Personal: Gleich fünf Neue liefen beim VfL gegenüber dem 0:4 in Dortmund auf: Rische, Habryka, Rau, Greiner und Munteanu kamen in die Mannschaft, dafür mussten Kühbauer, Plassnegger, Biliskov und Petrov auf die Bank, Schnoor fehlte (Adduktorenverletzung). Beim SC flog lediglich But aus der Elf, die zuvor 1:3 gegen Hertha BSC verloren hatte. Für ihn spielte Sellimi.
Das Spiel im Live-Ticker Der 4. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Es gab eine Rückkehr zum 3-5-2 beim VfL, in dessen Abwehr Petkovic den freien Mann spielte, während Kryger (gegen Sellimi) und Greiner (gegen Iaschwili) die Deckungsaufgaben übernahmen. Auf einer Linie davor, zwischen den Außen, spielten die beiden zentralen Defensivleute Habryka und Akonnor (direkt gegen Coulibaly und Tanko). Der Sportclub lief in gewohnter Grundformation auf, wenn auch mit leichten Nuancen: Zu den Verteidigern Müller und Diarra gesellte sich links oft tief postiert Kobiaschwili, während sich Kehl diesmal fast durchweg vor Munteanu- Beschatter Zeyer bewegte.
Analyse: Freiburg stellte eine Stunde das Team mit den besseren, flüssigeren Kombinationen. Dank Kehls ständiger Präsenz im Mittelfeld gelang ein Überzahlspiel in der Zentrale, wo Coulibaly und mit Abstrichen Tanko stark begannen. Folge: Mehr Anteile, zudem ein Plus in den Zweikämpfen. Allerdings fiel das 0:1 in eine Phase, in der sich der nervöse VfL etwas konsolidiert hatte. Zuvor bot dieser ein erschreckendes Bild: Fehlende Durchsetzungskraft im Sturm, dazu Probleme auf den Außen (Karhan indisponiert, Rau gegen den dynamischen Willi defensiv überfordert). So geriet die Abwehr wiederholt unter Druck. Der SC verstand es mit der Führung im Rücken nicht, gegen die später stürmisch, aber ohne Strategie anlaufenden Wölfe das Spiel zu entscheiden. Auch Ramdane brachte keine Belebung, die nötigen Konter blieben aus.
Fazit: In einem mäßigen Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, egalisierte der VfL Wolfsburg lediglich mit Einsatz die spielerischen Vorteile der Freiburger.
Von Michael Richter
| VfL Wolfsburg |
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| SC Freiburg |

