Personal: Beim FC begannen im Vergleich zum 1:2 in Dortmund Sichone (nach Gelb-Sperre) und Baranek für Keller und Scherz. Beim SC spielte gegenüber dem 3:1 gegen Kaiserslautern Ramdane an Stelle des verletzten Iaschwili.
Das Spiel im Live-Ticker Der 33. Spieltag im Überblick
Taktik: Kölns Libero Cichon agierte auf einer Höhe mit seinen Deckern, von denen sich Song meist um Sellimi und Sichone um Ramdane kümmerte. Springer agierte auf der linken Bahn als hängender Außenstürmer. Köln versuchte den Freiburger Spielaufbau früh zu stören und dann über die Flügel zum Erfolg zu kommen.
Freiburg verteidigte, wie gewohnt, ohne Absicherung im Raum. Willi sah sich von Springer arg in die Defensive gedrängt. Hermel nahm zumeist Lottner auf. Der SC, der sich extrem zur Ballseite verschob, setzte auf Kombinations- und Kurzpassspiel. Köln begann elanvoll und stieß immer wieder über die Außenpositionen, anfangs besonders über den sehr aktiven Springer, nach vorne. Allerdings fehlte die Präzision, um sich mehrere klare Chancen zu erarbeiten. Freiburg hingegen präsentierte sich viel zu passiv und enttäuschte spielerisch total, hätte aber trotzdem durch Müller (19., Lattenkopfball nach Ecke) in Führung gehen können. Der Kölner Treffer durch Cullmann, den Sellimi bei Lottners Eckstoß gewähren ließ, war wegen der deutlich engagierteren Vorstellung hoch verdient.
Nach dem Seitenwechsel drehte sich die Partie. Freiburg, nun viel lauffreudiger und zweikampfstärker, unterband den Kölner Spielaufbau schon tief in der FC-Hälfte und erspielte sich einige Chancen. Köln reagierte nur noch, verlor seine spielerische Linie, brachte keine längeren Ballpassagen mehr zustande. Entlastungsangriffe waren Mangelware. In der Schlussphase fehlte Freiburg die Durchschlagskraft.
Fazit: Aufgrund der Steigerung nach dem Seitenwechsel hätte sich der SC ein Remis verdient gehabt.
Von Jean-Julien Beer, Thomas Roth und Stephan von Nocks
| 1. FC Köln |
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| SC Freiburg |

