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VfB Stuttgart

 - 

Werder Bremen

 

1:2 (1:0)

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VfB Stuttgart
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.













10. Spieltag, VfB Stuttgart - Werder Bremen 1:2 (1:0)

Klose und Valdez drehen den Spieß um

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Nach der ersten Saisonniederlage in Freiburg (0:2) musste VfB-Coach Matthias Sammer auf Rotsünder Stranzl verzichten, für den Delpierre in der Innenverteidigung zum Einsatz kam. Weiterhin kam Meißner nach überstandener Muskelverletzung für Vranjes neu ins Team. Beim Meister aus Bremen vertraute Trainer Thomas Schaaf bis auf eine Ausnahme auf dieselbe Elf, die gegen Nürnberg mit 4:1 gesiegt hatte. Davala feierte nach sieben Monate langer Pause ein Comeback und rückte rechts in die Viererkette. Stalteri übernahm im Mittelfeld die Position von Banecki, der auf die Bank musste.


Der 10. Spieltag im Überblick


Ausgeglichen begann die Partie im gut gefüllten Gottlieb-Daimler-Stadion. Beide Teams agierten zunächst mit einer offensiven Ausrichtung mit Vorteilen für den VfB, bei dem die beiden Verteidiger Hinkel und Lahm über die Außenbahnen kräftig mit anschoben. Klare Chancen gab es in der intensiv geführten Begegnung im ersten Durchgang ganz wenige zu sehen. Nach einer durchaus ansehnlichen und auch temporeichen Anfangsphase, in der Hleb mit gekonnten Dribblings gefallen konnte, legten beide Mannschaften ihr Hauptaugenmerk vor allem auf konzentrierte Abwehrarbeit. Nach 20 Minuten hatte Kuranyi die bis dorthin beste Möglichkeit, als er nach Hlebs Flankenball das Kopfballduell gegen Ismael gewann und das Leder knapp am Tor vorbei platzierte. Danach beharkten sich die Schwaben und die Hanseaten vor allem im Mittelfeld, die Partie verflachte immer mehr und nahm an Härte zu. Fünf Mal zückte Schiedsrichter Gräfe vor der Pause die Gelbe Karte. Die meist sattelfeste Defensive des Meisters nahm dann kurz vor dem Pausenpfiff eine Auszeit: Delpierre, der nach einem Freistoß von Heldt zum Kopfball kommt, nutzt sträflich ungedeckt aus neun Metern seine Chance eiskalt und trifft unhaltbar für Reinke ins linke obere Eck (45.+1). Trotz des Rückstands wagte Bremen - nun mit Jensen für den Gelb-Rot-gefährdeten Davala - zu Beginn des zweiten Durchgangs wenig. Den ersten Akzent setzte der VfB, als Lahm nach schnellem Angriff über Cacau die Flanke des Brasilianers in günstiger Position nicht verarbeiten konnte (49.). Das Spiel der Schaaf-Elf krankte vor allem daran, dass Micoud zugedeckt wurde und so seine gefährlichen Anspiele auf die Spitzen Klasnic und Klose bis dorthin nicht anbringen konnte. Zudem wirkten die Hanseaten vor dem Tor zu verspielt und unentschlossen. Nach einer guten Stunde brachte Bremens Coach Schaaf Valdez für Schulz. Die Partie nahm richtig Fahrt auf, ein Höhepunkt jagte den nächsten, und nun konnten sich vor allem die Offensivspieler beider Teams besser in Szene setzen: Den Anfang machte Cacau, der allein vor Reinke vorbeischoss (62.). Auf der anderen Seite vergab der immer stärker werdende Klose aus spitzem Winkel gegen Hildebrand (64.). Vor der nächsten Großchance für den VfB musste dann Magnin nach liebevoller Umarmung des allein aufs Tor zulaufenden Tiffert mit "Rot" vom Feld (66.). Im Anschluss an den folgenden Freistoß vergab Babbel erneut die Vorentscheidung, als er aus neun Metern frei vor dem Tor den Ball einen Meter neben den Pfosten setzte (67.). Das sollte sich rächen - auf der Gegenseite ging Werder nun volles Risiko, spielte mit offenem Visier und wirkte wie ausgewechselt: Klasnic machte auf sich aufmerksam, schoss erst drüber, dann an den Pfosten (68., 72.). Dem kaum mehr zu haltenden Klose blieb es vorbehalten, nach Jensens eigentlichem Schussversuch den Ausgleich aus sieben Metern per Hackentrick zu besorgen (78.). Und damit nicht genug: Nach Ecke von Micoud schraubt sich Valdez in der Mitte hoch und köpft aus sechs Metern unhaltbar für Hildebrand unter die Latte (80.). Alle nachfolgenden verzweifelten Bemühungen der Schwaben verpufften, Bremen rettete den knappen Erfolg über die Zeit.

Nachdem der VfB in der nur im zweiten Durchgang auf gutem Niveau stehenden Partie eine frühzeitige Vorentscheidung versäumt hatte, drehte Bremen in Unterzahl binnen zwei Minuten in der Schlussphase den Spieß um und sicherte sich einen etwas glücklichen Sieg.

23.10.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (4) - 
Hinkel (4,5)    
Delpierre (3)    
Babbel (3,5)    
Lahm (3,5) - 
Soldo (3) - 
Meißner (3,5)        
Heldt (3,5)    
Hleb (3)    
Kuranyi (4) , 
Cacau (3,5)

Einwechslungen:
51. Tiffert (4) für Heldt
85. Szabics für Babbel
85. Gomez für Meißner

Trainer:
Sammer
Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (2) - 
Ümit Davala (4)        
Ismael (3)    
Baumann (3) , 
C. Schulz (4)        
Stalteri (3) - 
F. Ernst (3)    
Magnin (3,5)    
Micoud (3) - 
Klose (2,5)            
Klasnic (3,5)

Einwechslungen:
46. D. Jensen (3,5) für Ümit Davala
62. Valdez (1,5)     für C. Schulz
89. Banecki für Klose

Reservebank:
Borel (Tor)
,
R. Paul

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Delpierre (45. + 1, Kopfball, Heldt)
1:1
Klose (78., Rechtsschuss, D. Jensen)
1:2
Valdez (80., Kopfball, Micoud)
Rote Karten
Stuttgart:
-
Bremen:
Magnin
(66., Notbremse, Tiffert)

Gelbe Karten
Stuttgart:
Hinkel
(2. Gelbe Karte)
,
Hleb
(1.)
,
Meißner
(4.)
Bremen:
Ismael
(4. Gelbe Karte)
,
Ümit Davala
(1.)
,
F. Ernst
(3.)
,
C. Schulz
(1.)
,
Klose
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
27.10.2004 20:00 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
41000
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
die persönlichen Strafen waren allesamt in Ordnung, hatte die Partie gut im Griff
Spieler des Spiels:
Nelson Valdez
Mit seiner Hereinnahme drehte Bremen die Partie selbst in Unterzahl, er brachte Angriffsschwung und das Siegtor.
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