Personal: Beim VfL waren gegenüber dem 2:3 in Kaiserslautern vier Verletzte nicht dabei. Rytter, Biliskov, Weiser und Sarpei wurden durch Greiner, Franz, Rau und Munteanu ersetzt. Köln stellte nach dem Pokal-Aus in Leverkusen zweifach um: Reich und Laslandes kamen, Kurth und Dziwior mussten weichen.
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Taktik: Trotz dreifachen Umbaus blieb der VfL hinten bei der Viererkette, in der Greiner (rechts) und Rau (links) die Seiten besetzten und sich Franz zentral zumeist Laslandes widmete. Im Mittelfeld übernahm Akonnor den defensiven Part, Karhan spielte das Bindeglied zum offensiven Munteanu. Vorne kreuzten wie gewohnt Ponte und Petrov, etwas hinter Stoßstürmer Klimowicz postiert. Gegen diesen Wolfsburger Drei-Mann-Sturm stellte der FC drei echte Decker auf festen Positionen (Zellweger rechts, Song zentral, Cullmann links) mit Cichon als zusätzlicher Absicherung. Baranek übernahm im Mittelfeld die Offensiv-Aufgaben, Scherz (rechts) und Reich (links) bildeten die Flügel zu Laslandes.
Spielverlauf: Wolfsburg erwischte Köln im Tiefschlaf. Die FC-Abwehr entpuppte sich als reinster Torso. Ehe sich Cullmann und Zellweger auf Pontes und Petrovs Rochaden eingerichtet hatten, war das Spiel gelaufen. Gäste-Trainer Funkel zog Cullmann auf die rechte Seite, über die die drei ersten Treffer entstanden waren. Voigt rückte links in die Verteidigung, mit Kreuz im Mittelfeld entstand etwas Ordnung. Doch Wolfsburg dominierte weiter nach Belieben, nutzte, angetrieben vom starken Karhan, nach dem Wechsel zweimal clever die Räume gegen halbherzig anlaufende Gegner, bei denen auch ein konstruktives Aufbauspiel und Gefahr im Abschluss fast gänzlich fehlten.
Fazit: Köln holte sich mit einer Bundesliga-unwürdigen Leistung die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage ab. Wolfsburg reichte eine engagierte, aber letztlich durchschnittliche Leistung.
Von Bernd Jankowski, Stephan von Nocks und Michael Richter
| VfL Wolfsburg |
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| 1. FC Köln |
Gelbe Karten |
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