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Werder Bremen

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FC Schalke 04

 
Werder Bremen

3:0 (1:0)

FC Schalke 04
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Werder Bremen
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









31. Spieltag, Werder Bremen - FC Schalke 04 3:0 (1:0)

"Knappen" auswärts ohne Mumm

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Personal: Auf Bremer Seite fehlten nach dem 2:2 bei Bayern Lisztes (Gelb-Sperre) und der verletzte Bode. Dafür rückten Banovic und Wehlage in die Startelf. Eine Änderung bei Schalke im Vergleich zum 2:0 gegen den HSV: Statt des verletzten Asamoah begann Nemec.


Das Spiel im Live-Ticker Der 31. Spieltag im Überblick


Taktik: Werder-Trainer Schaaf bot mit Ailton nur eine echte Spitze auf, allerdings stießen Banovic (über links) und vor allem Frings (meist über rechts) mit nach vorne durch. Frings entzog sich so geschickt der geplanten Sonderbewachung durch Oude Kamphuis im Mittelfeld, die Schalker Dreierkette wirkte überfordert. Nemec kam kaum nach, die Lücken zu stopfen. Auf der Gegenseite wurde Stalteri als "Schattenmann" für Möller abgestellt. Wehlage und Skripnik sollten auf den Außen die Kreise der offensiven Böhme bzw. Wilmots einengen. Im zweiten Abschnitt setzte Schalke nach Hajtos Einwechslung auf eine Vierer-Abwehrkette, davor blieb Oude Kamphuis als einziger defensiver Mittelfeldmann.

Spielverlauf: Vor der Pause war beim Champions-League-Anwärter von geordnetem Spielaufbau nichts zu sehen. Die Schalker versuchten es stupide mit langen Bällen auf die Spitzen Sand und Mpenza, die aber bei Baumann und Krstajic keinen Stich machten. Sand zeichnete sich immerhin noch durch immense Laufarbeit aus. Die Hausherren gewannen zusehends an Sicherheit, erst Recht durch Baumanns 1:0 nach einer Ecke. Im Mittelfeld, wo Stalteri in der einstigen "Frings-Position" zentral vor der Abwehr glänzte, hatte Werder klar die Oberhand, die flexible Bremer Offensive sorgte zudem für reichlich Verwirrung beim Gegner. Vor allem Ailton bekamen die vergleichsweise schwerfälligen Schalker Verteidiger nie in den Griff.

Fazit: Am auch in der Höhe verdienten Bremer Sieg gibt es nichts zu deuteln. Die ersten 45 Minuten waren gar ein Armutszeugnis für Schalke.

Von Jean-Julien Beer und Thiemo Müller

14.04.02
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Baumann (2,5)    
Verlaat (3,5) , 
Krstajic (3) - 
Stalteri (2) - 
Wehlage (4)    
F. Ernst (2,5)    
Skripnik (4)    
Frings (2,5)    
Banovic (3,5)    
Ailton (2)    

Einwechslungen:
81. Borowski für Banovic
86. Magnin für Skripnik
88. Tjikuzu für Wehlage

Trainer:
Schaaf
FC Schalke 04
Aufstellung:
Reck (4) - 
Waldoch (4) , 
van Kerckhoven (5,5)    
Oude Kamphuis (4,5)    
Nemec (5)    
Wilmots (5)    
Möller (5) , 
Böhme (5) - 
Sand (3,5) , 
Mpenza (4,5)        

Einwechslungen:
46. Hajto (3,5) für Nemec
68. Agali für Mpenza
76. Vermant für Wilmots

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Baumann (24., Kopfball, Ailton)
2:0
Ailton (63., Linksschuss, Banovic)
3:0
Frings (77., Linksschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
F. Ernst
(7. Gelbe Karte)
Schalke:
Oude Kamphuis
(6. Gelbe Karte)
,
van Kerckhoven
(4.)
,
Mpenza
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
13.04.2002 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
35600 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Lutz Wagner (Kriftel)   Note 6
verweigerte Hajtos klarem Treffer die Anerkennung (67.), dazu Werder zwei reguläre Elfmeter (Handspiel Wilmots, 10., Foul Möller an Ernst, 17.), hätte van Kerckhoven nach Foul an Ailton Rot zeigen müssen, insgesamt zu nachlässig
Spieler des Spiels:
Paul Stalteri
Der Allrounder meldete Möller ab und setzte nebenbei aus ungewohnter Rolle in der Zentrale Akzente für den Spielaufbau.
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