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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


HAMBURGER SV
VFL BOCHUM
15.
30.
45.



60.
75.
90.







16. Spieltag, Hamburger SV - VfL Bochum 1:1 (0:0)

HSV schnappt sich selbst drei Punkte weg

Beide Teams gingen in diese Neuauflage des DFB-Pokal-Spiels vom Dienstag ( 0:1 ) mit geringfügig veränderten Teams. Bei den Hamburgern rückte Benjamin für Wicky in die Anfangsformation. Statt des verletzten Romeo durfte Christensen beginnen. VfL-Coach Peter Neururer stellte nur auf einer Position um: Tapalovic konnte nach seiner Schulterverletzung im Pokal nicht eingesetzt werden, Gudjonsson erhielt eine Chance im Mittelfeld.


Das Spiel im Live-Ticker Der 16. Spieltag im Überblick


In den ersten 15 Minuten fanden beide Mannschaften jeweils eine Möglichkeit nach einer Standardsituation vor. Die erste konnten die Hamburger nicht verwerten: Cardoso brachte einen seiner gefährlichen langen Freistöße auf den zweiten Pfosten, wo Maltritz und Benjamin verpassten (9.). Zwei Minuten später eine ähnliche Situation auf der Gegenseite, wo es der VfL aber im Abschluss auch nicht besser machte. Wosz suchte mit einem hohen Ball den im Strafraum postierten Fahrenhorst. Der 25-Jährige legte per Kopf auf Meichelbeck, der mutterseelenallein vor Pickenhagen stand, dem Keeper den Ball aber auf die Brust knallte.

Der VfL Bochum begann diese Partie defensiv ausgerichtet und ließ den Hamburgern im eigenen Stadion viel Platz. Nach der Balleroberung wurde sofort versucht schnelle Konter einzuleiten, die aber meistens vor dem HSV-Strafraum steckenblieben. Die Spielanlage der Gäste wurde nach Darius Woszs verletzungsbedingter Auswechslung noch einen Tick vorsichtiger. Die Elf von Kurt Jara versuchte, über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Viel lief über die linke Seite, wo sich Benjamin immer wieder gut in den Angriff einschaltete. Auch auf rechts bot sich Mahdavikia häufig an.

Hamburg erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit. Die Hanseaten schnürten die Mannschaft aus dem Ruhrpott in deren eigener Spielhälfte ein. Viel mehr richteten die Gastgeber aber auch nicht aus. Bochum hatte wenig Mühe die Flanken und Zuspiele in den Strafraum zu klären, auch weil die Angriffe von Cardoso & Co. zu ideenlos nach vorne getragen wurden. Offensiv waren die Blau-Weißen fast gar nicht vorhanden. Die Spitzen Christiansen und Hashemian wurden im Regen stehen gelassen.

Gegen Ende der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer Hamburgs beste Gelegenheit in den ersten 45 Minuten: Mahdavikia spielte einen Freistoß hoch auf Cardoso. Die auf eine Abseitsentscheidung hoffenden Bochumer ließen den Argentinier unbeaufsichtigt, doch der Regisseur scheiterte aus halbrechter Position an Vander, der den Fuß noch ausfahren konnte. Den Abschluss eines durchschnittlichen ersten Durchgangs bildete eine turbulente Szene im Bochumer Strafraum. Mahdavikia fiel, Schiedsrichter Albrecht pfiff und Barbarez traf ins Tor. Die Spieler gerieten aneinander, Albrecht löste das "Rudel" mit zwei Gelben Karten und einem Freistoß für Bochum auf. Torlos traten die Teams den Gang in die Kabine an.

Hamburg begann die zweite Halbzeit druckvoll. Maltritz mit einem Flachschuss (48.) und Mahdavikia per Kopf (50.) kamen zu ersten Gelegenheiten. Das verstärkte Engagement der Hanseaten machte sich in der 56. Minute bezahlt. Meichelbeck wurde vor dem eigenen Strafraum von Mahdavikia und Cardoso bedrängt und vertändelte. Barbarez schaltete schnell, zog auf Vander und schob in die linke lange Ecke zum 1:0 ein.

Weiterhin nach vorne agierend schwächte sich der HSV zwölf Minuten später selbst. Nach einer Abseits-Entscheidung hatte Barbarez ein paar unschöne Worte für den Linienrichter übrig und musste mit der Gelb-Roten Karte im Gepäck vom Platz. In Überzahl hatte Bochum in der Folge etwas mehr vom Spiel, von Angriffswirbel ob des Rückstands war aber bei der Neururer-Elf nichts zu sehen. Im Gegenteil: Der HSV wirkte bei seinen Kontern gefährlicher als Bochum in Überzahl.

Dennoch kassierten die Hamburger in der Schlussminute noch den Ausgleich. Ein langer Ball Coldings in den Strafraum, Graulund konnte das Leder unbedrängt annehmen, Hollerbach reklamierte vergeblich auf Handspiel und der Däne schoss aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

Wieder einmal gab der Hamburger SV schon sicher geglaubte drei Punkte in der Schlussminute noch ab. Die Hausherren bestimmten über weite Strecken diese Bundesligabegegnung. Der VfL Bochum wirkte in der Offensive mehr als harmlos und konnte auch nach der Kritik von Barbarez am Linienrichter und dem damit verbundenen Ausschluss nicht entscheidend zusetzen. Mehr als glücklich kam die Neururer-Elf noch zum Ausgleich.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Pieckenhagen (3) - 
Fukal (3)    
Hertzsch (4)    
Ujfalusi (3) , 
Hollerbach (3,5) - 
Maltritz (3,5) , 
Benjamin (3) - 
Cardoso (2,5)    
Mahdavikia (4) - 
Barbarez (4)        
K. Christensen (4,5)    

Einwechslungen:
74. C. Rahn für Cardoso
84. Antar für K. Christensen

Trainer:
Jara
VfL Bochum
Aufstellung:
Vander (2,5) - 
Colding (3) , 
Kalla (3)    
Fahrenhorst (3,5) , 
Meichelbeck (4,5) - 
T. Gudjonsson (4)    
Schindzielorz (4)    
Wosz    
Freier (4) , 
Christiansen (4) - 

Einwechslungen:
21. Bemben (3,5) für Wosz
65. Graulund (2,5)     für T. Gudjonsson
82. Vriesde für Schindzielorz

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Barbarez (56., Linksschuss)
1:1
Graulund (90. + 1, Rechtsschuss, Colding)
Gelb-Rote Karten
HSV:
Barbarez
(68.)
Bochum:
-
Gelbe Karten
HSV:
Fukal
(4. Gelbe Karte)
,
Hertzsch
(1.)
Bochum:
Kalla
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2002 17:30 Uhr
Stadion:
AOL Arena, Hamburg
Zuschauer:
39028
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 3,5
insgesamt nicht konsequent. Die Entscheidung, Mahdavikias Einsteigen gegen Kalla im Strafraum als Foul zu werten, war hart, aber vertretbar (45.). Hätte Christensens Einsteigen gegen Schindzielorz (29.) ahnden müssen.
Spieler des Spiels:
Rodolfo Esteban Cardoso
Der Argentinier zeigte sich wieder stark formverbessert. Initiierte bis zu seinem Ausscheiden die meisten HSV-Angriffe.

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