Personal: Nach dem 0:0 in Stuttgart kehrten bei Werder Banovic und Klasnic in die Startelf zurück. Skripnik und Lisztes mussten weichen. 1860-Trainer Werner Lorant hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:1 gegen den HSV drei Mal geändert. Für Max, Wiesinger und Dheedene standen Schroth, Tapalovic und der wieder genesene Mykland im Team.
Das Spiel im Live-Ticker Der 4. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Werder-Coach Thomas Schaaf setzte wie gegen Cottbus auf totales Risiko. Die Innenverteidiger Baumann und Verlaat spielten ohne Absicherung gegen die Münchner Stürmer Schroth und Agostino. Fabian Ernst sollte je nach Bedarf die Deckung zu einem Dreier-Verbund ausbauen. Dieter Eilts war auf 1860-Spielmacher Thomas Häßler angesetzt. Die Gäste agierten im beste Sinne konservativ: Abwehrchef Riseth rückte nur selten vor die Deckung, Pfuderer (gegen Klasnic) und Hoffmann (gegen Ailton) übten sich in klassischer Manndeckung.
Analyse: Die Bremer Überzahl im Mittelfeld führte zu einer Feldüberlegenheit der Hausherren, denen allerdings jegliche Durchschlagskraft fehlte. Ideenlose Spieleröffnung und mangelhafte Abstimmung kennzeichneten Werders klägliche Offensivbemühungen. Auch dann, als zur Pause Lisztes als dritter "Spielmacher" neben Herzog und Banovic gekommen war, Silva ins Sturmzentrum rückte und Klasnic die linke Seite besetzte. Die wohl geordnete Münchner Defensive wurde kaum vor Probleme gestellt. Auf der Gegenseite herrschte bei nahezu jedem Angriff Konfusion.
Fazit: Ein verdienter Sieg für die "Löwen", die die konzeptlosen Bremer souverän in Schach hielten. Selbst nach der Roten Karte gegen Agostino geriet 1860 nicht mehr in Gefahr.
Von Thiemo Müller
| Werder Bremen |
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| 1860 München |
![]() Aufstellung: Jentzsch (3) - Pfuderer (2,5) , Riseth (3,5) , T. Hoffmann (3,5) - Mykland (3,5) , F. Tapalovic (3,5) - Borimirov (2) , Weissenberger (2,5) - Häßler (3) - Trainer:
Lorant |
Rote Karten |
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Gelbe Karten |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Schiedsrichter Aust schickt 1860-Trainer Lorant wegen mehrmaligen Verlassens der Coaching-Zone auf die Tribüne (63.).
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