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FC St. Pauli

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VfL Wolfsburg

 
FC St. Pauli

3:1 (0:1)

VfL Wolfsburg
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FC St. Pauli
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













19. Spieltag, FC St. Pauli - VfL Wolfsburg 3:1 (0:1)

Powerplay mit Racanel und Marcao

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Personal: Beide Mannschaften traten mit ihrer derzeitigen Bestbesetzung an. Beim FC St. Pauli wurde Bajramovic rechtzeitig wieder fit, bei den Wolfsburgern konnte Ponte (Rippenprellung) nach einem Test kurz vor dem Anpfiff doch noch mitmischen, so dass der VfL exakt mit jener Aufstellung begann, die am Mittwoch zuvor das Pokalspiel in München 1:2 verloren hatte.


Das Spiel im Live-Ticker Der 19. Spieltag im Überblick


Taktik: Die Hamburger präsentierten sich mit neuer Abwehrformation: Flexible Dreierkette statt Libero und Manndecker. Amadou, Stanislawski und Gibbs spielten ohne Absicherung gegen Petrov, Maric und Ponte. Davor kümmerten sich Kientz und Bajramovic um Kühbauer und Munteanu. Im Angriff besetzte Rath das Zentrum, Patschinski wirbelte mal links, mal rechts neben ihm. Der VfL setzte in der Defensive auf die Viererkette, die Karhan als Gegenspieler von Meggle unterstützen sollte. Eine keineswegs stabile Formation, die aber auch darunter litt, dass sich das Offensiv-Quintett zu wenig an der Abwehrarbeit beteiligte.

Spielverlauf: In der schwachen ersten Halbzeit bestimmte der VfL weitgehend das Geschehen, weil sich die Hamburger zu weit in ihre Hälfte zurück zogen, das Mittelfeldspiel vernachlässigten und nur mit langen, zumeist unpräzisen Steilpässen gelegentliche Angriffsbemühungen erkennen ließen. Ganz anders dann die zweite Halbzeit. Die durch die Hereinnahme von Racanel und später Marcao verstärkten Hamburger entwickelten ein wahres Powerplay mit imponierendem Einsatz und unermüdlicher Kampfkraft, nonstop rollten die Angriffswellen auf das Tor der Wolfsburger. Die hatten - auch geschwächt durch Karhans Platzverweis - kaum etwas entgegen zu setzen, verloren zunehmend den Überblick, ließen erhebliche Zweikampfschwächen und schlechte Organisation der Abwehr erkennen. Die Tore für den FC St. Pauli waren die zwangsläufige Folge.

Fazit: Eindrucksvoll erkämpfter und hoch verdienter Erfolg der Hamburger gegen ein total enttäuschendes VfL-Team.

Von Bernd Jankowski und Thiemo Müller

27.01.02
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Henzler (3) - 
Amadou (4)    
Stanislawski (2,5) , 
C. Gibbs (3) - 
Kovalenko (4) , 
Bajramovic (3,5)    
Kientz (3,5) , 
C. Rahn (4)        
Meggle (2,5)    
Rath (3)        

Einwechslungen:
46. Racanel (3) für C. Rahn
65. Marcao für Amadou
81. Trulsen für Rath

Trainer:
Demuth
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (4) - 
Rytter (5)    
Biliskov (5) , 
Franz (5) , 
Weiser (4) - 
Karhan (5)    
Kühbauer (5)    
Munteanu (4,5)    
Ponte (4)    
M. Petrov (4) - 

Einwechslungen:
61. Sv. Müller für Ponte
77. Klimowicz für Rytter
81. Rau     für Munteanu

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kientz (11., Eigentor, Rechtsschuss, T. Maric)
1:1
Meggle (52., Kopfball, C. Gibbs)
2:1
Rath (75., Linksschuss)
3:1
Bajramovic (83., Linksschuss, Marcao)
Gelb-Rote Karten
St. Pauli:
-
Wolfsburg:
Karhan
(58.)

Gelbe Karten
St. Pauli:
C. Rahn
(6. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Kühbauer
(4. Gelbe Karte)
,
Rau
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
26.01.2002 15:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
19876
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
9:6
Eckenverhältnis:
7:14
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 4
verdarb seinen sonst guten Auftritt durch die unberechtigte Gelb-Rote Karte für Karhan
Spieler des Spiels:
Thomas Meggle
Stark als Offensiv-Antreiber, stellte darüber hinaus mit dem wichtigen Tor zum 1:1 die Weichen in Richtung St. Pauli-Sieg.
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