Bes. Vorkommnis: Dortmunds Co-Trainer Neuhaus muss wegen Reklamierens auf die Tribüne (44.)
Personal: Auf Seiten der Gastgeber kamen Evanilson, Oliseh und Koller für Stevic, Kehl (beide gesperrt) und Sörensen. Bei Mönchengladbach rutschte Hausweiler für Demo ins Team.
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Taktik: Matthias Sammer verkleinerte seine Abwehr-Formation auf ein Trio. Wörns verteidigte innen gegen van Lent, Metzelder (rechts) und Dede (links) hielten die Seiten gegen van Houdt und Aidoo. Evanilson orientierte sich mit offensiverem Auftrag nach vorn - bis Metzelder wegen Verletzung ausscheiden musste. Evanilson rückte deshalb nach hinten, und Addo übernahm den Part des Brasilianers. Gladbach stellte sich dem BVB mit einer Viererreihe entgegen, aus der sich Korell löste, um vor dem Strafraum Rosicky aufzunehmen. Nielsen, später Witeczek, schlossen die so entstehende Lücke im Abwehrverbund der Gäste, bei denen Pletsch in fester Zuordnung Koller bekämpfte.
Spielverlauf: Dortmunds Vollgasfußball rollte mit Vehemenz, vorzugsweise über rechts. Ewerthon legte los, als habe ihm jemand Feuer unter die Sohlen gelegt, Metzelder stieß aus der Tiefe vor. Obwohl dieser Druck nach einer Weile nachließ, verharrte Gladbach in abwartender Position. Der Ausgleich - ebenso ein Zufallsprodukt wie die einzige Chance zuvor (van Houdt nach Fehler Lehmann) - schien diese vorsichtige Strategie zu bestätigen, doch individuelle Fehler (Hausweiler, Witeczek, Korell, Pletsch) eröffneten dem BVB wieder Möglichkeiten en masse. Die Partie gewann erheblich an Klasse - die Dortmunder Angriffe an Dynamik und Durchschlagskraft. Als Mann der zweiten Hälfte verewigte sich der vorher eher unauffällige Rosicky. Pässe und Auffassungsgabe des Tschechen: eine Augenweide.
Fazit: Obwohl ihn ein Elfmeter-Geschenk begünstigte - am Dortmunder Sieg gibt es nichts zu deuteln.
Von Thomas Hennecke und Jan Lustig
| Borussia Dortmund |
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| Borussia M'gladbach |
Gelbe Karten |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Dortmunds Co-Trainer Neuhaus muss wegen Reklamierens auf die Tribüne (44.)
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