Personal: Bei Werder mussten nach dem 2:1 in Leverkusen Borowski und überraschend Stalteri auf die Bank. Dafür standen Wehlage und der genesene Bode in der Startelf. St. Pauli mit vier Änderungen im Vergleich zum 0:4 gegen den HSV: Für Inceman (gesperrt), Scheinhardt, Held (beide verletzt) und Bürger (Bank) rückten Amadou, Marcao, Gibbs sowie erstmals Alexander Meier in die Anfangsformation.
Das Spiel im Live-Ticker Der 33. Spieltag im Überblick
Taktik: Bremens Trainer Schaaf warf sein erfolgreiches Angriffssystem der Vorwochen um, setzte nach Bodes Rückkehr wieder auf zwei Spitzen. Dahinter nahm Frings erneut eine ausgesprochen offensive Position ein. Ernst spielte den Abfangjäger vor der Abwehr, hatte sich meist mit Meggle auseinander zu setzen. St. Pauli präsentierte sich erstmals mit einer Vierer-Abwehrkette, wobei sich Amadou als Rechtsverteidiger speziell um Bode kümmern sollte. Davor standen Kolinger (gegen Lisztes) und Trulsen (gegen Frings) als "Abräumer".
Spielverlauf: Die favorisierten Hausherren wurden eiskalt erwischt. Rahn und Meggle gelang mit zwei Sonntagsschüssen früh das 0:2. Danach agierte Bremen bis zur Pause weitestgehend ideenlos gegen eine massierte Gäste-Abwehr. Lisztes traf per Fernschuss zumindest den Pfosten (28.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Werder deutlich die Schlagzahl und fand darüber hinaus auch spielerisch zu einer besseren Linie. Nach den schnellen Treffern zum Ausgleich war der Ausgang vorgezeichnet. St. Pauli hatte spielerisch praktisch nichts entgegenzusetzen, konnte sich nur um Schadensbegrenzung bemühen. Die nötige Entlastung fehlte fast völlig.
Fazit: Werders Sieg war die verdiente Konsequenz der totalen Überlegenheit in der zweiten Halbzeit. St. Paulis fußballerische Mittel ließen ein echtes Mithalten nicht zu.
Von Thiemo Müller
| Werder Bremen |
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| FC St. Pauli |
Gelb-Rote Karten |
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Gelbe Karten |

