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Hertha BSC

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1. FC Kaiserslautern

 

3:0 (3:0)

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Hertha BSC
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.










30. Spieltag, Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 3:0 (3:0)

Hertha entscheidet das Spiel nach 24 Minuten

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Da Rafael (Jochbeinbruch) und van Burik (Knieprobleme) verletzt ausfielen, musste Herthas Coach Hans Meyer seine Elf, die in Gladbach ein 1:1 erreichte , umstellen. Schmidt und Bobic rutschten in die Mannschaft. Zudem rotierten Wichniarek und Cagara für Neuendorf und Fathi in die Mannschaft. Kaiserslauterns Trainer Kurt Jara entschied sich nach dem 3:2-Sieg gegen Rostock auf eine defensivere Taktik. Mittelfeldspieler Lehmann stand für Stürmer Altintop auf dem Rasen.


Der 30. Spieltag im Überblick


Die Berliner erwischten einen Auftakt nach Maß. Nach nur zwei Minuten stand es bereits 1:0. Marcelinho legte sich den Ball bei einem Freistoß zurecht, nahm Maß und zirkelte das Leder aus gut 25 Metern über die Mauer, in den Winkel. Die Herthaner gaben in der Anfangsphase klar den Ton an. Sie störten die Lauterer schon früh und zwangen sie zu Fehlpässen. Durch das agile Offensivspiel, in dem vor allem die Spitzen Wichniarek und Bobic viel rochierten und arbeiteten, brachten die Berliner die Gäste aus der Pfalz ständig in Bedrängnis. Die Hausherren schalteten mit einer kopfballstarken Defensive die Angriffsbemühungen der Lauterer, die meist auf lange Bälle fixiert waren, aus. Mit dem druckvollen laufstarken Spiel der Meyer-Elf nach vorne kam die FCK-Abwehr nicht zu Recht. In der Abwehrkette der Pfälzer fehlte die Abstimmung, es entstanden immer wieder große Räume für die Hertha-Stürmer. Die Chancen, die die Berliner in der Folge hatten, konnten Wichniarek (8.) und Friedrich (9.) nicht verwerten. In der 16. Minute machte es der Pole besser: Marcelinho gab eine Ecke auf Simunic herein, der wuchtig köpfte. Der Ball sprang gegen den eigenen Mitspieler Bobic. Wichniarek stand richtig und staubte aus kurzer Distanz ab. Die Lauterer zeigten auch weiterhin eine erschreckend schwache Leistung. Knavs boxte bei einer der wenigen Offensivaktionen den Ball aus Frust ins Tor und kassiert dafür die Gelbe Karte (19.). Die Hauptstädter zogen sich nicht zurück, sondern machten weiter und wollten das dritte Tor. Das gelang ihnen auch in der 24. Minute: Friedrich bediente Bobic mit einer Flanke nach Maß von der rechten Seite. Der Nationalstürmer wuchtete das Leder mit einen Kopfstoß aus zehn Metern in die Maschen. Kaiserslautern vermied den totalen Zusammenbruch und schaffte es, den Gegner ein Stück zurückzudrängen. Die Berliner waren zwar weiter überlegen, spielten sich aber nicht mehr die hochkarätigen Chancen heraus. Kurz vor der Pause hätte der FCK den Anschlusstreffer schaffen können, doch der freigespielte Lokvenc vergab vor Fiedler kläglich (44.).

Nach dem Wechsel schaltete die "alte Dame" einen Gang zurück. Die Gastgeber nahmen das Tempo aus der Partie, bestimmten dennoch das Spielgeschehen. In die Offensive schaltete sich des Öfteren Friedrich ein. Wenn er vorstieß, wurde es gefährlich. Die einleitenden Aktionen des 24-Jährigen konnten weder Bobic (51.) noch Wichniarek (54.) verwerten. Mit zwei frischen Kräften (Tchato und Altintop) wollte Kurt Jara seine Elf zum Aufbäumen animieren. Diese Maßnahme fruchtete nicht, das Angriffsspiel der „Roten Teufel“ lahmte weiterhin. Es blieb, wie schon zuvor, äußerst harmlos. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie. Kleinere Fouls zwangen Schiedsrichter Kircher, das Spiel oft zu unterbrechen. Die Begegnung wurde zerfahren, viele Aktionen der Teams blieben Stückwerk. Nach knapp 70 Minuten zogen sich die Herthaner tief in ihre eigene Hälfte zurück. Sie waren auf Ergebnisverwaltung und gelegentliches Konterspiel bedacht. Lautern hätte das Heft in die Hand nehmen können, doch gegen den soliden Defensivverbund fanden die Jara-Schützlinge kein Mittel. Sowohl spielerisch als auch kämperisch enttäuschten die Pfälzer. So plätscherte die Partie bis zum Schlusspfiff dahin.

Stark, dominant und effizient – so war das Hertha-Spiel in der erste halben Stunde. Insgesamt setzten die kompakt spielenden Berliner nach nunmehr vier Spielen ohne Niederlage ihren Aufwärtstrend fort. Die „Roten Teufel“ rutschen in der Tabelle ab und stehen nach diesem schwachen Spiel hinter Berlin.

23.04.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3,5) - 
A. Friedrich (2)        
Madlung (2,5) , 
Simunic (2,5) , 
Cagara (3) - 
Dardai (2,5) , 
An. Schmidt (3) - 
Pinto (4)    
Marcelinho (2)        
Bobic (2)        
Wichniarek (2)    

Einwechslungen:
65. Rehmer für A. Friedrich
73. Goor für Pinto
84. Neuendorf für Marcelinho

Trainer:
Meyer
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Wiese (3,5) - 
Riedl (5)    
Knavs (5)    
Wenzel (5) , 
Malz (5) - 
M. Lehmann (5)    
Hristov (5) , 
Bjelica (5)    
Nurmela (5)    
Dominguez (5,5)    

Einwechslungen:
53. Tchato (5)     für M. Lehmann
53. Halil Altintop (5) für Dominguez
84. Wittich für Nurmela

Trainer:
Jara

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Marcelinho (2., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:0
Wichniarek (16., Rechtsschuss, Bobic)
3:0
Bobic (24., Kopfball, A. Friedrich)
Gelbe Karten
Hertha:
A. Friedrich
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Bobic
(5., gesperrt)
K'lautern:
Bjelica
(7. Gelbe Karte)
,
Knavs
(3.)
,
Tchato
(5., gesperrt)
,
Riedl
(8.)

Spielinfo

Anstoß:
24.04.2004 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
45292
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
2:4
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2,5
bot eine überzeugende Leistung, lag nur in einer Situation erkennbar daneben: Die Verwarnung gegen Friedrich (43., Foul an Hristov) war überzogen
Spieler des Spiels:
Fredi Bobic
Den Freistoß vorm ersten Tor rausgeholt, das zweite Tor vorbereitet, das dritte selbst erzielt: ein starker Auftritt des Angreifers.
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