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Bor. Mönchengladbach

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SC Freiburg

 
Bor. Mönchengladbach

2:2 (0:1)

SC Freiburg
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Bor. Mönchengladbach
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.












21. Spieltag, Bor. M'gladbach - SC Freiburg 2:2 (0:1)

Joker Maric trifft

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Nach dem 1:1-Remis in Stuttgart musste Gladbachs Coach Holger Fach auf den verletzten Ruben (Schulter ausgekugelt) und den Gelb-Rot-gesperrten Gaede verzichten. Kluge und Kolkka rückten nach. SC-Trainer Volker Finke zog nach der 2:3-Niederlage gegen Berlin personelle Konsequenzen und stellte sein Team auf vier Positionen um: Schumann und Hermel verdrängten Müller und Willi in der Defensive, Tskitishvili stand für Bajramovic auf dem Rasen. Coulibaly, vom Afrika-Cup zurück, bekam den Vorzug vor Iashvili.


Der 21. Spieltag im Überblick


Die auswärtsschwachen Freiburger überließen den Gladbachern von Beginn an das Mittelfeld. Der SC wollte mit einer dichtgestaffelten Abwehr den Angriffsbemühungen der Borussia entgegenwirken. Dies ging auf, die Gladbacher konnten aus der Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Die Offensivaktionen mündeten meist wegen mangelnden Anspielstationen im Fehlpass. Erst in der 16. Minute konnte sich die Borussia eine gute Möglichkeit herausspielen, als van Lent ein Korzynietz-Hereingabe per Kopf knapp neben das Tor setzte. Freiburg machte es auf der Gegenseite besser: Riether flankte in den Strafraum zu Cairo, dessen Gegenspieler Korzynietz zu weit weg stand. Der Holländer verwandelte abgebrüht aus sieben Metern. Die Borussia war nur einige Minuten geschockt, verkrampfte aber nicht, und wurde zunehmend bissiger. Immer wieder wussten sich die Freiburger nur mit Fouls zu behelfen und Korzynietz schlug ein ums andere Mal gefährliche Freistöße vor das Freiburger Tor, doch u. a. Sverkos konnte eine solche Hereingabe nicht verwerten (30.). Mönchengladbach steigerte den Druck, doch es fehlte stets die nötige Cleverness und das letzte Quäntchen Durchschlagskraft, um das Freiburger Abwehrbollwerk zu knacken. Die Breisgauer wurden mit zunehmender Spieldauer sicher, Gladbach hingegen verzweifelter, die Gemüter erhitzten sich. Es entstand ein Kampfspiel mit wenig spielerischen Akzenten. Der SC schaffte es, bis zur Halbzeit den Vorsprung zu retten.

Im zweiten Durchgang kam es für die Gastgeber noch schlimmer, denn der SC machte mit seiner zweiten guten Möglichkeit auch das zweite Tor: Coulibaly passte zu Sanou, der auf den durchstartenden Berner weiterleitete. Der SC-Defensivakteur rannte auf Stiel zu und schoss in das kurze Eck zum 2:0 ein (50.). Gladbachs Coach Holger Fach reagierte und brachte mit Hausweiler und Maric zwei neue Kräfte. Der letztgenannte brachte die Wende, denn in seiner ersten Aktion wurde der Kroate von Diarra zu Fall gebracht. Den anschließenden Foulelfmeter trat Maric selbst und verwandelte eiskalt (57.). Die "Fohlen" blieben dran und machten nur eine Minute später den Ausgleich: Kolkka befreite sich von Gegenspieler Cairo und bekam das Leder. Der Finne nahm den Ball direkt aus 15 Metern und traf ins untere linke Toreck, Golz streckte sich vergeblich. Nach dieser turbulenten Phase waren es weiterhin die Gladbacher, die den Ton angaben. Freiburg versuchte nach dem Ausgleich wieder Ruhe ins Spiel zu bringen, sich neu zu sortieren. Das gelang der Finke-Truppe auch, die wieder auf die taktischen Stärken aus dem ersten Durchgang zurückgriff. Die Fach-Elf startete die Schlussoffensive und versuchte, mit hohen Bällen in den Strafraum oder Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Der stellte sich aber nicht mehr ein, da der Sportclub mit Glück und Geschick verteidigte und das Unentschieden über die Zeit rettete.

Fach bewies mit der Maric-Einwechslung ein goldenes Händchen. Der Kroate leitete die Wende ein und der Zwei-Tore-Rückstand wurde innerhalb von 90 Sekunden wett gemacht. Anschließend bäumten sich die "Fohlen" nochmal auf, doch es reichte gegen stark kämpfende Freiburger nicht mehr. Der SC stand in der Defensive phasenweise sehr diszipliniert und holte sich verdient einen Punkt.

19.02.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Stiel (5) - 
Korzynietz (4)    
Asanin (3,5) , 
Strasser (5)    
Carnell (5) - 
Kluge (4) - 
Ulich (3,5) , 
Kolkka (4)    
Broich (2)    
van Lent (4)    
Sverkos (3,5)    

Einwechslungen:
56. Hausweiler (3,5)     für Strasser
56. T. Maric (2,5)     für van Lent
83. Podszus für Sverkos

Trainer:
Fach
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Schumann (4) , 
B. Diarra (3,5) - 
Hermel (4) - 
Riether (3) , 
Tskitishvili (4,5) , 
Berner (3,5)        
Antar (5)        
Cairo (4)            
Coulibaly (4) - 
W. Sanou (4)    

Einwechslungen:
66. Bajramovic für Antar
81. Tanko für W. Sanou
83. Müller für Cairo

Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Cairo (20., Rechtsschuss, Riether)
0:2
Berner (50., Linksschuss, W. Sanou)
1:2
T. Maric (56., Foulelfmeter, Rechtsschuss, T. Maric)
2:2
Kolkka (59., Rechtsschuss, Ulich)
Gelbe Karten
Gladbach:
Broich
(2. Gelbe Karte)
,
Korzynietz
(4.)
,
Hausweiler
(1.)
Freiburg:
Berner
(2. Gelbe Karte)
,
Antar
(1.)
,
Cairo
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
21.02.2004 15:30 Uhr
Stadion:
Bökelbergstadion, Mönchengladbach
Zuschauer:
28400
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
4:1
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 4
hätte den verwarnten Antar per Ampelkarte (33.) des Feldes verweisen müssen, fehlerhafte Abseitsentscheidungen, zeigte sich zu großzügig bei persönlichen Strafen, hätte Riether (22.) und Schumann (76.) verwarnen müssen.
Spieler des Spiels:
Thomas Broich
Lauf- und zweikampfstark, trieb sein Team immer wieder an, mit Mut zu riskanten und überraschenden Zuspielen.
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