Besonderes Vorkommnis: Kemmling verweist Brehme, der eine Schiedsrichterentscheidung beklatscht hatte, auf die Tribüne (70.) Personal: Köln unverändert mit der Erfolgself gegen 1860, Kaiserslautern mit einer Änderung gegenüber dem 3:2 gegen Gladbach: Ratinho spielte anstelle von Riedl im halbrechten Mittelfeld.
Das Spiel im Live-Ticker Der 3. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Beide Teams waren um Offensive bemüht. Weil Köln mit drei Spitzen kam, ergänzte Strasser als zusätzliche Absicherung wie schon gegen Gladbach die Dreier-Deckung zeitweise zu einer Viererkette. Bei den Pfälzern war Lincoln weit nach vorne orientiert. Der Brasilianer sorgte vor der Pause trotz seines "Schattens" Springer für viel Druck. Hilfestellung leistete ihm Landsmann Ratinho, der das Mittelfeld belebte, solange er Puste hatte. Erst die Hereinnahme von Scherz brachte Schwung in die Kölner Angriffsaktionen. Zu Aktivpostenen stiegerten sich zudem Lottner und Baranek. Vor allem aber Springer, als bei Lincoln die Kräfte schwanden.
Analyse: Anfangs war wenig los auf dem Betzenberg. Das änderte sich mit dem Lattenkracher von Lokvenc (26.), der nur eine Minute später Kölns Schlafmützigkeit zur Führung nutzte. Danach hatte die Brehme-Elf ihre stärkste Phase. Der Gast, der die bessere Spielanlage zeigte, geriet gehörig unter Druck, kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, hätte mangels Gegenwehr sogar höher als nur 0:2 hinten liegen können. Mit dem Gegentor verlor Lautern vorübergehend völlig den Kopf. Die Unsicherheit verstärkte sich, als Ramzy für Hengen (Zerrung) zürück in die Abwehr rückte. Allein Knavs behielt in der brenzligen Phase die Übersicht. Köln war überlegen, aber nicht konsequent genug im Vorwärtsgang, in Tornähe weitgehend ohne Durchschlagskraft. Die bessere Chancen hatten bei wenigen Kontern weiter Basler&Co.
Fazit: Ein Lauterer Zittersieg, der auf Grund der Mehrzahl an klaren Chancen aber nicht unverdient war. Köln fehlte der notwendige Biss, als Kaiserslautern kräftemäßig stark abbaute
Von Michael Ebert und Uli Gerke
| 1. FC Kaiserslautern |
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| 1. FC Köln |
Gelbe Karten |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Kemmling verweist Brehme, der eine Schiedsrichterentscheidung beklatscht hatte, auf die Tribüne (70.)
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