Personal: Ponte (nach Verletzung) und Munteanu (nach Gelb-Sperre) kehrten in die VfL-Mannschaft zurück, sie ersetzten die verletzungsbedingt fehlenden Akonnor und Petrov. In der Abwehr erhielt Rytter den Vorzug vor Kryger. Nur ein Wechsel dagegen im Rostocker Team: Rydlewicz stand nach einer Gelb- Sperre wieder zur Verfügung, Yasser rückte deshalb von der rechten Außenbahn in die Abwehrreihe, verdrängte dort Lange.
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Taktik: Die Wolfsburger traten zum zweiten Mal hintereinander mit zwei zentralen Stürmern an, ergänzt durch Ponte, der aus dem offensiven Mittelfeld heraus sowohl über rechts als auch über links die Angriffsaktionen ankurbelte. Rostock spielte zunächst in gewohntem System, das allerdings nach dem frühen 0:3-Rückstand verändert wurde. Abwehrspieler Schröder kam für Mittelfeldmann Wibran ins Spiel, um die total überforderte Innenverteidigung (Hill, Jakobsson) zu verstärken.
Spielverlauf: Schon nach sieben Minuten war die Partie entschieden. Während die Rostocker offenbar noch ein Mittagsschläfchen hielten, präsentierte sich der VfL vom Anpfiff an hellwach. Gleich die ersten drei Torchancen wurden genutzt, Klimowicz . und Ponte profitierten jeweils vom äußerst desolaten Auftreten der Hansa-Abwehr. Beim 1:0 patzte Hill eklatant, beim 2:0 und 3:0 ließ sich die komplette Hintermannschaft einschließlich des defensiven Mittelfeldspielers Hirsch düpieren. Insgesamt erwiesen sich alle Rostocker als geistig und körperlich zu unbeweglich, um den einsatzfreudigen Wolfsburgern auch nur annähernd paroli bieten zu können. Glück für Hansa, dass der VfL in der zweiten Halbzeit deutlich zurück schaltete und sich weitgehend darauf beschränkte, den harmlosen Gegner zu kontrollieren.
Fazit: Die eindeutig bessere Mannschaft gewann klar, versäumte es allerdings, gegen völlig indisponierte Rostocker noch mehr Tore zu schießen.
Von Bernd Jankowski, Sebastian Karkos und Michael Richter
| VfL Wolfsburg |
|---|
| Hansa Rostock |

