Personal: Nach dem 1:2 beim HSV nahm Löwen-Trainer Peter Pacult Dheedene, Riseth und Suker aus der Mannschaft und brachte Tapalovic, Bierofka und Agostino. Bremen begann nach dem 1:2 gegen Stuttgart mit der erwarteten Änderung: Borowski vertrat den gesperrten Frings.
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Taktik: Beide Teams mit einer Dreier-Abwehr-Reihe und zwei festen Spitzen, die Unterschiede lagen im Mittelfeld. Hier waren die Außenbahnen des Gastgebers offensiv, die der Bremer defensiv besetzt, (bei Ballverlust rückte der jeweils ballentfernte Spieler in den Abwehrverbund zurück). Zentral setzte Bremen mit Lisztes und Borowski den Offensiv-Schwerpunkt, Abräumer Ernst beschäftigte Löwen-Spielmacher Häßler, den Borimirov und Tyce absicherten.
Spielverlauf: Die Münchner gewannen das Spiel über ihre rechte Angriffsseite, wo Cerny (an der Entstehung aller drei Tore beteiligt) den überforderten Skripnik ein ums andere Mal düpierte und präzise Flanken und Pässe spielen konnte. Zentral dagegen dominierte Werders etwas flexibleres und kombinationssichereres Dreieck mit Ernst, Borowski und dem starken Lisztes. Weil auch rechts Tjikuzu immer aktiver wurde, setzten die Bremer ihr Spiel zusehends durch und waren gar dem 2:1 näher (Lisztes, Krstajic, Ernst).
Erst ein gruppentaktischer Abwehrfehler (Baumann wurde von seinen Nebenleuten mit einer so nicht einstudierten Abseitsfalle gegen Max überrascht) ebnete den Sechzigern den Weg zum Sieg. In der Schlussphase löste Bremen den Libero auf und drängte auf den Anschlusstreffer, doch der ohnehin wenig wirkungsvolle Bode ließ gleich drei gute Gelegenheiten aus, die Sache nochmals spannend zu machen.
Fazit: Ein letztlich verdienter Erfolg für die Mannschaft, die im Defensivverhalten weniger schwerwiegende Patzer produzierte und die Chancen effektiver nutzte.
Von Martin Messerer und Michael Pfeifer
| 1860 München |
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| Werder Bremen |
Gelbe Karten |
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