Personal: Auf Wolfsburger Seite kam gegenüber dem 0:2 in Berlin Munteanu für den gesperrten Kühbauer ins Team, Maric rückte zudem für Sarpei in die Anfangself. Bei der Borussia durfte Mieciel für Korzynietz auflaufen. Der in der Vorwoche beim 0:0 gegen Cottbus vom Platz gestellte Nielsen wurde durch Korell ersetzt.
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Taktik: Rückkehr zum System mit drei Spitzen beim VfL: Neben Maric in vorderster Front stürmten Petrov (links) und Ponte (rechts), die häufig rochierten. Dahinter Munteanu, abgesichert von Karhan und Akonnor, die sich zugleich den beiden Gladbacher Offensivleuten Ulich und Hausweiler widmeten.
Hinten agierte Schnoor als freier Mann vor drei Verteidigern. Franz beschattete direkt Van Lent, Greiner (rechts, nach seiner Auswechslung Biliskov) und Rau (links) behielten ihre Seiten gegen die kreuzenden Van Houdt und Mieciel bei. Bei den Gästen ergab sich durch das Fehlen von Nielsen diese Verschiebung: Asanin rückte zunächst aus der Viererkette vor die Abwehr, seinen Platz in der Deckung erhielt Korell.
Analyse: Wolfsburgs frühe Führung pulverisierte die Gladbacher Kontertaktik. Der VfL legte nach, erarbeitete sich über die gewonnenen Zweikämpfe ein Plus, das sich in weiteren Toren auszahlte. Der aufgerückte Schnoor ermöglichte ein zahlenmäßiges Übergewicht im Mittelfeld, wo Munteanu oft gewinnbringend initiierte. Letzteres änderte sich mit der Hereinnahme von Kluge (Asanin übernahm die Rolle des indisponierten Eberl) leicht.
Überhaupt nahm die Borussia, die sich hinten gegen die quirligen Petrov und Ponte anfangs schwer tat, erst klar in Rückstand liegend den Fight an. Mit der Brechstange ergaben sich gegen zurücksteckende Wolfsburger Chancen. Reitmaier rettete nach dem 3:1 gegen den insgesamt bei Franz recht gut aufgehobenen Van Lent mehrfach, ansonsten wäre vielleicht sogar noch ein Remis drin gewesen.
Fazit: Aufgrund des größeren Einsatzes über 90 Minuten verdiente sich der VfL den Sieg im kampfbetonten Duell.
Von Bernd Jankowski und Michael Richter
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| Borussia M'gladbach |

