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Hannover 96

 - 

FC Schalke 04

 

1:2 (1:2)

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Hannover 96
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












8. Spieltag, Hannover 96 - FC Schalke 04 1:2 (1:2)

Rodriguez beendet Hannovers Heimserie

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Auch gegen Schalke kehrte Jan Simak nicht in die Mannschaft zurück. Der tschechische Spielmacher ist wegen eines Erschöpfungssyndroms krankgeschrieben und erholt sich in der Heimat bei seiner Mutter. Hannovers Coach Ralf Rangnick nahm nach der Auswärtsniederlage in Kaiserslautern (0:1) zwei Änderungen vor: Für Zuraw spielte im defensiven Mittelfeld Dabrowski zusammen mit de Guzman. Wie gewohnt agierten die Niedersachsen mit zwei hängenden Stürmern. Auf der rechten Seite lief diesmal Brdaric für Stajner auf, links spielte Idrissou, in der Spitze Christiansen. Nur ein mageres 1:1 gegen Frankfurt erreichte die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes. Matellan kehrte nach seiner Sperre für Kläsener in die Viererkette zurück, für den verletzten Altintop (Syndesmose-Teilriss) erhielt Pinto eine Chance auf der rechten Außenbahn. Van Kerckhoven musste für Asamoah, der etwas zurückgezogen hinter der Sturmspitze Glieder spielte, weichen. Den Platz des Belgiers hinten links nahm Kobiashvili ein.


Der 8. Spieltag im Überblick


Die Maxime beider Teams in der Anfangsphase stand fest: Bloß kein frühes Gegentor kassieren. So agierten beide Teams äußerst vorsichtig und zeigten nur wenig Freude zum Risiko. Ein gescheiter Pass von Krupnikovic brachte die erste Chance: Brdaric war der Nutznießer, brachte allerdings bei seinem Rechtsschuss aus 14 Metern nicht die nötige Wucht auf, um Keeper Rost zu gefährden. Schalke fand bis dahin noch keinen Rhythmus, während die 96er kombinationssicherer wurden. In der 16. Minute dann folgerichtig die Führung für die Heimelf: Hajto köpfte Christiansen vor die Füße, der Ex-Bochumer zog mit links direkt ab und traf ins linke, untere Eck. Damit stellte der Torjäger einen neuen Bundesligarekord auf: Es war das neunte Mal hintereinander, dass der Torschützenkönig der letzten Saison in einem Heimspiel das Netz zum zappeln brachte. Der Treffer schien allerdings die Schalker Lethargie zu beenden, denn die Gelsenkirchener kamen jetzt besser ins Spiel. Nach Distanzschüssen von Rodriguez und Poulsen war es schließlich Asamoah, der den Ausgleich erzielte. Seitz hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt und den Ball in den Fünf-Meter-Raum bugsiert. Etwas unglücklich sah Kleber dabei aus. Der Brasilianer fälschte das Leder erst zum Schalker Torschützen ab, und tat selbiges beim Schuss des Angreifers gleich noch einmal. So trudelte der Ball gemächlich über die Linie, der Rettungsversuch von Vinicius kam zu spät. Und S04 setzte noch einen drauf: Kurz vor der Pause bediente Glieder in der Mitte Rodriguez. Der Uruguayer kam, von drei Gegenspielern umringt, zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten. Allerdings sprang der Ball von dort Keeper Ziegler an den Rücken und rollte über die Torlinie - ein blitzsauberes Billardtor. Bitter für Hannover, denn unmittelbar zuvor hatten sowohl Vinicius per Kopf als auch Brdaric gute Einschussgelegenheiten. Auch in die zweite Halbzeit starteten die Gastgeber besser. Nach einer Flanke kam Christiansen völlig frei zum Kopfball, verfehlte das lange Eck nur knapp. Kobiashvili hatte sich verschätzt, stand zu weit vom Mann entfernt. Die nächste Flanke - diesmal von Kleber - brachte Schalke ebenfalls nicht aus der Gefahrenzone. Glück für die Blau-Weißen, dass Dabrowski aus der Distanz knapp vorbeischoss. In der 67. Minute dezimierte sich Hannover selbst. De Guzman sah nach zwei Foulspielen zu Recht Gelb-Rot. Dennoch blieb Hannover vor allem über den agilen Christiansen gefährlich. Schalke rannte ohne Konzept an und wurde bei den zahlreichen Konterchancen häufig Abseits gestellt. Geschah dies nicht, vergaben die Gäste die Überzahlsituationen leichtfertig. Zwar fielen in der Schlussphase keine Treffer mehr, Aufreger gab es trotzdem genug. Stajner sah nach einer klaren Schwalbe Gelb, und in der letzten Minute musste Brdaric nach einer Tätlichkeit an Keeper Rost vom Platz. Der zweite Saisonsieg für die Schalker geht in Ordnung. Hannover tat nach der Führung zu wenig und musste diese Nachlässigkeit mit der ersten Heimniederlage der Saison quittieren. Allerdings sollte Trainer Heynckes das Konterspiel üben lassen, denn die Schalker vergaben die vielen Überzahlsituationen teilweise kläglich.

02.10.03
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Ziegler (3) - 
Cherundolo (4,5) , 
Konstantinidis (3,5) , 
Vinicius (4,5) , 
Kleber (4,5)    
de Guzman (5)    
Dabrowski (5)    
Krupnikovic (4,5)    
Brdaric (4,5)    
Idrissou (4,5) - 
Christiansen (3)    

Einwechslungen:
61. Stajner     für Dabrowski
73. Stefulj für Kleber

Trainer:
Rangnick
FC Schalke 04
Aufstellung:
Rost (1,5)    
Hajto (4) , 
Waldoch (4) , 
Matellan (4) , 
Kobiashvili (4,5) - 
C. Poulsen (4) , 
Rodriguez (2,5)        
da Silva Pinto (4)    
Seitz (3)    
Asamoah (2,5)    
Glieder (5)    

Einwechslungen:
73. van Kerckhoven für Seitz
78. Alcides für Rodriguez
84. Delura für Glieder

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Christiansen (17., Linksschuss, de Guzman)
1:1
Asamoah (27., Rechtsschuss, Seitz)
1:2
Rodriguez (41., Linksschuss)
Rote Karten
Hannover:
Brdaric
(90., Tätlichkeit, Rost)
Schalke:
-
Gelb-Rote Karten
Hannover:
de Guzman
(67.)
Schalke:
-
Gelbe Karten
Hannover:
Stajner
(1. Gelbe Karte)
,
Krupnikovic
(4.)
Schalke:
da Silva Pinto
(1. Gelbe Karte)
,
Rost
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
04.10.2003 15:30 Uhr
Stadion:
AWD-Arena, Hannover
Zuschauer:
20584
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 4,5
mit hoher Fehlerquote, etwa wurden Schalke drei Großchancen zu Unrecht wegen Abseits genommen. Die Rote Karte gegen Brdaric bleibt strittig, war womöglich auch eine Reaktion auf Rosts Theatralik. Richtig aber, Hajtos Körperkontakt mit Brdaric nicht mit Strafstoß zu ahnden (88.). Auch Gelb-Rot gegen de Guzman war berechtigt, ebenso Gelb nach Stajners Schwalbe.
Spieler des Spiels:
Frank Rost
Rettete mehrfach glänzend, hielt Schalke so speziell vor der Pause im Spiel. Dazu in 90 Minuten ohne jeden Anflug von Schwäche.
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