Personal: Auf beiden Seiten jeweils eine Umstellung: Beim VfL rückte gegenüber dem 0:0 in Freiburg Klimowicz für den verletzten Maric in den Sturm, bei Energie ersetzte im Vergleich zum 1:0 über Hertha Vincze in der Mitte Miriuta.
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Taktik: Wolfsburg begann mit unveränderter Aufteilung mit Franz und Biliskov in der Abwehr gegen die Cottbuser Angreifer, flankiert von Weiser (links) und Rytter (rechts) als vorwärts orientierte Außen. Karhan agierte hinter den Anspielern Munteanu und Kühbauer, davor kreuzten Petrov und Ponte, Klimowicz mimte den Stoßstürmer. Die Gäste agierten hinten mit einem Dreier-Riegel, abgesichert von Da Silva als Libero. Reghecampf übernahm wieder die Defensive im Mittelfeld, wo Schröter (rechts) und Wawrzyczek (links) die Seiten sowie Vincze die Mitte besetzten. Vorne begann das Duo Topic/Franklin.
Spielverlauf: Wolfsburgs Dominanz hatte ihren Ursprung im Mittelfeld. Unbehelligt verrichteten dort Munteanu und Kühbauer ihren Job, setzten die Spitzen in Szene. Zudem schob Karhan, gegen den schwachen Vincze unterfordert, nach. Cottbus gab die Zentrale ohne Gegenwehr preis. Dadurch blieben zum einen die blassen Stürmer ohne Zuspiel, zum anderen lastete erheblicher Druck auf der Abwehr. Hier agierte Matyus gegen Ponte hilflos, zeigte Rost Schwächen gegen einen keinesfalls überragenden Petrov. Lediglich Beeck schlug sich gegen den unbequemen Klimowicz einigermaßen, Da Silva stand mit seiner Übersicht allein da. Erst nach dem Wechsel verschoben sich mit den Umstellungen bei Energie (siehe Story) und Wolfsburgs Nachlassen die Schwerpunkte, das Spiel verflachte insgesamt.
Fazit: Verdiente Schlappe für den FC Energie, der die Partie anfangs verschlief und sie später selbst gegen einen VfL im Schongang nicht mehr drehen konnte.
Von Michael Richter
| VfL Wolfsburg |
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| Energie Cottbus |

