Personal: Friedhelm Funkel stellte die Kölner Startelf nach dem 1:5 in Wolfsburg auf vier Positionen um: Zellweger und Reich mussten auf die Tribüne, Baranek und Laslandes auf die Bank; dafür begannen Kurth, Kreuz, Springer und Lottner. Zwei Änderungen bei Hansa nach dem 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern: Für den gespeerrten Hirsch rückte Wibran ins Mittelfeld, für di Salvo (Bank) stürmte Yasser.
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Taktik: Köln stellte den drei Rostocker Spitzen in Song, Cullmann und Voigt drei Verteidiger entgegen, die ihre Positionen hielten. Libero Cichon agierte vor der Abwehr, Lottner und Kreuz rückten abwechselnd zentral hinter die Spitze Kurth, während sich der defensivere Balitsch über die rechte Außenbahn offensiv einschaltete. Rostock übernahm den Kölner Dreimann-Sturm in der Viererkette, Wibran, Lantz (gegen Lottner) und Maul bekämpften das Dreier-Mittelfeld.
Spielverlauf: Köln startete desolat, baute den auswärtsschwachen Gegner mit einer atemberaubend hohen Fehlerquote auf. Einzig Kapitän Dirk Lottner hob sich aus einem katastrophal abgestimmten Mannschaftsgefüge ab, konnte aber auch nicht verhindern, dass Rostock ohne große Mühe zweimal ins Tor schießen durfte, weil die FC-Verteidiger Voigt, Song und Cullmann eben nicht verteidigten. Nach der Pause riss der starke Lottner seine Mannschaft mit dem frühen Anschlusstreffer mit, Rostock verlor schon vor dem Platzverweis von Torwart Bräutigam jeglichen Überblick ließ sich auf allen Positionen ausspielen von einer Kölner Mannschaft, die sich an ihrem nicht mehr für möglich gehaltenen spielerischen Potential berauschte. Das Chancenverhältnis in der zweiten Halbzeit: 11:1 für Köln - nicht gerade typisch für einen Tabellenletzten. Rostock tat zu wenig, um den Vorspung zu verteidigen. Der FC verdiente sich den Sieg (nach der Pause) auch in dieser Höhe.
Von Jean-Julien Beer und Frank Lußem
Rote Karten |
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Gelbe Karten |

