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VfB Stuttgart

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1. FSV Mainz 05

 
VfB Stuttgart

4:2 (2:0)

1. FSV Mainz 05
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VfB Stuttgart
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











1. Spieltag, VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 4:2 (2:0)

Cacau schießt die Schwaben an die Spitze

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Stuttgarts neuer Trainer Matthias Sammer musste auf Fernando Meira verzichten, der mit Portugal an den Olympischen Spielen teilnimmt. Streller ist nach seinem Beinbruch noch in der Rehabilitation. Mit Stranzl und Babbel standen zwei Neuzugänge in der Abwehrformation. Heiko Gerber erhielt den Vorzug vor Lahm. Kuranyi musste auf der Bank Platz nehmen. Der Mainzer Coach Jürgen Klopp vertraute beim ersten Bundesligaspiel des Klubs überhaupt voll und ganz auf Akteure, die den Aufstieg bewerkstelligt haben. Die Neuzugänge Casey und Weigelt blieben draußen.


Der 1. Spieltag im Überblick


Temporeicher Beginn beider Teams, wobei der VfB versuchte, das Zepter in die Hand zu nehmen, aber viel Gegenwehr der engagierten Mainzer bekam. Diese zeigten sich enorm lauffreudig, nahmen die Zweikämpfe an und gewannen sie häufig auch. Die erste gute Möglichkeit gehörte aber den Schwaben: Heldt bringt eine Ecke von rechts herein, Cacau verlängert auf den zweiten Pfosten zu Babbel, der aber freistehend am Fünfmeterraum den Ball nicht trifft (10.). Die Rheinhessen versteckten sich keineswegs, gestalteten die Partie offen, waren aber gegen die kombinationssicheren Stuttgarter anfällig für schnelle Gegenstöße. Ein solcher brachte dem VfB eine weitere Ecke, die wieder Heldt von rechts hereinbrachte, diesmal verlängerte Soldo vom ersten an den zweiten Pfosten, wo Cacau aus kurzer Distanz unbedrängt einköpfte (20.). Der VfB, stets angetrieben vom spielfreudigen Hleb, nahm einen Gang raus, ging nicht mehr ganz so hohes Tempo, Mainz konnte sich in der Offensive aber nicht entscheidend in Szene setzen. Die Schwaben kombinierten über viele Stationen im Mittelfeld, um dann überfallartig einen Angriff zu inszenieren. Und dies sollte schnell zum Erfolgsrezept werden: Herrlicher Pass nach links zu Szabics, der flankt weit auf den zweiten Pfosten zu Meißner, der wiederum nach innen zu Cacau zurückköpft. Der Brasilianer schießt aus kurzer Entfernung ein (30.). Danach zeigte sich Mainz schwer geschockt, stand nun weit zurückgedrängt. Die Schwaben kombinierten sich mitunter in einen Rausch, hielten das Tempo nun hoch und ließen den Ball klasse in den eigenen Reihen zirkulieren. Cacau hätte beinahe einen lupenreinen Hattrick erzielt, köpfte nach guter Hinkel-Hereingabe aus sechs Metern aber links vorbei. Die 05er verloren viel zu früh die Bälle, strahlten keine Sicherheit mehr aus und rückten auch nicht entscheidend nach. Nach dem Seitenwechsel kamen die Klopp-Schützlinge wieder mutiger aus der Kabine und wurden dafür bereits früh belohnt: Babatz verwandelte einen direkten Freistoß aus 26 Metern flach ins rechte Eck. Es war die Torhüterecke, Hildebrand hatte sich verspekuliert (48.). Doch Stuttgart antwortete prompt. Soldo spielte Heldt auf dem linken Flügel frei, der hatte alle Zeit zum Flanken und zirkelte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Meißner nur noch einzunicken brauchte (51.). In der Folge bestimmten die Schwaben wieder ganz klar das Geschehen und hatten auch gute Möglichkeiten zu erhöhen. So flankte Cacau nach schöner Stafette butterweich zum freien Hleb, doch dieser drosch den Ball aus sieben Metern volley übers Tor. Die Mainzer Hintermannschaft offenbarte vor allem bei hohen Flanken in den Strafraum immer wieder Schwächen. Die Zuordnungen funktionierten nicht, wohingegen die Stuttgarter auffallend oft den Adressat punktgenau fanden. Eine Viertelstunde vor Schluss, als die Partie entschieden schien und es nur wenige Höhepunkte gab, verkürzte Mainz völlig überraschend auf 3:2: Rose schießt einen indirekt ausgeführten Freistoß scharf und flach aufs Tor, Hildebrand lässt nach vorne abprallen, da ist Bodog zur Stelle und staubt aus kurzer Entfernung mit links ab. Doch erneut ließ die Antwort des VfB nicht lange auf sich warten: Hinkel spielt aus der eigenen Hälfte rechts zu Meißner, der lang zu Cacau passt. Der Brasilianer nimmt den Ball geschickt an und vollendet aus 15 Metern flach ins rechte Eck (78.). Der FSV steckte nicht auf, hatte ja auch nichts mehr zu verlieren und bewies Moral. Stuttgart zog sich weit zurück, versuchte ökonomisch den Vorsprung über die Zeit zu spielen. Der VfB Stuttgart gewinnt verdient zum Auftakt der neuen Saison. Immer wenn es darauf ankam, waren die Schwaben zur Stelle und ließen zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Aufsteiger Mainz hatte nur jeweils zu Beginn der beiden Hälften mithalten können, war ansonsten in nahezu allen Belangen unterlegen, steckte jedoch nie auf.

05.08.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (5) - 
Hinkel (3) , 
Stranzl (3) , 
Babbel (3,5) , 
Gerber (3)    
Soldo (3)    
Meißner (2)    
Heldt (2,5)    
Hleb (3) - 
Szabics (3)    
Cacau (1)            

Einwechslungen:
62. Kuranyi für Szabics
72. Lahm für Heldt
89. Vranjes für Gerber

Trainer:
Sammer
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (4) - 
Nikolic (4,5) , 
Bodog (5)    
Rose (4) - 
Babatz (3)        
Gerber (4,5) , 
da Silva (5)    
N. Weiland (4,5) , 
Dworrak (5)    
Auer (5)    

Einwechslungen:
46. Kramny (4) für da Silva
58. Casey (4,5) für Auer
71. Weber für Dworrak

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cacau (20., Kopfball, Soldo)
2:0
Cacau (30., Rechtsschuss, Meißner)
2:1
Babatz (48., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:1
Meißner (51., Kopfball, Heldt)
3:2
Bodog (75., Linksschuss, Rose)
4:2
Cacau (78., Rechtsschuss, Meißner)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Soldo
(1. Gelbe Karte)
Mainz:
Babatz
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2004 17:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
45000
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 3,5
in der fairen Partie mit einem Fehler: Statt Bodog gab er Rose Gelb (90.). Roses Gelbe Karte wurde nachträglich von der DFL annulliert.
Spieler des Spiels:
Cacau
Besser kann ein Saisonauftakt nicht laufen: Der Brasilianer war viel unterwegs, eiskalt vor dem Tor, einfach richtig gut drauf.
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