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Bayern München

 - 

VfL Wolfsburg

 

2:0 (1:0)

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Bayern München
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.








22. Spieltag, Bayern München - VfL Wolfsburg 2:0 (1:0)

Die Bayern lassen sich nicht abschütteln

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Bayern-Coach Hitzfeld nahm im Vergleich zum unglücklichen 1:1-Remis in der Champions-League gegen Real Madrid verletzungsbedingt zwei Änderungen vor. Lizarazu musste wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel passen, Salihamidzic ersetzte den Franzosen. Außerdem passte Hargreaves kurz vor der Partie, Schweinsteiger besetzte die rechte Seite. Wolfsburgs Trainer Röber veränderte seine Startelf gegenüber dem 3:1 gegen 1860 München auf einer Position. Mittelfeldspieler Thiam lief nach seiner Knieverletzung für Menseguez auf.


Der 22. Spieltag im Überblick


Nach dem aufregenden Dienstagabend in der Champions-League ließen es die Bayern ruhig angehen und beschränkten sich ebenso wie der VfL zunächst auf Abwarten. Im Mittelfeld waren die Räume eng, da beide Teams geschickt auf den Passwegen standen. Das Zweikampfverhalten der Wolfsburger ließ jedoch zu wünschen übrig, der Rekordmeister erarbeitete sich deutliche Feldvorteile. Auch wenn die Anfangsphase arm an Tormöglichkeiten war: Spielten die Bayern schnell nach vorne, zeigten sich die "Wölfe" anfällig. Vor allem Biliskov stand völlig neben sich. So ermöglichte er zunächst Schweinsteiger freie Schussbahn bei dessen verunglücktem Weitschuss (10.), kurz darauf enteilte ihm Makaay nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Zé Roberto. Der Holländer ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte das Leder mit einem strammen Rechtsschuss aus 16 Metern unhaltbar ins rechte obere Eck (11.). In der Folgezeit beherrschten die Süddeutschen in souveräner Manier die Partie. Die Niedersachsen waren stets zu weit entfernt von den Gegenspielern, die Raumaufteilung klappte nicht mehr. In dieser Phase konnte sich der FCB die Bälle wie im Training zuschieben, allerdings fehlte jegliche Zielstrebigkeit vor dem Strafraum der Gäste. Mitte der ersten Hälfte wurde die Röber-Elf mutiger, fand endlich zurück in die Zweikämpfe und sprühte urplötzlich vor Lauffreude. So stieß der VfL ein ums andere Mal in die nicht sattelfeste Abwehrreihe der Bayern vor. Die Münchner, die nicht von einer Sekunde auf die nächste einen Gang höher schalten konnten, mussten in der Defensive auf ihren Keeper Vertrauen. Und auf den war Verlass. Kahn parierte sowohl gegen Topics Flachschuss (24.), als auch in überragender Manier gegen Klimowicz (33.), als dieser vier Meter vor dem Tor von Topic freigespielt worden war. Bei einer weiteren Szene, als D’Alessandro und Topic frei vor ihm auftauchten, musste der Nationaltorhüter nicht eingreifen (27.). Topic verfehlte das Gehäuse auf der rechten Seite. Gegen Ende der ersten Hälfte beruhigte die Hitzfeld-Elf das Geschehen wieder und wies Wolfsburg durch sicheres, abgeklärtes Spiel in die Schranken. Zur Pause wechselte FCB-Coach Hitzfeld Jeremies für den Gelb-Rot-gefährdeten Demichelis ein, am Geschehen änderte dies aber wenig. Bayern weiter gelassen bis unterkühlt, in der Defensive ließen sie nichts anbrennen. Nach vorne zeigte sich der Rekordmeister einfaltslos und hatte die beste Szene nach einer Standardsituation mit Ballacks Kopfstoß (54.). Nach gut einer Stunde erreichte das Spielniveau einen neuen Tiefstand. Der Titelverteidiger tat nun nicht mehr als gegen lethargisch wirkende „Wölfe“ nötig war. Im Klartext hieß das, man beschränkte sich auf Mittelfeldgeplänkel. Dabei lud der VfL die Münchner regelrecht ein, die Vorentscheidung zu erzielen. Gute 20 Minuten vor Spielende lockerte Wolfsburg zunehmend die Defensive, startete seinerseits harmlose Angriffsversuche. Damit taten sich große Räume für die Angreifer des FCB auf. Die resultierenden Chancen aber wurden reihenweise und leichtfertig vergeben. So schafften es weder Makaay (65.), Jeremies (69.), Zé Roberto (70.) noch Schweinsteiger (74.), aus aussichtsreicher Position einzunetzen. Letzterer machte es nur zwei Minuten später besser. Sagnol eroberte nach einem fatalen Querpass von Weiser noch in der eigenen Hälfte den Ball und sprintete bis zum gegnerischen Strafraum. Dort legte er quer auf Schweinsteiger, der noch einen Haken schlug um anschließend ins rechte Eck zu zielen. Das 2:0 bedeutete gleichzeitig die Entscheidung. Nach einer über weite Strecken sehr mäßigen Partie holt Bayern hochverdient alle drei Punkte. Bei konsequenterer Spielweise hätte dieser Sieg sogar noch höher ausfallen können. Wolfsburg blieb bis auf 15 Minuten Mitte der ersten Hälfte alles schuldig und ist nun seit acht Auswärtsspielen ohne Sieg bei nur einem Punkt.

28.02.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (2,5) - 
Sagnol (2,5)    
Kuffour (4) , 
R. Kovac (3,5) , 
Salihamidzic (4) - 
Demichelis (4,5)        
Schweinsteiger (2)    
Ballack (3) - 
Zé Roberto (3,5)    
Pizarro (4,5)    
Makaay (2)    

Einwechslungen:
46. Jeremies (4)     für Demichelis
68. R. Santa Cruz für Pizarro
84. Trochowski für Zé Roberto

Trainer:
Hitzfeld
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Ramovic (2,5) - 
Rytter (4)    
Biliskov (4,5)    
Schnoor (5) , 
Weiser (5)    
Karhan (3,5) , 
Thiam (4,5)    
d'Alessandro (2) , 
M. Petrov (5) - 
Klimowicz (4) , 
Topic (4)    

Einwechslungen:
86. Menseguez für Weiser
89. Sarpei für Thiam

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Makaay (11., Rechtsschuss, Zé Roberto)
2:0
Schweinsteiger (76., Rechtsschuss, Sagnol)
Gelbe Karten
Bayern:
Sagnol
(3. Gelbe Karte)
,
Demichelis
(5., gesperrt)
,
Jeremies
(1.)
Wolfsburg:
Rytter
(3. Gelbe Karte)
,
Topic
(2.)
,
Biliskov
(7.)

Spielinfo

Anstoß:
28.02.2004 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
32000
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
11:3
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 4
hätte Zé Roberto gleich bei zwei Fouls (6. an Karhan; 36. an D'Alessandro) die Gelbe Karte zeigen müssen, viel zu großzügig bei der Interpretation seines Ermessensspielraums, als Zé Roberto vor dem 1:0 den Freistoß fern vom Tatort ausführte.
Spieler des Spiels:
Roy Makaay
Erzielte dank feiner Schusstechnik platziert und wuchtig die Führung, brachte sich auch ins Spiel und in die Defensive ein.
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