Berliner Ausgleichstores.
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