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Borussia Dortmund

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Werder Bremen

 
Borussia Dortmund

2:1 (1:1)

Werder Bremen
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Borussia Dortmund
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









34. Spieltag, Bor. Dortmund - Werder Bremen 2:1 (1:1)

Sammers Glücksgriff mit Ewerthon

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Personal: Im Vergleich zum 4:3 beim HSV fehlte der gesperrte Wörns in Dortmunds Anfangself, dafür stand Dede erstmals nach Meniskus-Operation wieder im Team. Zwei Änderungen bei Werder nach dem 3:2 über St. Pauli: Statt Wehlage und des angeschlagenen Bode begannen Tjikuzu und Stalteri.


Das Spiel im Live-Ticker Der 34. Spieltag im Überblick


Taktik: Werder-Trainer Schaaf hatte Ailton als einzige Spitze aufgeboten, Pendant Sammer reagierte risikofreudig: Metzelder spielte als einziger Innenverteidiger ohne Absicherung gegen den schnellen Brasilianer. "Safety first" die Devise der Hanseaten: Stalteri fungierte als Sonderbewacher gegen Rosicky, der aus seiner zentralen Position immer wieder auf die rechte Angriffsseite rochierte. Bremens Dreier-Abwehrkette mit Baumann (gegen Amoroso), Verlaat und Krstajic (gegen Koller) wurde durch Skripnik und Tjikuzu regelmäßig zur Vierer- oder gar Fünferreihe erweitert, um die Flügel-Vorstöße von Addo und Dede zu stoppen.

Spielverlauf: Dortmund übernahm gleich die Initiative, wäre bei Amorosos Latten-Freistoß beinahe früh belohnt worden (10.). Ein Abstimmungsproblem in der BVB-Deckung ermöglichte dann Stalteri das 0:1. Obschon Werder mit einer massierten Defensive und ansehnlichem Konterspiel überzeugte, ergaben sich gute Gelegenheiten speziell für Ricken und Amoroso. Der starke Rost verhinderte den Ausgleich. Die Vorentscheidung hatte Ailton frei vor Lehmann auf dem Fuß (37.). Im zweiten Abschnitt wurde Dortmunds Dominanz immer größer, die Führung lag, etwa bei Addos Innenpfosten-Treffer (59.), in der Luft. Werders einzige Chance nach der Pause hatte indes kurze Schock- Wirkung: Tjikuzu scheiterte an der Latte (71.). Nach dem 2:1 des gerade eingewechselten Ewerthon und Krstajics Platzverweis geriet der Titel allerdings nicht mehr in Gefahr.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Borussen, die trotz frühen Rückschlags immensen Druck entfalteten und den Erfolg förmlich erzwangen.

Von Thomas Hennecke, Jan Lustig und Thiemo Müller

05.05.02
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Lehmann (3) - 
Metzelder (3,5) - 
S. Reuter (3) , 
Heinrich (4,5)    
Kehl (2) , 
Dede (2) - 
Ricken (3)        
Rosicky (2,5) - 
O. Addo (3,5) - 
Koller (2,5)    
Amoroso (2,5)    

Einwechslungen:
73. Ewerthon (2)     für Heinrich
78. Kohler für Ricken
90. Stevic für Amoroso

Trainer:
Sammer
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (2) - 
Baumann (3,5) , 
Verlaat (3,5)    
Krstajic (2)    
Skripnik (3)    
Stalteri (3)    
Tjikuzu (5) , 
F. Ernst (3,5) - 
Frings (3,5) , 
Lisztes (2)    
Ailton (3,5)

Einwechslungen:
89. Bode für Lisztes

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stalteri (17., Rechtsschuss, Ailton)
1:1
Koller (41., Rechtsschuss, Amoroso)
2:1
Ewerthon (74., Rechtsschuss, Dede)
Gelb-Rote Karten
Dortmund:
-
Bremen:
Krstajic
(77.)

Gelbe Karten
Dortmund:
Ricken
(7. Gelbe Karte)
Bremen:
Skripnik
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Verlaat
(9.)

Spielinfo

Anstoß:
04.05.2002 15:30 Uhr
Stadion:
Westfalenstadion, Dortmund
Zuschauer:
68600 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Edgar Steinborn (Sinzig)   Note 2,5
weitgehend souveräner Auftritt, konsequente Linie, lag bei den meisten strittigen Entscheidungen richtig, vor allem beim Dortmunder Siegtor, dem keine Abseitsstellung von Koller vorausging
Spieler des Spiels:
Dede
Drehte vor allem in der zweiten Halbzeit auf. Seine Vorarbeit zum 2:1 führte zur Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft.
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