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1860 München

 - 

Arminia Bielefeld

 

3:1 (3:1)

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1860 München
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.








11. Spieltag, 1860 München - Arminia Bielefeld 3:1 (3:1)

Wieder zwei Lauth-Treffer im Olympiastadion

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Der TSV 1860 München ging mit der gleichen Aufstellung in dieses Bundesligaspiel wie schon am vergangenen Samstag bei Borussia Mönchengladbach (1:0) . Peter Pacult vertraute wieder seinem Sturmduo Lauth/Schroth, das in den letzten beiden Spielen vier Mal traf. Den verletzten Pürk (Rückenprobleme) vertrat abermals Hoffmann in der Viererkette.

Arminia Bielefelds Coach Benno Möhlmann musste die siegreiche Elf der Vorwoche ( 2:1 über den Hamburger SV ) auf einer Position verändern. Brinkmann stand aufgrund einer Wadenverletzung nicht zur Verfügung. Diabang, zweifacher Torschütze gegen den HSV, rückte in die Startformation.


Das Spiel im Live-Ticker Der 11. Spieltag im Überblick


1860 München gab zu Beginn den Ton an. Die "Löwen" attackierten früh und hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Bei einer Ecke von Häßler kam Costa vor Dabrowski zum Kopfball, setzte diesen aber über das Tor (6.). Bielefeld stand sehr defensiv und erwartete die Gastgeber an der Mittellinie. Den ersten Warnschuss gab Dammeier ab, der nach einer Ecke von Vata aber deutlich das Tor verfehlte (13.).

In der 14. Minute setzten die Heimischen ihre Feldüberlegenheit in das Führungstor um. Lauth suchte an der rechten Außenbahn Schroth und fand seinen Sturmpartner mit einer Flanke. Der legte per Kopf in die Mitte, und der heranstürmende Suker schoss aus fünf Metern ein. Doch die Freude währte nur kurz auf Seiten der Pacult-Elf. Denn mit der ersten Aktion nach dem Anstoß gelang der Arminia der Ausgleich. Kauf umspielte vor dem Strafraum Votava und bediente Wichniarek ideal. Dieser stand alleine vor Jentzsch und zog mit rechts in die lange Ecke ab (15.).

Die Gastgeber ließen sich aber nicht beirrren und spielten weiter nach vorne. Die Elf von Benno Möhlmann verlegte sich auf Konter, welche vorerst auch Gefährlichkeit besaßen. Diabang mit einem Kopfball (22.) und alleine vor Simon Jentzsch (26.) ließ aber beide Möglichkeiten aus. Anders das Heimteam: Die erste Großchance nach dem Ausgleich brachte gleich die erneute Führung. Cerny ging auf rechts, tanzte Albayrak aus und zog in den Strafraum. Von der Fünfmeterbegrenzung bediente er Lauth mit einer flachen Hereingabe und dieser drückte aus drei Metern ein (30.).

Bielefeld schien in der Folge die Partie in den Griff zu bekommen. 1860 attackierte im gegnerischen Strafraum nicht mehr so konsequent wie noch in der ersten halben Stunde. Gerade in dieser Phase fingen sich die Gäste aber ihren dritten Treffer ein. Bielefeld im Vorwärtsgang verlor den Ball am gegnerischen Strafraum und dann ging es bei den "60ern" schnell: Schroth stürmte auf rechts die Linie entlang, passte dem mitlaufenden Lauth in den Lauf und der Youngster spitzelte das Leder am herausstürzenden Hain zur Zwei-Tore-Führung vorbei (39.).

Die letzte gute Möglichkeit, in einer an Torchancen reichen ersten Halbzeit war der Möhlmann-Elf vorbehalten. Wichniarek dribbelte gegen Cerny an der linken Strafraumseite und versuchte es mit einem Schlenzer. Doch das Spielgerät streifte nur den rechten Pfosten und landete im Toraus (41.).

Der TSV ging verdient in Führung liegend in die Kabine. Peter Pacults Mannen hatten mehr Spieltanteile und nutzten ihre Chancen konsequent. Arminia Bielefelds Konter besaßen, vor allem durch Wichniarek, immer Gefährlichkeit, konnten aber nur ein Mal genutzt werden.

Häßler & Co. schlossen zu Beginn des zweiten Durchganges direkt an die starken ersten 45 Minuten an. Bielefeld kam bis zur 55. Minute fast nicht aus der eigenen Spielhälfte. Schroth vergab das 4:1: Eine Cerny-Flanke setzte der 27-Jährige per Kopf um Zentimeter neben das Gehäuse (53.).

Mit dem 3:1 im Rücken taten die Münchener in der Folge weniger für das Spiel. Das Forechecking wurde vernachlässigt und Bielefeld kam auf. Der auffällige Wichniarek hätte zwei Mal für den Anschlusstreffer sorgen können. Erst scheiterte er mit einem Schuss aus 18 Metern knapp (67.). Eine Minute später stand der Pole nach einem Zuspiel von Dabrowski vor Jentzsch. Der Keeper bewahrte sein Team mit einer starken Parade aber vor dem Gegentor.

Die letzten zwanzig Minuten der Begegnung verliefen ohne große Höhepunkte. Die "60er" gaben sich mit dem 3:1 zufrieden, Bielefeld konnte sich keine Chancen zum Anschlusstreffer mehr erspielen.

Ein verdienter Heimsieg für den TSV 1860. In einer flotten und sehenswerten ersten Halbzeit legten die "Löwen" den Grundstein für den Erfolg. Benjamin Lauth stellte, wie schon beim 3:0 über Schalke 04, abermals seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Bielefeld hatte nach dem Ausgleich durch Diabang zwei Möglichkeiten auf die Führung, danach ging wenig zusammen. Nach zwei vergebenen Chancen von Wichniarek in der zweiten Halbzeit (67., 68.) hatte das Aufbäumen der Möhlmann-Elf ein Ende.

01.11.02
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Jentzsch (2) - 
Cerny (3,5) , 
T. Votava (4) , 
T. Hoffmann (3) - 
Borimirov (3) , 
R. Meyer (3,5) - 
Häßler (2,5)    
Suker (3,5)            
Lauth (2)            
Schroth (2,5)

Einwechslungen:
54. Kurz (3,5) für Suker
70. Max für Lauth
89. Weissenberger für Häßler

Trainer:
Pacult
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
M. Hain (3,5) - 
Reinhardt (4,5) , 
Hansén (5) - 
Bogusz (4) , 
Albayrak (5)        
Dabrowski (4) - 
Kauf (2,5) , 
Dammeier (3,5)    
Vata (3) - 
Wichniarek (2,5)    
Diabang (4)    

Einwechslungen:
65. D.-R. Cha für Dammeier
78. Porcello für Diabang
78. Bogdanovic für Albayrak

Trainer:
Möhlmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Suker (14., Linksschuss, Schroth)
1:1
Wichniarek (15., Rechtsschuss, Kauf)
2:1
Lauth (30., Rechtsschuss, Cerny)
3:1
Lauth (38., Rechtsschuss, Schroth)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Suker
(2. Gelbe Karte)
Bielefeld:
Albayrak
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
02.11.2002 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
22500
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
2:3
Schiedsrichter:
Uwe Kemmling (Kleinburgwedel)   Note 2,5
etwas kleinliche Spielleitung, aber ohne größere Fehler.
Spieler des Spiels:
Benjamin Lauth
Zwei Tore erzielt, auch das erste entsprang seinem Pass auf Schroth - er hat das Spiel entschieden.
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