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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

3
:
2

Halbzeitstand
2:1
VfL Bochum

VfL Bochum


EINTRACHT FRANKFURT
VFL BOCHUM
15.
30.
45.





60.
75.
90.








33. Spieltag, Eintracht Frankfurt - VfL Bochum 3:2 (2:1)

Frankfurt glaubt an ein weiteres Wunder

Nach der enttäuschenden Vorstellung bei der 0:3-Niederlage in Hannover veränderte Frankfurts Trainer Willi Reimann seine Elf auf drei Positionen. Für den gesperrten Chris (10. Gelbe Karte) rückte Puljiz in die Abwehrkette, Lexa ersetzte Kreuz. Zudem durfte Bindewald für Günther ran. Für Frankfurts Urgestein ein besonderes Spiel, wird doch nach 18 Jahren bei den Hessen sein Vertrag nicht verlängert . Beim UEFA-Cup-Aspiranten aus Bochum bestand nach dem 3:0-Erfolg gegen Freiburg wenig Grund zu wechseln. Peter Neururer brachte lediglich den von einem Muskelfaserriss genesenen Abwehrchef Kalla. Für ihn musste der zuletzt starke Meichelbeck weichen.


Der 33. Spieltag im Überblick


Nachdem vor dem Spiel Uwe Bindewald offiziell verabschiedet wurde, erwischte sein Team direkt den besseren Start. Schon in der vierten Minute musste Bochums Keeper van Duijnhoven zwei Mal eingreifen. Amanatidis' Schuss aus spitzem Winkel lenkte er zur Ecke, die Puljiz im Anschluss volley nahm und den Torwart zu einer weiteren Parade zwang. Das Engagement der Hessen wurde in der 13. Minute belohnt. Skela spielte einen schönen Steilpass in den Rücken der Bochumer Abwehr genau in den Lauf von Preuß, der wenig Mühe hatte, unter dem herausstürzenden Keeper hindurch das 1:0 zu markieren. Bochum schien auch den Rückstand noch nicht als Weckruf zu begreifen. Weiterhin war es die Eintracht, die den Vorwärtsgang eingelegt hatte. Mit Erfolg, denn bereits in der 19. Minute konnte man die Führung ausbauen. Von der rechten Seite zog Bürger eine weite Freistoßflanke an den Fünfmeterraum. Alle Bochumer blieben stehen, nur Frankfurts Abwehrrecke Puljiz ging zum Ball und köpfte völlig frei ein. Ein Traumstart für die Hessen, die spürbar ihre letzte Chance im Abstiegskampf nutzen wollten. Diese mühsam erarbeitete Ausgangsposition gab die Reimann-Elf allerdings viel zu leichtfertig wieder aus der Hand. Gegen die aufgerückte Frankfurter Abwehr waren Bochums Angreifer in der 30. Minute in Überzahl und nutzten die eiskalt. Hashemian bekam den Ball von Freier mustergültig in den Lauf gelegt und ließ Pröll mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern keine Chance. Gegen Ende der ersten Hälfte musste die Eintracht den Verlust zweier Leistungsträger einstecken. Innenverteidiger Hertzsch und Kapitän Schur gingen verletzt vom Feld, Nascimento und Günther nahmen ihre Positionen ein. Unter den Unterbrechungen litt der Spielfluss, so dass sich nur noch eine gefährliche Situation ergab. In der Nachspielzeit kam Bochums Madsen am Fünfmeterraum zum Schuss, der Ball ging aber knapp drüber. Zur zweiten Hälfte erschienen die Gäste entschlossener, wollten sich ihre Chancen im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz nicht nehmen lassen. Und bereits in der 49. Minute durften die Westdeutschen jubeln. Hashemian setzte sich im Zweikampf durch und legte uneigennützig auf Wosz quer, der vom Elfmeterpunkt flach abzog und unhaltbar zum 2:2 vollendete. Die Eintracht reagierte in keiner Weise geschockt. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich gewann Preuß 25 Meter vor dem Bochumer Tor ein Kopfballduell und brachte den Ball Richtung Nascimento. Der Brasilianer berührte das Leder aber nicht, sondern ließ es auf den startenden Amanatidis durchlaufen, der frei vor dem Tor zur erneuten Führung einschoss. Die 31300 Zuschauer im Waldstadion bejubelten noch das 3:2, da hätte Amanatidis schon wieder treffen können. Einen Querpass von Preuß wollte er aber per Hacke verwerten und traf den Ball dabei nicht richtig. Mit fortschreitender Spieldauer bekam Bochum das Spiel immer besser in den Griff. Die Gäste von der Ruhr drängten auf den Ausgleich. Letztlich fehlte in der Offensive die nötige Präzision, um wenigstens einen Punkt aus dem Waldstadion mitzunehmen. Die Eintracht kam kaum mehr zu konstruktiven Angriffen, hatte aber dennoch die letzte Chance des Spiels. Als in den Schlussminuten auch Bochums Torwart van Duijnhoven mit nach vorne geeilt war, fingen die Hessen den Ball ab und fuhren einen schnellen Konter. Aber trotz personeller Überzahl gelang der vierte Treffer nicht. Nach dem knappen Sieg glimmt in Frankfurt noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt. In einer munteren und umkämpften Partie dominierten die Hessen das Geschehen in der ersten Hälfte, mussten aber kurz nach der Pause den Ausgleich hinnehmen. Das "goldene" Tor von Amanatidis brachte schließlich die Entscheidung. Durch die Niederlage fällt Bochum im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz hinter Dortmund zurück und hat nun die schlechteren Aussichten.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Pröll (2) - 
Puljiz (3,5)        
Hertzsch (3)    
Bindewald (3) , 
Bürger (3,5) - 
Schur (3)    
Preuß (2,5)    
Lexa (3,5) , 
Skela (4) - 
Beierle (4,5) , 
Amanatidis (3)    

Einwechslungen:
37. Nascimento (3,5) für Hertzsch
43. S. Günther (4)     für Schur
80. Kreuz für Puljiz

Trainer:
Reimann
VfL Bochum
Aufstellung:
Colding (4,5) , 
Kalla (4)        
Fahrenhorst (4) , 
Bönig (4,5)    
Stevic (5)    
Zdebel (4) - 
Wosz (3)    
Freier (5) , 
P. Madsen (5) , 
Hashemian (3)    

Einwechslungen:
68. Buckley für Stevic
72. Meichelbeck für Bönig
83. Diabang für Kalla

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Preuß (13., Linksschuss, Skela)
2:0
Puljiz (19., Kopfball, Bürger)
2:1
Hashemian (30., Rechtsschuss, Freier)
2:2
Wosz (49., Linksschuss, Hashemian)
3:2
Amanatidis (51., Linksschuss, Preuß)
Gelbe Karten
Frankfurt:
S. Günther
(4. Gelbe Karte)
Bochum:
Kalla
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
15.05.2004 15:30 Uhr
Stadion:
Waldstadion, Frankfurt
Zuschauer:
31300
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Uwe Kemmling (Kleinburgwedel)   Note 3
gelegentlich Unsicherheiten im Detail (zum Beispiel Ecke nicht gegeben), lag aber richtig in wichtigen Entscheidungen, wie beim 3:2, das kein Abseits war.
Spieler des Spiels:
Markus Pröll
Stand zum zweiten Mal für den inzwischen wieder genesenen Nikolov zwischen den Pfosten, hielt den Sieg fest.

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